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Der SEO Prozess als Teil des Content Marketings

SEO-Prozess.

Sie haben ein Startup oder bereits ein bestehendes Unternehmen und möchten Ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann und die Frau in der entsprechenden Zielgruppe bringen? Sie sind auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und möchten in Bereiche Recruiting/HR mehr Gas geben? Dazu sind entsprechend angepasste Marketingaktivitäten nötig.

Innerhalb bestimmter Branchen (z.B. dem Handwerk) wird man gerne durch prall gefüllte Auftragsbücher zur Fehleinschätzung verleitet, Marketing und Werbung wären nicht weiter nötig, weiter begründet mit dem Gedanken: „Was würde man denn mit noch mehr Kunden machen, denen müsste man ja dann nur absagen, was einen schlechten Eindruck vermittelt!“ Dies ist allerdings nicht einmal die Hälfte der Wahrheit.

Antizyklisches Denken im Marketing

An dieser Stelle gilt es antizyklisch zu denken und sich die Frage zu stellen, was passiert, wenn die Zeiten schlechter und die Kunden weniger werden? Davon abgesehen, dass nicht jeder gedruckte Flyer und nicht jedes Suchergebnis das auf Ihre Seite verweist, zu einem neuen Kunden führt! Haben Sie am unteren Ende der Fahnenstange dann noch das Budget und die Nerven in Marketingaktivitäten zu investieren um die nötige Sichtbarkeit zu erzeugen, oder ist es bereits zu spät? Währenddessen wird sich zeigen, wer innerhalb des Wettbewerbs das Rennen machen wird. Natürlich werden Ihnen einige Bestandskunden die Treue halten sofern das Preis-Leistungsverhältnis weiterhin stimmt, nur was ist dann mir der Neukundenakquise?

Marketing ist heute mehr als nur Flyer-Verteilen oder Anzeigenschalten, es bedeutet vielmehr die Teilnahme an einer medienübergreifenden Markenbildung und trägt mit der richtigen Dosierung und Kontinuität auch zur Steigerung des Firmenwertes bei.

In der heutigen Zeit können Sie sich nicht mehr nur auf Mundpropaganda verlassen, Kunden suchen im Netz nach den entsprechenden Angeboten, nach den günstigsten Preisen und besten Bewertungen der entsprechenden Anbieter. Je einfacher und je mehr der Kunde vorab über den Anbieter und seine Produkte und Dienstleistungen erfahren kann, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Kontaktaufnahme und eines Kaufs. Dabei ist es erstmal egal, ob es sich um einen Onlineshop oder um ein physisches Geschäft handelt. Nur noch die Wenigsten suchen im gedruckten Telefonbuch nach einem Kontakt.

Bei Google auf Seite 1

98% aller Suchen werden über Google ausgeführt, die meisten Zugriffe erhalten jene Anbieter, die auf Seite 1 bei Google mit den besten Bewertungen gefunden werden. Die erste Suchergebnisseite (SERP – Search Engine Result Page) umfasst 10 Ergebnisse, wobei die ersten 3-5 Ergebnisse die relevantesten sind, bei allen anderen wird die Klickrate schon deutlich weniger. Wer mit seinem Unternehmen auf Seite 2 oder 3 platziert ist, fällt meistens bereits komplett unter den Tisch.

Wie erreichen Sie also diese Sichtbarkeit, bzw. die Qualität Ihrer Inhalte, damit Sie bei Google auf Seite 1 gefunden werden?

Grundsätzlich bewerten die dafür zuständigen Google-Algorithmen (die nur Google selbst in Gänze versteht) die von Ihnen zur Verfügung gestellten Inhalte nach

  • QualitätThema | Keywords | Nutzen | Länge | Formatierung | Linkstruktur | Bebilderung | etc.
  • QuantitätAnzahl d. Beiträge | Themenvielfalt | etc.
  • AktualitätVeröffentlichungsrhythmus | Timing | etc.

Dies ist eine erste grobe Richtschnur für ein Content-Marketing-Konzept und den zugehörigen SEO-Prozess.

Der SEO-Prozess in 4 Schritten

  1. Analyse Ist-Zustand und Planung
  2. Strategie
  3. Umsetzung
  4. Auswertung

SEO-Prozess: Analyse Ist-Zustand und Planung! 

Bevor Sie mit den ersten Aktivitäten im Content Marketing und den passenden Schritten im SEO-Prozess starten können, müssen Sie sich natürlich erstmal das Know-How für diese Themen besorgen. Ist der dafür passende Partner gefunden, können Sie sich an die Analyse des Ist-Zustandes machen.

Diese Analyse beinhaltet die Frage, unter welchen Schlüsselwörtern (Keywords) oder Schlüsselwortkombinationen (Keyword-Phrasen) werden Ihre Waren bei Google gefunden? Um diese Keywords zu finden, können Sie ein Brainstorming zu Hilfe nehmen, Sie können eine Kundenumfrage/Marktanalyse machen oder Sie ziehen die dafür vorhandenen Online-Tools zu Rate.

Diese Tools werden u.a. von Google selbst aber auch von Drittfirmen angeboten. Google-Adwords ist das Google-eigene Tool, das eine sog. Keyword-Analyse anbietet, wobei die Genauigkeit bzgl. der Relevanz der Ergebnisse bereits eine geschaltete Anzeige (Adwords) voraussetzt. Andere Tools mit einer umfassenden Auswertungsmöglichkeit bieten Firmen wie Sistrix oder XOVI an. Auch zur Steuerung und Evaluierung des fortlaufenden SEO-Prozesses sind diese Werkzeuge bestens geeignet.

Sind dann die Keywords definiert unter denen Sie aktuell gefunden werden und auch jene, unter denen sie künftig zusätzlich gefunden werden wollen, geht es and die SEO-Strategie. Die Strategie definiert sich durch den Ausgangspunkt, den zu beschreitenden Weg und seine Länge sowie das Ziel. Das Ziel sollte dabei folgenden Kriterien nach der SMART-Methode aufweisen:

  • SPEZIFISCH – Das SEO-Ziel sollte konkret, unmissverständlich und detailliert beschrieben werden.
  • MESSBAR – Das SEO-Ziel muss quantitativ wie qualitativ bewertbar sein
  • ATTRAKTIV – Das SEO-Ziel ist angemessen und attraktiv für alle Beteiligten
  • REALISTISCH – Das SEO-Ziel kann mit den vorhandenen Ressourcen erreicht werden
  • TERMINIERT – Das SEO-Ziel ist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichbar

SEO-Prozess: Strategie für weitere Schritte

Der Ist-Zustand ist bekannt, die Keywords sind analysiert, im besten Fall ist auch schon eine Vorschau auf das geplante Marketingbudget getätigt worden, dann haben Sie jetzt die besten Voraussetzungen geschaffen, die weiteren Schritte im SEO-Prozess zu gehen.

Zielgruppenansprache

Die strategischen Planungen im SEO-Prozess umfassen neben den bereits genannten Dingen natürlich auch die Frage der Zielgruppenansprache. Diese wiederum definiert mit welchen Texten, welchen Bildern oder Videos etc., zu welchen Zeiten auf den unterschiedlichen Plattformen/Kanälen die Ansprache erfolgen muss.

Die Auswertung der Keywords sagt Ihnen auch genau, unter welchen Begriffen die Kaufintention am höchsten ist. Suchen potentielle Kunden nach Schraubenzieher oder Schraubendreher? Nach Handyhüllen oder Handyschutzfolien? Nach Zimmerei oder Holzboutique 😉 ?

Wenn auch das geklärt ist, kann im Zuge der Content-Marketing-Strategie festgelegt werden, welche medialen Inhalte innerhalb welchen Zeitraums produziert und auf den entsprechenden Kanälen veröffentlicht werden müssen.

SEO-Prozess: Die Umsetzung

Die Umsetzung ist der Teil an dem die meisten Unternehmen scheitern. Grund hierfür ist schlicht die Menge an Arbeit, die leider nicht sofort umsatzrelevante Effekte aufweist, sondern die interne und externe Ressource bindet und auf Zeit spielt. Strategie und Geduld sind somit untrennbar mit der Umsetzung verbunden.

Grundsätzlich unterscheidet man hier zwei Formen von Inhaltsoptimierung:

  • Onpage-Optimierung – umfasst alles was inhaltlich und technisch auf der Website zur optimalen Auffindbarkeit bei Google bewerkstelligt werden kann (Content/Usability/Seitenstruktur/ etc.)
  • Offpage-Optimierung – umfasst alles was inhaltlich und technisch auf externen Seiten für die optimale Sichtbarkeit der eigenen Seite getan werden kann (Server-Ladezeit/Backlinks/Bewertungen etc.)

Die von Google etablierten SEO-Richtlinien sind für alle gleich, der Unterschied liegt rein in der Marktsättigung. Ist der Markt in dem Sie sich bewegen umkämpft, werden die SEO-Effekte später eintreten als wenn Sie Content Marketing in einer Branche betreiben, in der Sie „der Einzige“ sind, der damit agiert.

Produktion der Inhalte 

Im Weiteren stellen Sie sich nun die Frage, wo Sie mit der Content-Produktion starten sollen. Dies beantworten wiederum die vorher definierten Keywords (nach hierarchischer Relevanz und Ausrichtung der gesamten Marketingstrategie), die Art und der Umfang Ihrer angebotenen Produkte sowie die Anzahl und Qualifikation Ihrer Mitarbeiter und Partner.

Anders gesagt, es ist grundsätzlich alles Inhalt, jedes Produkt und jeder Mitarbeiter hat seine eigenen Geschichten. Wie diese nun nach Relevanz zu ordnen sind und welche Medienform am besten für deren Aufbereitung geeignet ist, wird in der obigen Content-Marketing-Strategie festgelegt.

Während der Produktion der Inhalt ist es sachdienlich, wenn man von der Strategie einen Medienplan ableitet, der wiederum, mit etwas Spielraum versehen, für ein halbes oder auch ein ganzes Jahr im Voraus befüllt wird. Daraus ergeben sich dann klare Zeitpläne, wieviel Vorlauf zum Beispiel eine Videoproduktion oder ein passender Imagetext zu einem ausgewählten Thema in der Vorbereitung bis zur Veröffentlichung benötigen. Selbiges gilt natürlich auch für Dinge wie die Themenrecherche, die Organisation von Fotoshootings oder Videointerviews, die Planung von Firmenevents oder die schlichte Terminierung von Printanzeigen.

Der Medienplan eröffnet auch die Option, soweit zeitliche Ressourcen vorhanden sind, in Vorproduktion zu gehen, um Stress in Stoßzeiten etwas zu kompensieren. Jede Arbeit sollte am Ende des Tages ja auch noch Spaß machen.

SEO-Prozess: Die Analyse

Eine leidige Tatsache ist und bleibt – der SEO-Prozess ist zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen. Wird er gestoppt, können die Mitbewerber einen Zugewinn an Sichtbarkeit für sich verzeichnen. Es ist ein ständiger Wettstreit, dessen Einsätze genau analysiert werden sollten, da sich Keyword-Rankings, URL-Rankigs, Seiten-Rankings etc. fortlaufend verändern und sich somit auch die Priorisierung verändern kann. Auch Google-Adwords-Kampagnen, als Unterstützung zum Content Marketing, werden aus diesem Grunde fortlaufend (teils täglich) überwacht.

Sie möchten mehr über den SEO-Prozess und die angeschlossenen Themen erfahren? Wir stehen jederzeit zur Verfügung! 

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