Marketing Fachbegriffe von A-Z

Auf dieser Seite finden Sie einige der wichtigsten Begriffe aus den Bereichen Marketing (online/offline), Werbung und Werbetechnik. Wie und in welcher Form diese Begriffe von „heißer Luft“ zu echter Aktivität im ganz individuellen Anwendungsfall umgesetzt werden, zeigen wir ihnen gerne bei einem ausführlichen Beratungsgespräch, bzw. in der anschließenden, engen Zusammenarbeit im Kontext ihrer Produkte und Dienstleistungen.

A/B-Test

Der A/B-Test ist eine der wichtigsten Methoden im Online-Marketing. Er kommt zum Einsatz,

wenn bei einem System die Originalversion gegen eine etwas abgeänderte Version getestet werden soll und aufgestellte Hypothesen und Vermutungen bestätigt werden sollen. Dabei wird im Gegensatz zum multivarianten Test nur eine einzige Variable verändert, um exakt deren Wirksamkeit bestimmen zu können.

Dabei wird die Zielgruppe durch ein Zufallsprinzip in zwei etwa gleich große Untergruppen Gruppe A und Gruppe B aufgeteilt. A und B bekommen jeweils eine Version des Systems. Es soll untersucht werden, welche Version vermehrt die gewünschte Nutzeraktion hervorruft. Die kann zum Beispiel eine Registrierung, das Teilen der Information, die Bestellung des Artikels oder eine Steigerung der Conversionsrate sein.

ABC-Kundenanalyse

Bei der ABC-Kundenanalyse wird das allgemeine Verfahren der ABC-Analyse (auch Pareto-Analyse genannt) genutzt, um Kunden anhand ihrer Wichtigkeit für das Unternehmen zu kategorisieren. Das erfolgt anhand der drei Kategorien A für sehr wichtig, B für wichtig und C für weniger wichtig.

Above the fold

Wörtlich übersetzt bedeutet Above the fold “Über dem Falz”, was seinem Ursprung in den Printmedien zu verdanken ist. Alles, was auf der Titelseite oberhalb des Falzes abgedruckt ist, ist auf Anhieb zu sehen, ohne die Zeitung in die Hand nehmen zu müssen. Für die digitale Welt bedeutet Above the fold den Bereich, der bei normaler Auflösung für den Nutzer sofort ohne zu scrollen am Bildschirm ersichtlich ist. Folglich wird der relevanteste Content dort platziert.

Der Begriff ist auch in der Suchmaschinenoptimierung relevant. Auch in der Tefferliste der Suchmaschinen (SERP) sind die oberen Ränge Above the fold begehrt, die dem Nutzer ohne zu scrollen als relevante Seiten angeboten werden. Diese werden wesentlich häufiger besucht, als jene Ergebnisse, nach denen wieder erst gesucht werden muss.

Accelerator

Ein Accelerator unterstützt Start Ups in der Anfangsphase ihrer Gründerzeit. Während Inkubatoren, die grundsätzlich sehr ähnliche Ziele verfolgen, auf das langsame Wachsen und Reifen der Ideen setzen, agieren Acceleratoren als Beschleuniger. Angehende Unternehmer bewerben sich und werden, falls ihre Idee erfolgversprechend ist, von Spezialisten und Experten gecoacht und unterstützt. Accelerator-Programme ähneln in ihrer Struktur den Boot-Camps. Die Teilnehmer erwartet binnen kurzer Zeit ein extrem hohes Arbeitspensum. Ziel ist es, die Idee im Zeitraum von wenigen Monaten bis zur Marktreife voranzutreiben. Oft enden Accelerator-Programme mit einem Demo-Day, an dem sich das Start Up präsentieren und um einen Investor bemühen kann.

Adaptionslebenszyklus

Der Adaptionslebenszyklus ist ein fünfstufiges Modell, das u.a. von Everett M. Rogers entwickelt und durch repräsentative Studien verifiziert wurde. Es beschreibt die Ausbreitung der allgemeinen gesellschaftlichen Akzeptanz einer neuen Technologie. Die fünf Stufen sind:

2,5 % Innovators (Technologiebegeisterte, technologische Enthusiasten),
13,5 % Early Adopters (Frühe Annehmer, Visionäre),
34 % Early Majority (Frühe Mehrheit, Pragmatiker),
34 % Late Majority (Späte Mehrheit, Konservative) und
16 % Laggards (Technologienachzügler, Skeptiker).

Die Adaption, also die Geschwindigkeit der Annahme einer Innovation innerhalb der Verbrauchergruppe, wird von verschiedenen Faktoren wie persönlichen Interessen und Vorlieben, dem sozialem Status, der Bildung und den Einkommensverhältnissen beeinflusst.

Ad Clicks

Mit Ad Clicks (oder Advertisement Clicks) bezeichnet man die Clicks auf Links, die sich beispielsweise in fortlaufenden Texten, in Bannern oder Buttons befinden. Der Nutzer wird durch den Click auf eine zu bewerbende Seite oder das zu bewerbende Produkt weitergeleitet. Die Zählbarkeit der Ad Clicks ermöglicht es dem Werbetreibenden, unkompliziert einen Richtwert für die Werbeeffizienz zu ermitteln. Neben der bloßen Zählbarkeit der Clicks lassen sich zum einen andere statistische Daten aus den Ad Clicks ableiten, die beispielsweise der exakteren Zielgruppenanpassung dienen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Ad Clicks mit Keywords zu versehen, um noch präziser die gewünschte Zielgruppe anzusprechen.

Ad Hijacking ist Betrug.

Werbeanzeigen bekannter Marken im Google Ads Werbenetz werden teilweise, manchmal auch vollständig, kopiert und mit einem anderen Link hinterlegt. Der Click auf das Advertisement führt dann nicht zum Markeninhaber, sondern direkt zur Website des Hijackers. Geschickte Hijacker platzieren ihre Werbung so, dass sie die originalen Anzeigen der Markeninhaber im Google Page Ranking verdrängen. User, die nun nach dem Keyword des Markeninhabers suchen, gelangen so ebenfalls häufiger auf die Websites der Hijacker. Der Markeninhaber kann diesen Betrug nur sehr schwer feststellen, meist bleiben die Angriffe der Hijacker unentdeckt.

Ad Impressions

Ad Impressions sind eine wichtige Kenngröße im Bereich des Online-Marketings. Der Begriff Impressions wird in diesem Zusammenhang mit Auflage, Eindruck oder “gesehen werden” übersetzt. Bei Ad Impressions geht es nur darum, wie oft eine Werbung vom Nutzer gesehen, also als solche wahrgenommen wird. Daher wird sie auch oft Ad View genannt. Da Ad Impressions eine sehr ungenaue Messgröße darstellen, wird häufig auch deren „modernere Version“, die Viewable Impression gezählt. Der weiterführende Schritt, der tatsächliche Klick auf die Werbung, wird Page Impression genannt. Dabei werden die Seitenaufrufe der Werbeseite gezählt, die tatsächlich aus den Ad Impressions entstehen.

Advertiser

Der Advertiser ist der Verkäufer, der Händler, der Merchant. Im Bereich des Online-Marketings ist der Advertiser derjenige, der die Werbung, das Advertisement, schaltet. Dabei nutzt er fremde Websites, um dort seine Anzeigen gegen ein vereinbartes Entgelt zu platzieren. Diese bezahlten Anzeigen werden Paid Media genannt. Der Advertiser macht sich die vorhandene Reichweite der Website eines Affiliate (Anbieters) zunutze, um die Reichweite seiner eigenen Werbekampagne zu erhöhen.

AIDA

Die Abkürzung AIDA steht für die englischen Begriffe A = Attention (Aufmerksamkeit), I = Interest (Interesse), D = Desire (Wunsch, Begehrlichkeit), A = Action (Aktion, Handlung).

Nach diesem Prinzip sind effektive Werbestrategien und Verkaufsgespräche aufgebaut, die erst beim Kunden Aufmerksamkeit und Interesse an dem Produkt wecken, woraus ein Kaufwunsch entsteht, der in einer Kaufhandlung mündet.

Affiliate

Der Affiliate ist im Affiliate-Marketing der „Gegenpart“ des Advertisers. Der Affiliate, oder auch Publisher genannt, stellt als Betreiber einer Webseite diese dem Advertiser zur Verfügung, der darauf Werbung schalten kann. Der Advertiser bewirbt seine Produkte also über die Reichweite fremder Websites. Je nach Vereinbarung erhält der Affiliate Provision vom Advertiser. Gängige Modelle sind dabei Cost-per-Click (Provision wir fällig pro Klick auf das Werbemittel), Cost-per-Lead (Provision wird fällig, wenn ein möglicher Kunde Kontakt mit dem Advertiser aufnimmt), Cost-per-Mille (Provision wird fällig für je 1000 Klicks) oder Cost-per-Order (Provision wird fällig, wenn ein Verkauf zustande kommt).

Artikel

Mit Artikel bezeichnet man alle Texte, Geschichten, Beschreibungen, die auf Weblogs veröffentlicht werden. Artikel werden auch als Posts oder Beiträge bezeichnet. Meist erscheinen sie in chronologischer Reihenfolge im Blog, so dass die aktuellsten Artikel immer als erstes sichtbar sind.

Backend

Als Backend, also „hinteres Ende“, wird der Teil einer Homepage bezeichnet, der der Planung, Gestaltung und Administration der Page dient. Der Zugang zum Backend ist beschränkt und nur mit Benutzername und Passwort zu erreichen. Im Backend werden neue Artikel verfasst, formatiert und nach SEO-Richtlinien optimiert. Bestehende Texte können abgeändert und aktualisiert werden. Dateien wie Bilder, GIFs oder Videos werden hochgeladen oder gelöscht. Onlineshop-Systeme werden im Backend verwaltet und Bestellungen bearbeitet. Professionelle Backends arbeiten häufig mit Programmiersprachen wie PHP, Ruby oder Python. Einige bekannte CMS-Systeme wie WordPress oder Joomla können auch problemlos von Laien gepflegt werden. Die technische Arbeit im Backend ermöglicht die gewünschte Nutzung der Homepage im Frontend. Neben der technischen Arbeit dient das Backend auch teilweise der Datenspeicherung. Dies wiederum ermöglicht eine statistische Auswertung der Nutzerdaten. Im Gegensatz zum öffentlichen Frontend, der sogenannten Nutzeroberfläche, ist das Backend für den Nutzer unsichtbar.

Banner Blindness

Der inflationäre Einsatz von Bannerwerbung führt beim Nutzer zur Banner Blindness. Er ignoriert bewusst oder unbewusst die angezeigte Werbung, nimmt sie nicht mehr wahr. Das Online Marketing ist daher ständig bemüht, neue Werbemöglichkeiten und damit einhergehend, wieder erhöhte Aufmerksamkeit zu generieren. Interstitials sind eine dieser Weiterentwicklungen, um Banner Blindness zu vermeiden.

Big Data

Big Data (englisch big = groß, data = Daten) bezeichnet eine riesige Datenmenge, auch Massendaten genannt. Diese Datenmengen sind so groß, dass sie mit herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht ausgewertet werden können. Die exakte Bedeutung des Begriffs unterliegt im Zuge fortschreitender technischer Möglichkeiten einem ständigen Wandel. “Big” kann sich dabei immer auf verschiedene Faktoren beziehen: Das Datenvolumen und den Umfang, die Geschwindigkeit der Datenerstellung und -übertragung, die Bandbreite der Datentypen und Datenquellen, die Echtheit und Überprüfbarkeit der Daten, die Sicherstellung der Datenqualität und nicht zuletzt den nutzbaren Wert für das Unternehmen. Kritiker bemängeln, dass der Begriff Big Data zuweilen auch inflationär verwendet wird, auch für Datenmengen, die mit hochwertigen herkömmlichen Methoden durchaus zu bearbeiten wären.

Blindtext

Ein Blindtext ist eine sinnlose Aneinanderreihung von einzelnen Sätzen, Wörtern oder Silben. Er wird verwendet um eine Seite zu Layouten, deren Inhalt noch nicht fertiggestellt ist. Der Blindtext dient als Platzhalter für den späteren Text. Typografie, Schriftgröße, Schriftart, Farbe und weitere Kriterien können anhand des Blindtextes vor Fertigstellung des eigentlichen Inhaltes festgelegt werden.

Blog

Der Blog, auch Weblog genannt, kann als eine Art Tagebuch verstanden werden, das auf einer eigenen Webseite geführt wird oder Bestandteil einer größeren Website ist. In dem Blog teilt der Blogger regelmäßig Informationen und/oder persönliche Inhalte wie Erfahrungen oder Gedanken mit der Öffentlichkeit.

Blogger

Der Blogger, auch Web-Logger genannt, ist derjenige, der im Blog entweder seine persönlichen Erfahrungen und Gedanken oder Sachinformationen zu bestimmten Themen aus seiner Perspektive, mit der Öffentlichkeit teilt. Ziel der Blogger ist es, durch eine hohe Anzahl von Followern (Nachfolgern) eine möglichst große Reichweite zu erzielen. Erfolgreiche Blogger haben die Möglichkeit, als Influencer durch Produktwerbung Geld zu verdienen.

Bounce

Nicht zugestellte Mails werden aus Bounce bezeichnet. Je nachdem, aus welchen Gründen die Mail nicht zugestellt werden kann, wird zwischen Soft Bounce und Hard Bounce unterschieden. Soft Bounce beschreiben vorübergehende Probleme, zum Beispiel: Das Mailfach des Empfängers ist voll, der Server des Empfängers funktioniert gerade nicht. Soft Bounds können sich mit jedem E-Mail-Versand ändern. Hard Bounds sind endgültig, sie ändern sich nicht, zum Beispiel: die hinterlegte E-Mail-Adresse ist falsch, das Postfach des Empfängers wurde aufgelöst. Vor allem für den Versand von Newslettern ist es für ein Unternehmen notwendig, die Zahl der Bounce zu kennen und so gering wie möglich zu halten.

Briefing

Ein Briefing ist eine kurze Einweisung, eine „Lagebesprechung“. Werbeschaffende wie beispielsweise Texter, Graphiker oder Autoren erhalten im Briefing grundlegende Informationen und Anweisungen, was bei der aktuellen Aufgabe zu beachten ist und wie diese umzusetzen ist. Auf Grundlage des Briefings beginnt die inhaltliche Ausarbeitung der Aufgabe.

Browser

Browserprogramme werden benötigt, um Internetseiten lesen und darstellen zu können. Browser erkennen HTML-Seiten, jpg-Datein und andere Bilddateien, sowie PDF-Dateien. Bekannte Beispiele für Browser sind Google Chrome, Internet Explorer und Mozilla Firefox.

Caches

Caches sind relativ kleine, dafür aber sehr schnelle Pufferspeicher, die sowohl zur Hardware- als auch zur Softwarestruktur des Browsers gehören können. Sie speichern Daten, die bereits einmal abgerufen wurden, und ermöglichen es so, dass die Daten bei einem erneuten Zugriff schneller geladen werden können. Für Nutzer sind Caches unsichtbar.

Cascading-Style-Sheets

CSS ist neben HTML eine grundlegende Sprache, um Artikel im Backend einer Website zu gestalten. Während sich HTML mehr auf textbezogenes Layout konzentriert, kann mit CSS die graphische Gestaltung einer Website strukturiert festgelegt werden. CSS ist demzufolge für das optische Erscheinungsbild und die Attraktivität der Webseite maßgeblich verantwortlich. Cascading-Style-Sheets wird mit “Mehrstufige Formatvorlagen” oder “Gestufte Gestaltungsbögen” übersetzt. CSS funktioniert über die Eingabe bestimmter, festgelegter Befehle, um Gestaltungsanweisungen zu erteilen.

Call-Back-Button

Ein Call-Back-Button ist ein in der Website des Anbieters integrierter Button, der es dem Interessenten ermöglicht, ohne großen Aufwand, in Kontakt mit dem Anbieter zu treten. Der Kunde klickt auf den Butten und füllt ein dahinterliegendes Formular aus, in dem er kurz sein Anliegen schildern kann. Der Button bietet den Vorteil, dass spezifische Kundenanfragen automatisch an den richtigen Kundenbetreuer weitergeleitet werden. Der Betreuer kann sich auf die Beantwortung der Frage vorbereiten und so bei seinem Rückruf dem Kunden kompetente Auskunft erteilen.

Chatbot

Ein Chatbot ermöglicht es dem Nutzer, einen Dialog mit einem technischen System zu führen. Das Chatten mit einem Bot funktioniert über Textein-und Ausgabe, wobei der Chatbot auf umfangreiche Datenbestände zurückgreifen kann. Die eingegebenen Fragen werden inhaltlich analysiert und mit der Wissensdatenbank im Hintergrund abgeglichen. Daraus erstellt der Chatbot eine logische Antwort. Dabei funktionieren Chatbots technisch ähnlich einer Volltextsuchmaschine und verfügen nicht über eigene Intelligenz. Es gibt vor allem in den Social Media Chatbots, die für den Nutzer wie menschliche Chatter erscheinen und kaum als Bots zu erkennen sind. Man nennt sie Social Chat Bots. Sie suggerieren menschliche Präsenz im Chat und werden meist zu PR-Zwecken, zu Werbezwecken aber auch zu politischer oder religiöser Meinungsmache eingesetzt. Chatbots sind in der Lage, die „echten“ Nutzer messbar zu beeinflussen, ohne dass diese es bemerken. Chatbots sind grundsätzlich legal, Social Chatbots aber immer dann zumindest ethisch fragwürdig, wenn sie Täuschung und unterschwellige Beeinflussung der Nutzer zum Ziel haben.

Churn-Rate

Die Churn-Rate, also die Abwanderungs-, Absprung- oder Verlustrate, gibt an, wie viele Kunden innerhalbe eines bestimmten Zeitraumes dem Unternehmen den Rücken gekehrt haben. Am leichtesten messbar ist dies z.B. an der Tatsache, dass sie den Newsletter abbestellt haben. Neben Churn-Rate wird auch der Begriff Unsubscribe Rate verwendet. Das Gegenstück zur Churn-Rate ist die Retention-Rate, die Zurückhalterate. Ziel eines jeden Unternehmens muss es sein, die Churn-Rate so gering wie möglich zu halten, da Stammkunden ein hohes Potential für das Unternehmen haben.

CMYK

CMYK ist ein subtraktives Farbsystem, das in der modernen Drucktechnik zur Anwendung kommt. Im Gegensatz zum RGB-System basiert das CMYK auf vier verschiedenen Farbtönen:

C = Cyan (entspricht einem Farbton zwischen Grün und Blau, also am ehesten dem in der Umgangssprache gebräuchlichen Farbton Türkis)

M = Magenta (entspricht einem Farbton zwischen Rot und Blau. Er wird auch als helles Purpur bezeichnet)

Y = Yellow, Gelb.

K = Key, Der Schwarzanteil einer Farbe wird traditionell als Key bezeichnet.

Ohne entsprechendes Farbmanagement erscheinen die Farben auf unterschiedlichen Endgeräten in abweichenden Schattierungen. Auch Drucker geben die Farben leicht unterschiedlich wieder.

Content Marketing

Mit Content Marketing wird eine Marketingmethode bezeichnet, die sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt. Diese sind: Public Relations, SEO, Social Media, E-Mail-Marketing und Content Kreation. Ziel ist sowohl die Neukundenakquise als auch die Kundenbindung.

Vereinfacht ausgedrückt will Content Marketing mit nützlichen Informationen das Interesse der Zielgruppe wecken und sie so zum Verbleib auf der Seite animieren um weitere Informationen zu erhalten. Es wird eine Beziehung zwischen dem Produkt und den möglichen Kunden aufgebaut. Dabei ist eine möglichst genaue Analyse der Zielgruppe notwendig, um die Inhalte der Artikel passgenau auf diese zuzuschneiden. Eine hohe Reichweite der eigenen Website sowie das Nutzen der Reichweiten diverser Sociale-Media Kanäle erhöhen die Wirkung des Content Marketing. Ebenso steigert die Optimierung der Beiträge nach SEO-Richtlinien und die Verwendung geeigneter Keywords im Artikel die Zugriffsrate und damit die Wirksamkeit der Werbemaßnahme.

Conversion Rate

Die Conversion Rate misst grundlegend die Effizienz einer Webseite bzw. den Erfolg einer Werbemaßnahme. Sie ist eine unverzichtbare Messgröße in der Webanalyse. Die Conversion Rate, zu Deutsch Konvertierungsrate, gibt an, wie viele Besucher eine bestimmte, vorher festgelegte Aktion auf der Webseite durchführen.

Das kann zum Beispiel sein, wie viele Besucher der Site tatsächlich zu Käufern werden (vom bloßen Besucher zum Käufer konvertieren = wechseln).

Genaue Analysen unterscheiden zwischen der Macro Conversion und der Micro Konversion. Macro Conversion erfasst nur diejenigen Besucher, die tatsächlich zu zahlenden Kunden werden. Micro Conversion erfasst jeweils bestimmte Zwischenschritte auf dem Weg zur Macro Conversion.

Corporate Design (CD)

Corporate Design (CD) ist ein Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens. Ein überzeugendes Corporate Design hilft dem Unternehmen, Kunden zu gewinnen. Das Corporate Design ist das Erscheinungsbild des Unternehmens und damit sowohl der erste als auch der bleibende Eindruck, den das Unternehmen beim Kunden hinterlässt. Ein bekanntes Beispiel für Corporate Design ist das individuelle Unternehmenslogo.

Corporate Identity

Corporate Identity geht über das Corporate Design hinaus. Neben dem äußeren Erscheinungsbild umfasst die Corporate Identity auch nach innen wirksame Merkmale wie zum Beispiel die Firmenphilosophie oder einen Verhaltenskodex innerhalb des Unternehmens. Die Corporate Identity umfasst alles, das das Unternehmen ausmacht und es von anderen Unterscheidet, eben seine Identität (= identity).

Cost-per-Click (CPC)

Cost-per-Click ist ein gängiges Abrechnungsmodell im Affiliate-Marketing. Synonym dazu wird manchmal auch der Begriff Pay-per-Click (PPC) verwendet. Er besagt, dass das Schalten der Anzeige grundsätzlich kostenlos ist. Erst wenn Nutzer die Anzeige anklicken, bezahlt der Werbetreibende einen vorher vereinbarten Preis per Click an den Betreiber der Website. CPC ist unter Werbetreibenden am weitesten verbreitet, u.a. auch, weil das marktbeherrschende Google Ads über CPC abrechnet. Es ist ratsam für Werbetreibende, einen monatlichen Maximalbetrag festzulegen. Ist dieser erreicht, wird die Werbung nicht mehr eingeblendet und es können keine weiteren Kosten mehr anfallen.

Weitere gängige Abrechnungsmodelle sind Cost-per-Order (CPO), Cost-per-Lead (CPL) und Cost-per-Mille (CPM).

Cost-per-Lead (CPL)

Dieses Abrechnungssystem wird verwendet, wenn Kosten nicht für tatsächlich entstandene Umsätze, sondern für vorher definierte Aktionen (Leads) anfallen. Diese Leads sind im Vorfeld exakt zu definieren und können beispielsweise ein Click auf einen Call-Back-Button, das Abonnement eines Newsletters oder das Ausfüllen eines Fragebogens sein. Leads werden als Fixpreis per Lead abgegolten.

Weitere gängige Abrechnungsmodelle sind Cost-per-Order (CPO), Cost-per-Click (CPC) und Cost-per-Mille (CPM).

Cost-per-Mille (CPM)

CPM wird auch Pay-per-Mille (PPM) oder zu Deutsch Tausender-Kontakt-Preis genannt. Pro 1.000 Ad Impressions, also 1.000 Kontakten von Nutzern mit der Werbung, wird eine Provision bezahlt.

Weitere gängige Abrechnungsmodelle sind Cost-per-Order (CPO), Cost-per-Lead (CPL) und Cost-per-Click (CPC).

Cost-per-Order (CPO)

Bei diesem Abrechnungsmodell bezahlt der Werbetreibende an den Affiliate einen Betrag, der sich nach der Höhe der bestellten Waren im Warenkorb richtet. Kommt es zu keinem Kaufabschluss, erhält der Affiliate kein Honorar, auch wenn der Nutzer auf die Seite des Werbetreibenden erfolgreich weitergeleitet wurde. Synonym wird der Begriff Pay-per-Order (PPO) verwendet.

Weitere gängige Abrechnungsmodelle sind Cost-per-Click (CPC), Cost-per-Lead (CPL) und Cost-per-Mille (CPM).

Data-driven Marketing

Beim Data-driven Marketing werden vom Werbetreibenden möglichst viele Daten der Nutzer gesammelt. Durch die gesammelten Daten ist es möglich, das Verhalten der Nutzer exakt zu analysieren, darauf die weiteren Marketingstrategien aufbauen und bestehendes Marketing zu optimieren. Die Daten werden sowohl online über die Nutzung unterschiedlicher Internetportale (z.B. Website des Unternehmens oder Onlineshops) und Social-Media Kanäle gesammelt, als auch offline, beispielsweise über Kundenbefragungen. Die Schwierigkeit besteht hauptsächlich darin, alle gesammelten Daten zu bündeln, zu strukturieren und zu einem möglichst umfassenden Gesamtbild zusammenzufügen. Anhand der gesammelten Daten kann die Wirksamkeit der Werbekampagne eruiert werden. Durch die immer bessere Ausrichtung der Marketingstrategie am Kundenprofil, erhöht sich einerseits die Effizienz und die Erträglichkeit der Werbekampagne für das Unternehmen, Content-Marketing kann auf Grundlage der gesammelten Daten betreiben werden. Andererseits steigert sich durch verbesserte Serviceleistungen auch die Kundenzufriedenheit, denn der Kunde findet exakt das, wonach er suchte. Dies wiederum führt zu einem gesteigerten Kaufverhalten und einer höheren Kundenbindung.

Data Mining

Data Mining bedeutet die automatische (oder halbautomatische) Auswertung der zum Beispiel im Data Warehouse gesammelten Daten. Dabei werden Algorithmen aus der Statistik, der künstlichen Intelligenz oder dem maschinellen Lernen eingesetzt. Diese eingesetzten Algorithmen werden auf große Datenmengen bis hin zu Big Datas angewendet. Data Mining ist ein wichtigesAnalyseinstrument, das auf Basis empirischer Zusammenhänge die relevanten Daten aus riesigen gespeicherten “Datenbergen” herausfiltert. Ziel des Data Mining ist es unter Anderem, rechtzeitig Prognosen aufzustellen, Kundenbedürfnisse und Trends frühzeitig zu erkennen und Geschäftsprozesse zu optimieren.

Data Warehouse

Für den Begriff Data Warehouse gibt es keine abschließend allgemeingültige Definition. Allgemein versteht man unter dem Begriff, was die wörtliche Übersetzung suggeriert: ein Datenlager. Über welchen Umfang ein Data Warehouse zu verfügen hat, und zu welchem Zweck es genutzt wird, darüber gehen die Meinungen auseinander. Allgemein lässt sich sagen, dass in einem Data Warehouse weitgehend heterogene Daten aus aller Welt gesammelt und aus unterschiedlichen Quellen kopiert werden. Die Daten werden von diesem zentralen Datenbanksystem aufbereitet und ermöglichen dem Nutzer einen vergleichsweise einfachen Zugriff auf relevante Informationen. Häufig stellt das Data Warehouse die Grundlage für das weiterführende Data Mining dar. Der aus Data Warehouse abgeleitete Begriff des Data Warehousing umfasst alle notwendigen Arbeitsschritte von Datenbeschaffung über Verwaltung und Sicherung der gesammelten Daten bis zu deren benutzerfreundlicher Bereitstellung.

Deep Links

Deep Links, also „tiefe Links“, sind Verlinkungen, die direkt auf bestimmte Unterseiten einer Website weiterleiten. Das Gegenstück zu Deep Links sind Surface Links, die auf die Startseite der Domain leitet. Deep Links ersparen es dem Nutzer, sich ausgehend von der Startseite bis zum gesuchten Teil der Website durchzuklicken. Das erhöht die Nutzerfreundlichkeit für den Kunden. Der Vorteil für das Unternehmen ist, dass durch einfache und direkte Linkführung zum gesuchten Artikel oder zur relevanten Information die Kaufbereitschaft beim Kunden steigt und sich die Conversion-Rate erhöht.

Wichtig ist, beim Setzen von Deep Links immer auf die Einhaltung der Urheberrechte zu achten. Es muss jederzeit für den Anwender ersichtlich sein, dass sich der verlinkte Bereich nicht auf der ursprünglich gewählten Website befindet. Deep Links laufen daher eher Gefahr, Urheberrechte zu verletzen, als Surface Links. Das Einfügen von Deep Links stellt eine wichtige Maßnahme in der SEO dar und wird daher dennoch häufig genutzt.

Digital Immigrant

Menschen, die nicht von klein auf mit digitalen Medien aufgewachsen sind, nennt man Digital Immigrants, digitale Einwanderer. Im Gegensatz zu den Digital Natives müssen sich Digital Immigrants aktiv und bewusst mit den für sie neuen Technologien auseinandersetzen. Sie sind ohne die heutzutage gängige Vernetzung von realer und digitaler Welt aufgewachsen.

Digital Native

Im Allgemeinen kann man Menschen, die in etwa nach 1990 geboren wurden, als Digital Natives bezeichnen. Sie kennen und nutzen die Möglichkeiten, die Laptop, Tablet, Smartphone und Co mit sich bringen ganz selbstverständlich. Digital Natives sind im digitalen Zeitalter aufgewachsen. Dem entgegen stehen die Digital Immigrants. Sie müssen sich den Umgang mit diesen Technologien aktiv im Erwachsenenalter aneignen.

Direktmarketing

Alle Marketing-Bemühungen, die mit einer direkten Interaktion mit dem Kunden einhergehen, werden zum Bereich des Direktmarketing gezählt. Das sind beispielsweise Beratungs- und Verkaufsgespräche, personalisierte Anschreiben mit der Möglichkeit der Interaktion, Chats etc..

Direktmarketing hat sowohl die Ansprache neuer Kunden im Auge, um sie für das Unternehmen als Kunden zu gewinnen, als auch die Kundenbindung des bestehenden Kundenstammes zu festigen. Die Protagonisten des Direktmarketing bewegen sich immer im Spannungsfeld zwischen Uninteressierten, die nicht angesprochen werden möchten und eher genervt reagieren und Interessierten, die eine persönliche Beratung und den direkten Kontakt zu schätzen wissen.

Disavow Tool

Das Disavow Tool von Google ist eines der Instrumente, um Einfluss auf das Page Ranking zu nehmen. Grundsätzlich ist es erst einmal so, dass jeder Backlink einer externen Homepage, der auf die Homepage des eigenen Unternehmens führt, diese aufwertet und im Page Ranking weiter nach vorne bringt. Es gibt aber auch Verlinkungen, die Google als schlecht bewertet. Das führt dazu, dass die Unternehmenspage im Ranking abrutscht. Um dies zu vermeiden gilt es, mit Hilfe des Disavow Tools schädliche Verlinkungen aufzuspüren und vom Besitzer der verlinkenden Website die Löschung zu verlangen. Reagiert der Besitzer nicht, kann man den Link ggf. für ungültig erklären zu lassen.

Display Werbung

Zur Display Werbung, auch Bannerwerbung genannt, werden bestimmte Teilbereiche auf Webseiten genutzt, die vom Eigentümer der Webseite als Werbefläche zur Verfügung gestellt werden. Mit graphischen Anzeigen und animierten Bannern soll der Kunde auf das jeweilige Produkt aufmerksam gemacht werden. Bannerwerbung ist vergleichsweise unspezifisch und hat aufgrund der Vielzahl der geschalteten Werbeanzeigen, die jeder Nutzer tagtäglich zu sehen bekommt, einen geringen Wirkungsgrad. Beim Nutzer ist außerdem das Phänomen der Banner Blindness zu berücksichtigen. Websites mit großer Reichweite, die möglichst an dieselbe Zielgruppe gerichtet sind, sind demzufolge interessanter für die Display Werbung als kleine Websites oder Websites mit anderer Zielgruppe.

Domain

Eine Webseite kann im Browser unter ihrer Domain, ihrer Internet-Adresse, aufgerufen werden.

DSGVO – Datenschutz-
grundverordnung

Die DSGVO ist eine Verordnung nach europäischem Recht aus dem Jahr 2016 mit einer Aktualisierung aus dem Jahr 2018. Im Original umfasst sie 88 Seiten, die in elf Kapitel aufgegliedert sind. In diesen elf Kapiteln werden die Rechtsfragen rund um das Thema Datenschutz behandelt. Diese sind im Einzelnen:

Kapitel 1: Allgemeine Bestimmungen, Kapitel 2: Grundsätze, Kapitel 3: Rechte der betroffenen Person, Kapitel 4: Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter, Kapitel 5: Übermittlung personenbezogener Daten an Drittländer oder an internationale Organisationen, Kapitel 6: Unabhängige Aufsichtsbehörden, Kapitel 7: Zusammenarbeit und Kohärenz, Kapitel 8: Rechtsbehelfe, Haftung und Sanktionen, Kapitel 9: Vorschriften für besondere Verarbeitungssituationen, Kapitel 10: Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte, Kapitel 11: Schlussbestimmungen.

Weitere Infos direkt unter: https://dsgvo-gesetz.de/https://dsgvo-gesetz.de/

Duplicate Content

Duplicate Content, also eine Verdopplung oder Reproduktion eines Inhaltes im Web entsteht immer dann, wenn entweder ein Urheber den Inhalt über mehrere URLs veröffentlicht oder wenn unberechtigterweise Inhalte aus der eigenen Website von anderen kopiert und unter deren URL ebenfalls veröffentlicht werden. Findet eine Suchmaschine Duplicate Content, so wirkt sich das negativ auf den Platz im Page Ranking aus. Außerdem besteht aufgrund des Urheberrechts die Gefahr rechtlicher Konsequenzen bei der unberechtigten Verwendung von Texten anderer. Ziel einer qualitativ hochwertigen Internetpräsenz muss immer sein, Unique Content, also einzigartigen Inhalt, zu generieren. https://dsgvo-gesetz.de/

E-Commerce

Der An- und Verkauf von Waren über das Internet wird als E-Commerce (Electronic Commerce, wörtlich: Elektronischer Handel) bezeichnet. Neben den klassischen Online-Shops fallen auch Handlungen aus dem Bereich des Kundenservice oder das Online-Banking unter den Begriff des E-Commerce. E-Commerce funktioniert für den Kunden schnell und bequem, unabhängig beispielsweise von Ladenöffnungszeiten. Der Kunde kann sich auf der Webseite über die Waren informieren, sie online bestellen und direkt bezahlen. Im Deutschen geläufige Synonyme für E-Commerce sind Internethandel oder Onlinehandel.

Wichtige Kriterien für ein erfolgreiches E-Commerce sind unter anderem ein professioneller Online-Shop mit funktionierendem Waren Ein- und Ausgang, eine benutzerfreundliche Oberfläche, ein effektives Affiliate-Marketing und eine permanente Suchmaschinenoptimierung (SEO).

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing ist sowohl Teil des Direktmarketings, als auch Teilbereich des Online-Marketings. E-Mail Marketing funktioniert meist in Form von Newslettern oder Trigger E-Mails und dient vor allem der Kundenbindung. Die Mails werden gezielt an den bestehenden Kundenstamm und an interessierte Personen versendet. Auch wenn es modernere Marketing-Methoden gibt, bietet das E-Mail Marketing dem Werbetreibenden Vorteile:

E-Mail Marketing ist schnell, kostengünstig und lässt sich individuell anpassen.

Es erreicht eine genau definierte Zielgruppe, das heißt, der Rücklauf bzw. der Erfolg der Werbemaßnahme ist exakt auswertbar.

E-Mail Marketing setzt sowohl beim Werbetreibenden als auch beim potentiellen Kunden nur wenig technisches Verständnis voraus, was besonders bei Digital Immigrants als Zielgruppe einen enormen Vorteil darstellt.

Early Adopter

Wer eine neue Technologie begeistert annimmt und sich bereits kurz nach ihrer Markteinführung damit auseinandersetzt und mit ihrer Anwendung vertraut macht, der wird als Early Adopter bezeichnet. 13,5% der Bevölkerung sind Early Adopters, technologiebegeisterte Visionäre (Modell nach E. M. Rogers). Sie bilden die zweite Stufe im fünfstufigen Modell des Adaptionslebenszykluses.

Early Majority

Als Early Majority wird die dritte Stufe im Adaptionslebenszyklus bezeichnet. Die Early Majority ist der Teil der Bevölkerung, der einer Innovation zum Durchbruch verhelfen kann. Die Early Majority bestimmt in großem Maße über das wirtschaftliche Wachstumspotential einer Innovation und erlaubt Rückschlüsse auf den Grad der Marktsättigung. Nach dem Modell von E. M. Rogers zählen 34% der Bevölkerung zur Early Majority, weitere 34% zählen zur Late Majority.

Earned Media

Man unterscheidet zwischen drei Medientypen, über die Werbetreibende ihre Zielgruppen erreichen können: Paid Media, Owned Media und Earned Media.

Earned Media muss sich das Unternehmen, wie der Name schon sagt, erst verdienen. Von Earned Media spricht man, wenn Nutzer in digitalen Medien über eine Marke sprechen, sie positiv beurteilen und damit die Webpräsenz und Bekanntheit der Marke erhöhen, ohne dass der Inhaber der Marke dafür Geld bezahlt. Earned Media strahlt besondere Authentizität aus, da die Nutzer sie aus eigenem Antrieb posten, ohne dafür bezahlt zu werden. Die Werbewirkung wird hauptsächlich über Social Media erreicht, über die sich Nutzer austauschen und informieren.

Unternehmen können sich diese Earnd Media verdienen, indem sie durch gezieltes Content-Marketing z.B. zielgruppenrelevante Inhalte anbieten, witzige Spots zur Verfügung stellen oder individuelle Marketingideen in Umlauf bringen, welche die User zum Kommentieren und Teilen anrgen.

Echtzeitsuche

Diese spezielle Funktion der Suchmaschinen filtert die Ergebnisse nach Aktualität. Als Relevant erachtet werden Ergebnisse, die in den letzten Minuten bis hin zum Zeitraum von einer Stunde veröffentlicht oder aktualisiert wurden. Die bekanntesten Suchmaschinen haben diese Funktion automatisch integriert. Echtzeitsuche spielt sich hauptsächlich in Social Medias wie Facebook oder Twitter ab, da diese laufend von ihren Usern aktualisiert werden.

Editor

Der Editor ist Bestandteil der Software eines PCs. Er ist ein Programm, das das Bearbeiten von Texten ermöglicht. Digitale Daten können damit erstellt und bearbeitet werden, Quelltexte und unterschiedliche Daten können in den Computer eingegeben werden. Viele Editoren haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, so dass eine eigenen Einweisung oder Schulung notwendig ist, um den Editor effektiv anwenden zu können.

Engagement Marketing

Das Engagement Marketing ist eine vergleichsweise neue Form des Marketings, die zahlreiche Unternehmen noch mit Skepsis betrachten. Engagement Marketing beschreibt die aktive Einbindung des Kunden. Durch Engagement Marketing kann sich ein Unternehmen in seiner Werbestrategie von seinen Mitbewerbern absetzen, da sie noch relativ unbekannt ist. Ziel ist es, durch positive Erlebnisse im Kontext des Produktes die Kundenbindung zu stärken. Dies geschieht nicht nur online, sondern zu einem großen Teil auch offline in der direkt erlebbaren, aktiven Interaktion mit den Kunden.

Engagementrate

Die Engagementrate ist eine Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, wie viele Interaktionen die Social-Media-Inhalte im Bezug auf ihre Reichweite erreichen. Engagement bedeutet dabei so viel wie Reaktionen auf die eigenen Inhalte, Likes, Shares, Kommentare, Favoriten etc.. Es gibt unterschiedliche Formeln, die Engagementrate zu berechnen, die je nachdem, welcher Social-Media-Kanal genutzt wird, unterschiedlich präzise Ergebnisse liefern. Die Engagementrate etabliert sich mehr und mehr zur wichtigsten Kennzahl im Bereich der Social Medias.

Erstpreisauktion

Die Erstpreisauktion gibt es in vielen verschiedenen Bereichen. Sie besagt schlichtweg, alle Interessenten geben verdeckt und einmalig ein Gebot ab. Das höchste Gebot gewinnt die Auktion, der Bieter bezahlt diesen von ihm gebotenen Betrag.

Im Marketingkontext ist die Erstpreisauktion seit 2019 interessant, da Marktführer Google seine Vermarktung auf das System der Erstpreisauktion umstellte. Viele Werbetreibende verkaufen ihre Werbeflächen über den Google Ad Manager und sind dadurch an das System der Erstpreisauktion gebunden. Bis 2019 galt das Second Price System, das heißt, der Höchstbietende bezahlte den Betrag des zweithöchsten Gebotes plus einen Cent.

Facebook Advertising

Das sind alle Werbeanzeigen, die auf Facebook veröffentlicht werden. Facebook Advertising stellt somit einen Teilbereich des Online-Marketing dar. Die Social-Media-Plattform Facebook stellt dem Kunden verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung, seine Werbeinhalte gegen ein entsprechendes Entgelt zu platzieren. Meist wird Facebook Advertising über Fanpages betrieben, das sind firmeneigene Facebookprofile, über die das Unternehmen seine Inhalte verbreitet. Welche individualisierte Werbung dem jeweiligen Nutzer angezeigt wird, richtet sich dabei nach den von ihm auf Facebook veröffentlichten Informationen (Alter, Geschlecht, Hobbys, persönliche Vorlieben und Interessen).

Facebook Lookalike Audience

Das Unternehmen legt eine bestimmte Basiszielgruppe fest, die im Idealfall zwischen 1.000 und 50.000 Personen besteht, beispielsweise den bei Facebook registrierten (Stamm-)kunden des Unternehmens. Facebook erstellt aufgrund der hinterlegten Nutzerdaten eine Lookalike Audience. Die Lookalike Audience ist eine Gruppe von Facebooknutzern, die ähnliche Profile aufweisen wie die festgelegte Basiszielgruppe. Es ist also davon auszugehen, dass die Lookalike Audience ähnliche Interessen hat, wie die festgelegte Basiszielgruppe und sich daher für dieselben Werbeinhalte interessiert. So erreicht die Werbung potentielle Kunden, die zwar (noch) nicht zu den Kunden des Unternehmens zählen, aber ähnliche Interessen haben.

Facelifting

Als Facelifting bezeichnet man kleinere Anpassungen und Aktualisierungen eines Artikels währen der Modelllaufzeit. Das heißt, es wird kein neues Modell auf den Markt gebracht, sondern das bestehende Modell mit vergleichsweise geringem Aufwand optisch Verändert, damit es für den Kunden moderner und damit attraktiver ist. Dadurch soll bei längerer Modelllaufzeit der Absatz wieder angekurbelt werden. Dieses Facelifting lässt sich auch bei verschiedenen Werbekampagnen anwenden. Es werden innerhalb der bestehenden Kampagne kleinere optische Änderungen vorgenommen, um beim Kunden wieder mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. Sprich, das Gesicht der Kampagne wird „aufgehübscht“ (= Facelifting)

Farbmanagement

Diese Software wird verwendet, um Bilder und Grafiken auf unterschiedlichen Endgeräten und Printmedien möglichst farbtreu wiedergeben zu können. Dies ist notwendig, da jedes Gerät eine andere Farbverarbeitung hat und Farben auf unterschiedlichen Medien anders wirken (vergleiche zum Beispiel Zeitungspapier und Hochglanzmagazin). Das Farbmanagement wertet die Daten der Farbverarbeitung des Ein- und Ausgabegerätes aus. Die Farbdarstellung wird teils automatisch, teils manuell angepasst, damit die Farben des ursprünglichen Bildes und dessen Kopie möglichst identisch werden.

Fill Rate

Das Verhältnis zwischen Seitenaufrufen und Werbeeinblendungen wird als Fill Rate bezeichnet. Die Fill Rate ist einfach zu berechnen:

Ad Impression (Das Sehen einer Werbeeinblendung) : Page Impression (Tatsächliche Aufrufe der Website, auf der die Werbung veröffentlicht ist) = Fill Rate in Prozent

Das ermitteln der Fill Rate ist von Vorteil, um die vorhandenen Werbeplätze möglichst gewinnbringend zu nutzen. Eine gut optimierte, moderne und technisch einwandfreie Website mit hoher Reichweite ist für Werbetreibende verständlicherweise interessanter als eine ungepflegte Website. Um die Fill Rate seiner Website zu erhöhen, ist es also von entscheidender Bedeutung, diese gut zu pflegen.

FollowFriday

Der FollowFriday ist ein Brauch, der sich auf dem Microblogging-Dienst Twitter etablieret hat. Jeden Freitag posten zahlreiche Nutzer unter dem Hashtag #FollowFriday oder kurz #ff andere Nutzer und empfehlen sie der Community. Zum einen können die empfohlenen Nutzer so ihre Reichweite erhöhen und neue Follower gewinnen. Empfehlungsgeber können im Gegenzug ggf. die Aufmerksamkeit des empfohlenen Nutzers erwecken. Die Empfehlungen gehen dabei in zwei Richtungen: Nutzer empfehlen aus freien Stücken andere Nutzer aus echtem persönlichem Interesse. Oder aber Nutzer empfehlen ihre Werbepartner, um letztendlich selber davon zu profitieren.

Freemium

Der Begriff Freemium ist ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen “free” und “Premium” zusammensetzt. “Free” steht dabei für frei, kostenlos, gratis. Premium bedeutet in dem Fall so viel wie besonders, kostenpflichtig. Ein Freemiumprodukt wird in der Basisversion kostenlos angeboten, weitere Updates oder Uploads werden dann kostenpflichtig. Viele Onlineunternehmen nutzen Freemium als Geschäftsmodell, zum Beispiel Skype, XING oder Spotify. Grundgedanke ist es, durch die kostenlose Basisversion einen großen Kundenstamm zu gewinnen. Ein großer Kundenstamm ist für das Unternehmen von größerem Wert, als mit dem Verkauf der Basisproduktes erzielt werden könnte.

Frequency Capping

Frequency Capping ist ein Hilfsmittel in der Display Werbung. Es begrenzt die Häufigkeit, mit der dem selben Nutzer die identische Werbung pro Tag, pro Woche oder pro Monat angezeigt werden soll auf ein festgelegtes Maximum. Werbeflächen können so effektiver für Anzeigen verschiedener Werbetreibender genutzt werden, da Kunden dieselbe Werbung meist nur ein einziges Mal anklicken.

Frontend

Das Frontend einer Website ist deren öffentlicher Teil, den die Nutzer sehen können und auf dem sie mit dem Unternehmen interagieren können. Dem gegenüber steht das geschützte Backend, in dem die Inhalte des Frontends erstellt, bearbeitet und aktualisiert werden.

Full-Service-Agentur

Schaut man sich unser Leistungsspektrum an, stellt Eller Design ein klassisches Beispiel einer Full-Service-Agentur dar. Wir bieten umfassend alle Dienstleistungen von der Beratung über die Konzeption und Erstellung bis zur Veröffentlichung und langfristigen Betreuung der gewünschten Marketingkonzepte und Werbekampagnen. Dabei stehen dem Kunden sowohl verschiedenste Formen des Online-Marketings als auch die Erstellung unterschiedlichster Printmedien zur Auswahl.

Funnel

Ein Funnel ist nichts anderes als ein Trichter. Der Funnel filtert aus der großen Menge an Ad Impressions (Besuchern der Website) die wirklichen Interessenten und potentiellen Kunden heraus. Der Funnel beginnt immer mit einer breit gestreuten Werbemaßnahme und zielt auf eine Conversion („Umwandlung“ vom Interessenten zum Kunden) ab. Die Schritte dazwischen laufen automatisiert ab und binden den potentiellen Kunden Schritt für Schritt mehr an das Unternehmen.

Geotargeting

In einer global immer komplexer agierenden Onlinebranche gewinnt Geotargeting zunehmend an Bedeutung. Große Unternehmen verfügen über einen heterogenen Kundenstamm, mitunter über die ganze Welt verteilt. Online-Marketing muss auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse und kulturelle Einflüsse möglichst exakt angepasst werden, um eine möglichst hohe Conversion Rate zu erreichen. Eine dieser Anpassungsmöglichkeiten ist das Geotrageting. Mit Geotargeting bezeichnet man ein Lokalisierungsverfahren, das Werbeinhalte regional passgenau auf die Kunden zuschneidet. Das kann sich beispielsweise im lokalen Sprachgebrauch (Sprache oder Dialektfärbung) widerspiegeln. Oder durch regional typische Landschaften als Hintergrundbilder wird ein räumliches Näheempfinden vom Kunden zum Unternehmen erzeugt.

Goldener Schnitt

Der goldene Schnitt ist ein Begriff aus dem künstlerisch-graphischen Bereich. Er beschreibt das Aufteilungsverhältnis eines Bildes, einer Grafik oder einer Strecke. Der Minor (kleinerer Teil) verhält sich zum Major (größerer Teil) genauso, wie der Major zum Ganzen. Beispiel für den goldenen Schnitt: 2/3 : 1/3. Dieses Verhältnis empfindet das menschliche Auge als harmonisch.

Google Analytics

Das Tracking-Tool unterstützt Betreiber von Websites bei der Auswertung der Nutzungsdaten. Google Analytics liefert zahlreiche statistische Daten über seine Nutzer, zum Beispiel: meist geklickte Bereiche, abgespielte Videos und Audiodateien, angesehene Kontaktdaten, Absprungraten, gelesene und verfasste Bewertungen, Bestellungen und vieles mehr. Google Analytics erleichtert es so Website-Betreibern, ihre Kunden einzuschätzen, zu kategorisieren und Content-Marketing gezielt zu betreiben. Vollautomatische, maschinelle Lernalgorithmen von Google Analytics zeigen eine umfassende Datenverkehrsanalyse der jeweiligen Website. Es besteht zudem die Möglichkeit, Google Analytics direkt mit dem Data Warehouse zu verknüpfen, um die gesammelten Informationen dort abzuspeichern, zu kategorisieren und weiter zu verarbeiten. Aufgrund der umfangreichen Möglichkeiten bemängeln Kritiker immer wieder den großzügigen Umgang mit Datenschutzrichtlinien. Welche Informationen der Betreiber der Website mithilfe von Google Analytics abruft und auswertet, liegt im rechtlichen Verantwortungsbereich des Website-Betreibers.

Goggle Ads (Adwords)

Goggle Ads (bis 2018 Google AdWords) ist ein Werbesystem, bei dem Google Werbeflächen zur Verfügung stellt. Das Besondere an Google Ads ist, dass die geschaltete Werbung mit Keywords verknüpft wird. Gibt ein Nutzer das festgelegte Keyword in der Suchmaschine ein, erscheint die Anzeige im Bildschirm. So werden gezielt Kunden angesprochen, deren Interesse im jeweiligen Bereich liegt, um eine hohe Conversion Rate zu erreichen. Das Schalten der Anzeige ist kostenlos, die Abrechnung erfolgt über Cost-per-Click. Google gibt allerdings keine Garantie, ob und wie oft die Anzeige eingeblendet wird. Auskunft über die Effektivität der Werbemaßnahme geben unter anderem die Impression Shares.

Grey-Hat-SEO

Grey – Grau als Kombination aus schwarz und weiß, bezeichnet die Suchmaschinenoptimierung im rechtlichen Graubereich. Auch SEO-Maßnahmen, die im Großteil legal, mitunter aber gegen die Richtlinien verstoßen, werden als Grey-Hat-SEO bezeichnet. Grey-Hat-SEO ist in der Regel nicht strafbar, ethisch jedoch fragwürdig. Die meisten Agenturen arbeiten zeitweise auch in diesem schmalen Grat zwischen Weiß und Schwarz. Grey-Hat SEO wird genutzt, um Seiten im Page Ranking schnell weit nach vorne zu bringen. Black-Hat-SEO bezeichnet Werbemaßnahmen, die permanent und gravierend gegen gültige SEO-Richtlinien verstoßen, zum Beispiel Spam. Black-Hat-SEO wird von Google mit einer schlechteren Platzierung im Ranking bestraft.

White-Hat-SEO dagegen bezeichnet Werbemaßnahmen, die sich streng und konsequent nach SEO-Richtlinien ausrichten. Langfristig stellt White-Hat-SEO die erfolgreichste Werbestrategie ohne Repressalien seitens Google dar.

Hashtag (#)

Ein Hashtag (#) begegnet dem Nutzer vor allem im Bereich der Social Media. Der Begriff setzt sich aus dem englischen Wort hash für das Doppelkreuz # und (to) tag für markieren, kennzeichnen zusammen. Ein Hashtag dient der Verschlagwortung, er beschreibt das Thema des Artikels. Anhand der gesetzten Hashtags finden Nutzer Beiträge zum Thema, wenn sie das Schlagwort in die Suchfunktion eingeben. Hashtags funktionieren ähnlich wie Keywords bei der SEO.

Header Bidding

Unter Header Bidding versteht man die teilautomatisierte Versteigerung von Werbeflächen. Der vorhandene Werbeplatz kann durch technische Weiterentwicklungen verschiedenen Interessenten parallel angeboten und in Echtzeit an den Höchstbietenden verkauft werden. Header Bidding wurde in Konkurrenz zum etablierten Wasserfallprinzip entwickelt. Entscheidende Vorteile des neuen Systems sind die Geschwindigkeit, mit der Verkäufe abgeschlossen werden können und dass durch das System der Versteigerung in Echtzeit höhere Preise erzielt werden können als beim früheren Wasserfallprinzip. Auch Bieter haben Vorteile, zum Beispiel erhalten sie über Header Bidding einen genauen Überblick über das gesamte zur Verfügung stehende Inventar und können so ihre Gebote exakt ihren Bedürfnissen entsprechend platzieren. Nachteile sind unter anderem, dass das Datenvolumen steigt und hohe Datenmengen synchron verarbeitet werden müssen und dass Header Bidding Schwierigkeiten hat, bei der Anwendung auf mobilen Apps.

Heatmap

Klassische Heatmaps werden mit Wärmebildkameras erstellt und bilden Temperaturunterschiede ab. Unterschiedliche Temperaturen werden mit unterschiedlichen Farben dargestellt, wobei das Spektrum von blau = kalt bis rot = heiß reicht. Im Bereich des Marketings macht man sich diese Farbgestaltung zunutze, um Websites zu analysieren. Impressions, Klicks, Engagement, Interaktion,… auf den einzelnen Bereichen und Unterseiten der Website werden vom System erfasst und als Heatmap dargestellt. Je eindeutiger das Rot, desto “heißer”, also häufiger besucht, ist der jeweilige Teil der Page. So weiß der Betreiber der Website, welche Bereiche den Anforderungen der Kunden entsprechen und welche einer Optimierung bedürfen.

Hidden Link

Wird ein Link in einem Artikel so platziert, dass er vom Nutzer nicht als solcher erkannt wird, spricht man von einem Hidden Link (Versteckten Link). Hidden Links können zum Beispiel Links auf einzelnen Satzzeichen sein, oder Links in Schriftgröße 0. Google wertet Hidden Links als Spam oder als eine vergleichbare unerwünschte Aktion und setzt die betreffenden Websites im Page Ranking herab. Bis zur erfolgten Sanktion durch Google bringen Hidden Links einer Seite übermäßig hohe Linkpopularität und eine unverdient gute Platzierung im Page Ranking.

Hosting

Der Hoster, auch Provider oder Hosting-Provider genannt, stellt dem Betreiber einer Website Webspace zur Verfügung und sorgt gegen Entgelt für die Unterbringung der Seite auf seinem Server. Diesen Vorgang bezeichnet man als Hosting. Hoster betreiben Datacenters mit leistungsstarken Servern und entsprechenden Klimatisierungskonzepten. Sie verfügen über eine schnelle und zuverlässige Infrastruktur und über ein gutes Sicherheitskonzept.

Hypertext

Die Hypertext Markup Language (HTML) legt grundlegend Inhalt und Layout einer Webseite fest, indem sie digitale Dokumente wie Texte, Graphiken oder Links im Backend der Website strukturiert. HTML hat seine Schwerpunkte im inhaltlichen, textbezogenen Teil, graphische Elemente werden vorzugsweise mit CSS bearbeitet.

Hypertext bezeichnet dabei das Verbinden zweier Websites mittels Links. Das können entweder verschiedene Unterseiten innerhalb einer Webseite sein (interne Links), oder eigenständige Websites werden miteinander verbunden (externe Links).

Um Inhalte für die Anzeige im Webbrowser zu kommentieren, verwendet HTML Markups. Diese Markups sind Befehle, die dem Text sein späteres Aussehen im fertigen Dokument verleihen. Zum Beispiel umschließt der Befehl <html lang=“de“> den gesamten Text, als Sprache wird deutsch festgelegt. Der Befehl <body> legt fest, welcher Text im Browserfenster angezeigt wird. Jeder Befehl muss auch wieder geschlossen werden, in dem Fall mit </body>. Damit endet der Text, der im Browserfenster angezeigt wird. Auf diese Art und Weise können Gliederungen erstellt, Überschriften, Absätze und Formatierungen festgelegt, Buttons eingefügt werden und vieles mehr.

Impression Shares

Impression Shares zeigen an, wie erfolgreich eine mit Google Ads geschaltete Werbekampagne verläuft. Eine Werbung wird bei Google Ads mit einem bestimmten Suchbegriff, dem Keyword, verknüpft. Sie wird dann eingeblendet, wenn dieser Begriff über Google gesucht wird. Impression Share bezeichnet das Verhältnis, wie oft der Begriff über Google gesucht wird zur Anzahl der tatsächlichen dabei erfolgen Einblendungen der eigenen Werbung.

Inbound Marketing

Da potentielle Kunden sich mitunter von einer regelrechten Werbeflut erschlagen fühlen, geht Inbound Marketing andere Wege. Über Content, also nützliche Informationen und Hilfestellung beispielsweise bei Entscheidungen und technischen Fragen, lernt der potentielle Kunde das Unternehmen kennen und behält es positiv in Erinnerung. Das Vertrauen in das Unternehmen und seine Produkte wächst, ohne direkte Werbung zu betreiben. Durch gezieltes Content-Marketing wird dieser Effekt verstärkt. Der Kunde hat das Gefühl, das Unternehmen selbstständig und von Werbung unbeeinflusst gefunden zu haben. Dadurch entsteht häufig ein Kaufwunsch. Je enger die Kundenbindung, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Conversion. Das Gegenstück dazu ist das Outbound Marketing: Inbound Marketing ist so gestaltet, dass der Kunde das Unternehmen “von selbst” findet, beim Outbound Marketing versucht das Unternehmen aktiv den Kunden zu finden und anzusprechen.

Influencer Marketing

Influencer können als Meinungsmacher, Beeinflusser oder Multiplikatoren bezeichnet werden. Das Influencer Marketing nutzt ganz gezielt die Beliebtheit und Reichweite der Influencer auf den Social-Media-Kanälen, um auf die eigenen Produkte aufmerksam zu machen. Influencer sind beispielsweise bekannte Blogger oder Youtuber, die, gegen Bezahlung, die Inhalte der Marke unter ihren Followern verbreiten. Besondere „Stolpersteine“ beim Influencer Marketing sind Schleichwerbung, Verstöße gegen das Urheberrecht oder die Gefahr, dass der Influencer einen Shitstorm auf sich zieht.

Inkubator

Der aus der Medizintechnik entlehnte Begriff Inkubator bezeichnet einen Brutkasten, also eine Wachstumshilfe. Von Inkubatoren (auch in der Schreibweise Incubator) spricht man im Zusammenhang mit der Gründung von Start Ups. Inkubatoren bieten in Gründerzentren angehenden Unternehmen optimale Bedingungen an, unter denen das Unternehmen reifen und wachsen kann. Sie unterstützen mit Know How, etablierten Netzwerken, Coaching und stellen andere wichtige Einflussfaktoren wie geeignete Räume und finanzielle Mittel zur Verfügung. Im Gegensatz zum Accelerator setzt der Inkubator auf das wachsen und reifen der individuellen Ideen der Gründer über einen längeren Zeitraum hinweg. Er stellt lediglich möglichst optimale Rahmenbedingungen dafür zur Verfügung. Das Gründerzentrum entscheidet durch ein Bewerbungsverfahren, welche Start Ups aussichtsreich erscheinen und eine Förderung erhalten werden. Das Start Up entscheidet, welche Angebote eines Inkubators es konkret in Anspruch nehmen möchte.

Innovstors

Innovstors stellen die erste und kleinste (2,5%) Stufe im Adaptionslebenszyklus dar. Sie sind die technologiebegeisterten Köpfe, die Innovationen auf den Markt bringen. Sie sind die Vordenker jeder digitalen Neuerung. Mut, Enthusiasmus, Konsequenz und Durchhaltevermögen zeichnen einen Innovator aus.

Interstitials

Interstitials werden zum Bereich der Display Werbung gezählt. Klassische Display Werbung kann durch übermäßigen Gebrauch zur Banner Blindness beim User führen. Das heißt, er nimmt die Werbung nicht mehr wahr. Um dies zu vermeiden, wurden Interstitials entwickelt, die mehr Aufmerksamkeit erregen als die klassische Display Werbung. Interstitial kann mit „Zwischenräume bildend“ übersetzt werden und verhält sich in der Praxis in etwa so, wie Werbeunterbrechungen im TV. Im deutschen Sprachgebrauch wird daher auch von Unterbrecherwerbung gesprochen. Interstitials werden auf einer Website immer dann eingeblendet, wenn der Nutzer eine bestimmte Aktion ausführt. Zum Beispiel von einem bestimmten Bereich der Homepage zu einem anderen wechseln will, einen Button klickt, einem Link folgt oder ähnliches. Am häufigsten sind Inline-Interstitials, die im selben Fenster geladen werden. Weitere Interstitials sind zum Beispiel Pop Ups oder Pop Under. Sie werden über JavaScript ermöglicht und öffnen sich in einem neuen Fenster vor oder hinter der eigentlichen Seite. Entweder schließen sich Interstitials nach einer festgelegten Zeitspanne selbständig, oder sie müssen aktiv vom Nutzer geschlossen werden.

Inventar (Inventory)

Mit Inventar wird die Gesamtheit aller Werbeflächen bezeichnet, die ein Affiliate den Advertisers anbieten kann. Werbeflächen aus dem Inventar werden in der Regel entweder über das Wasserfallprinzip oder über Header Bidding versteigert.

JavaScript

JavaScript ist eine ausgefeilte, umfangreiche Programmiersprache, die unzählige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Sie stellt die Erweiterung von HTML und CSS dar. Im HTML-Code einer Website werden JavaScripts eingefügt, die dann vom Browser ausgeführt werden. Browser sind in der Regel so eingestellt, dass JavaScripts automatisch geöffnet werden. JavaScripts sind in der Lage, im Hintergrund Programme von anderen Servern zu laden. Dies birgt neben all der positiven gestalterischen Möglichkeiten, die JavaSkript bietet, auch die Gefahr des Missbrauchs, dass Trojaner und andere Maleware auf dem Gerät installiert werden können.

JPEG

Der Sammelbegriff Joint Photographic Experts Group (JPEG) beschreibt einen Zusammenschluss mehrerer Firmen, die 1992 einen allgemeingültigen Standard für das Speichern von Bildern festlegten (ISO/IEC 10918). JPEG legt fest, wie ein Bild komprimiert wird. JPG, JPE und JFIF sind Unterkategorien von JPEG.

Google Analytics

Das Tracking-Tool unterstützt Betreiber von Websites bei der Auswertung der Nutzungsdaten. Google Analytics liefert zahlreiche statistische Daten über seine Nutzer, zum Beispiel: meist geklickte Bereiche, abgespielte Videos und Audiodateien, angesehene Kontaktdaten, Absprungraten, gelesene und verfasste Bewertungen, Bestellungen und vieles mehr. Google Analytics erleichtert es so Website-Betreibern, ihre Kunden einzuschätzen, zu kategorisieren und Content-Marketing gezielt zu betreiben. Vollautomatische, maschinelle Lernalgorithmen von Google Analytics zeigen eine umfassende Datenverkehrsanalyse der jeweiligen Website. Es besteht zudem die Möglichkeit, Google Analytics direkt mit dem Data Warehouse zu verknüpfen, um die gesammelten Informationen dort abzuspeichern, zu kategorisieren und weiter zu verarbeiten. Aufgrund der umfangreichen Möglichkeiten bemängeln Kritiker immer wieder den großzügigen Umgang mit Datenschutzrichtlinien. Welche Informationen der Betreiber der Website mithilfe von Google Analytics abruft und auswertet, liegt im rechtlichen Verantwortungsbereich des Website-Betreibers.

jpg

Das jpg-Format wird am häufigsten verwendet, um Fotos und Bilddateien abzuspeichern. Es ist bestens an die Bedürfnisse der World Wide Webs und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten der digitalen Fotografie angepasst. Durch mathematische Verfahren wird die Datenmengenge reduziert und dadurch das Bild komprimiert. Es benötigt dadurch wenig Speicherplatz. Beim Wiederherstellen des Bildes müssen dieselben Verfahren wieder angewendet werden, um das Bild anzeigen zu können. Jedes Komprimieren bringt einen gewissen Qualitätsverlust mit sich. Der Vorteil des geringen Speicherplatzes wiegt aber in der Regel dieses Manko wieder auf.

Kapitälchen

Kapitälchen sind „kleine Großbuchstaben“, also Großbuchstaben, welche dieselbe Höhe haben, wie die nachfolgenden Kleinbuchstaben. Sie stellen ein graphisches Gestaltungselement dar und dienen in der Regel der HERVORHEBUNG des Wortes in einem Text. Echte Kapitälchen sind eigens konzipierte Großbuchstaben in der entsprechenden Schriftgröße. Falsche Kapitälchen sind Großbuchstaben derselben Schriftart, in einer kleineren Schriftgröße verwendet. Das Problem an falschen Kapitälchen ist, dass die Strichstärke nicht exakt mit den restlichen Buchstaben übereinstimmt.

Keywords

Keywords sind die Schlüsselwörter, die Suchbegriffe, die Schlagworte in einem Text. In Artikeln, die nach SEO-Richtlinien veröffentlicht werden, werden Keywords festgelegt, das heißt, der Text wird verschlagwortet. Ein Keyword kann dabei ein einzelnes Wort sein, oder einer Kombination aus mehreren Wörtern. Dies dient dazu, dass der Text über Suchmaschinen vom Nutzer gefunden werden kann. Suchmaschinen ermitteln anhand der Keywords die Relevanz des Textes in Bezug auf die jeweilige Suchanfrage. Mit einer guten Keyword-Strategie erreicht die Website einen besseren Platz im Page Ranking und wird folglich häufiger besucht. Keyword-Recherche ist also ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Online-Marketings.

Keyword Stuffing

Keyword Stuffing bezeichnet ein unnatürlich häufiges Auftreten des gewählten Keywords in einem Artikel. Ein Artikel, dessen Keyword am Inhalt des Textes auf Anhieb zu erkennen ist, kann im Google Page Ranking damit punkten. Eine hohe Keyworddichte soll der Suchmaschine Relevanz suggerieren. Keywordstuffing kann entweder für den Nutzer sichtbar (häufige Verwendung im Text) oder unsichtbar (z.B. Verwendung des Keywords in der Schriftfarbe des Hintergrunds). Bei letzterem können auch Wörter im Text eingearbeitet werden, die inhaltlich keinerlei Bezug haben, aber häufig gesucht werden. Eine zu häufige sichtbare Verwendung des Keywords macht einen Text schwer lesbar und lässt ihn unnatürlich wirken. Keyword Stuffing wird von Google durch Herabstufung im Page Ranking oder durch das völlige Ignorieren des gewählten Keywords sanktioniert.

Keyword-Tool

Ein Keyword-Tool ist ein Werkzeug, ein Programm, das die Keyword Recherche erleichtert. Eine gute Keyword Recherche wiederum verbessert den Stellenwert im Page Ranking und erhöht die Impression Ads auf der Website.

Konzeption

Laut Duden ist eine Konzeption die einer Lehre, einem Programm, einem (künstlerischen) Werk zugrunde liegende Anschauung oder Leitidee und deren geistiger Entwurf.

Im Marketingbereich ist die Konzeption die Planungsarbeit, bevor die eigentliche Arbeit am Auftrag beginnt. Eine gute Konzeption umfasst zudem sämtliche Bereiche, die bei der Umsetzung des Auftrags relevant sind: Ziele und Strategien zur Erreichung dieser Ziele werden festgeschrieben, Ressourcen, Kosten und Zeitaufwand werden eingeplant.

Kundenbindung

Ziel nahezu jeden Unternehmens ist es, eine große Basis an Stammkunden zu haben. Je mehr sich die Kunden mit dem Unternehmen und dessen Corporate Identity identifizieren können, desto treuer stehen sie zum Unternehmen. Kundenzufriedenheit ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kundenbindung, ein guter Kundenservice ist daher unerlässlich. Ein Werkzeug zur Kundenbindung ist die regelmäßige Information des Kundenstammes, zum Beispiel mittels Newsletter oder RSS-Feed um im Gedächtnis der Kunden zu bleiben. Weitere Methoden der Kundenbindung sind Treuerabatte, Bonusprogramme, Membercards und vieles mehr. Ob die Kundenbindung eines Unternehmens erfolgreich ist, gibt die Retention Rate, an.

Laggards

Der Begriff Laggards taucht häufig im Bezug auf das Modell das Adaptionslebenszykluses auf. Laggards stellen in diesem Modell die Gruppe an Konsumenten dar, die auf technische Innovationen an zögerlichsten reagieren, die den Neuerungen am meisten Skepsis entgegenbringen. Laggards stellen etwa 16% der Konsumenten dar.

Landingpage

Die Landingpage (auch in der Schreibweise Landing-Page) ist die Zielseite, auf die ein Nutzer direkt, ohne Umwege, mit einem Klick auf einen Werbe-Link geleitet wird. Landingpages sind eine Sonderform der Jump Pages. Sie sind speziell für das beworbene Angebot angelegt. Sie ist darauf ausgerichtet, den Besucher zum Ziel zu lenken, ohne ihm viele Möglichkeiten zum „Abschweifen“ zu geben. Je exakter die Landingpage auf die Bedürfnisse potentieller Kunden abgestimmt ist, desto größer ist ihre Effizienz. Voraussetzung dafür ist eine möglichst genaue Zielgruppenanalyse.  Ziel der Landingpage ist immer eine Aktion des Users und das Erzielen einer möglichst hohen Conversion Rate.

Late Mayority

Die Late Mayority, die „Späte Mehrheit“, reagiert zurückhaltend, konservativ auf technische Neuerungen. Sie wartet erst einmal ab, bis die Early Majority ein Produkt für gut befunden hat. Im fünfstufigen Modell des Adaptionslebenszykluses stellt die Late Majority die vierte Gruppe dar. Etwa 1/3 der Konsumenten wird zur Gruppe der Late Majority gezählt.

Layer Ad

Layer Ads sind eine Form der Display Werbung, genauer eine Unterform der Pop Ups. Sie werden auch Hover Ads genannt. Selten wird der deutsche Begriff Schichtanzeigen verwendet. Sie legen sich für eine bestimmte Zeit direkt über den eigentlichen Inhalt der Website und verdecken diesen, ohne ein eigene Fenster zu öffnen. Dadurch können Pop-Up-Blocker umgangen werden, die häufig von Usern installiert werden, um Werbeeinblendungen zu verhindern. Layer Ads sind meist animiert um größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Layout

Das Layout ist der erste sichtbare Entwurf einer Idee. Es gibt einen Eindruck über das spätere Erscheinungsbild eines graphisch gestalteten Elementes, meist einer Drucksache. Es dient als Grundlage der weiteren Abstimmung der Ausarbeitung. Im Layout werden meist Blindtexte und Beispielbilder verwendet.

Im Online-Bereich wird der Begriff Layout auch für Gestaltungsvorlagen für Websites verwendet.

Link

Ein Link, auch Hyperlink genannt, ist einem Querverweis ähnlich. Er ist eine Verbindung von zwei Webseiten bzw. zwei Unterseiten einer Webseite miteinander. Ein Link besteht immer aus einer verlinkenden Seite, auf der sich der anklickbare Linktext befindet, und einer Zielseite oder Landingpage, auf die der Link weiterleitet.

In der SEO-Branche wird unterschieden zwischen Internen Links (Verlinkungen innerhalb einer Website), Backlinks (leiten von einer fremden Domain auf die eigenen Webseite weiter) und ausgehenden Links (verweisen auf andere Websiten). Das Google Page Ranking bezieht in seine Berechnungen mit ein, wie viele Backlinks und ausgehende Links auf einer Seite integriert sind. Die Summe aller Backlinks ergibt das Linkprofil, welches nicht nur die reine Anzahl der Links sondern auch die Qualität der verlinkenden Seiten in die Bewertung einfließen lässt. Seiten, die viele und hochwertige Backlinks verzeichnen können, gelten als besonders gut, da sie von anderen Betreibern empfohlen werden. Sie werden im Ranking besser platziert. Seiten mit ausgehenden Links auf qualitativ hochwertige Seiten werden im Ranking als seriös erachtet und deswegen ebenfalls gut bewertet.

Linkbuilding

Linkbuilding, im deutschen Sprachgebrauch mitunter auch Linkaufbau genannt, bezeichnet die Methoden, mit denen ein Betreiber einer Domain versucht, andere Betreiber dazu zu bringen, auf seine eigene Website zu verlinken, also Backlinks zu setzen. Linkbuilding kann dabei entweder ohne Zutun des Betreibers der Ziel-Website passieren, oder der Betreiber setzt sich aktiv dafür ein, Backlinks zu generieren, z.B. indem er Gastbeiträge in Foren veröffentlicht, die auf seine eigene Seite verweisen. Diese Backlinks werten seine eigene Seite auf, da das Google Page Ranking anerkennt, dass die Seite von anderen Betreibern empfohlen wird. Die Anzahl alleine reicht jedoch nicht aus, entscheidend ist auch die Qualität, der Zielgruppenbezug und der Content der verlinkenden Website im Bezug zur eigenen Seite. Linkbuilding ist dem Bereich der Offpage-Optimierung zuzurechnen.

Linkfarmen

Linkfarmen dienen dazu, durch Manipulation eine höhere Linkpopularität und damit einen unverdient guten Platz im Page Ranking zu erreichen. Sie sind ein Instrument des Black-Hat-SEO (VERLINKEN AUF GREY-HAT-SEO). Linkfarmen sind Webseiten, die in der Regel über keinen nennenswerten Inhalt verfügen. Sie bestehen hauptsächlich aus Keywords und möglichst vielen ausgehenden Links, die auf die zu optimierende Homepage verlinken um deren SEO zu verbessern. Da Linkfarmen als unseriös gelten und in den Richtlinien der meisten Suchmaschinen verboten sind, strafen die Suchmaschinen die Webseiten ab, die ihren Rankingplatz über Linkfarmen erreicht haben.

Location-Based-Services (LBS)

LBS, manchmal auch Location Dependent Services (LDS) und im deutschsprachigen Raum Standortbezogene Dienste genannt, sind mobile Dienste, die meist mittels App verwirklicht werden. Ein mobiles Endgerät sendet seinen Standort über GPS, Mobilfunkzellen oder WLAN an den LBS-Anbieter. LBS funktioniert nach dem Push-oder Pull-Marketing. Entweder sucht der Nutzer aktiv nach entsprechenden Angeboten in der Nähe (z.B. Restaurantsuche, Navigation), er zieht (pull) die gewünschten Daten vom Anbieter.

Bei Push-Diensten erscheint die Werbung des Anbieters automatisch, wenn der Kunde sich in einem bestimmten Umkreis vom Unternehmen aufhält. Den Radius legt der Werbetreibende fest. LBS stellt vor allem einen Vorteil für den stationären Handel dar, der dank LBS gezielt potentielle Kunden in seiner Nähe auf sich aufmerksam machen kann.

Longtail-Strategie

Langtail oder Long Tail oder Long-Tail, wörtlich übersetzt langer Schwanz, kann im Bereich der Website-Optimierung mit „langer Ausläufer“ übersetzt werden.

Wer seine Website nach der Longtail-Strategie ausrichtet, verfolgt das Ziel, seine Seitenaufrufe zu steigern, indem er nicht auf allgemein häufige Suchbegriffe setzt, sondern auf eine Kombination aus mehreren relevanten Suchbegriffen. Einzelne, häufig gesuchte Schlagworte ermöglichen ein breites Spektrum an Besuchern, sind aber am Markt sehr umkämpft. Für kleinere Websites oder Seiten, die sich noch im Aufbau befinden, ist es schwer, bei gängigen Begriffen einen guten Platz im Google Page Ranking zu erzielen. Besonders diesen Seiten bietet die Longtail-Strategie eine gute Möglichkeit, ihre Page Impressions durch spezialisierte Suchanfragen zu steigern. Bei der Suche über die Suchmaschinen wird die eigene Webseite nur angezeigt, wenn genau diese Suchbegriffe in dieser Kombination eingegeben werden, sprich, die Wahrscheinlichkeit, gefunden zu werden sinkt erst einmal. Wird die Seite aber gefunden, ist die Konkurrenz gering und der Kunde findet auf der Seite exakt das, wonach er suchte. Die Conversion Rate ist bei der Longtail-Strategie demzufolge höher als bei der Optimierung auf einzelne Schlagworte.

Mailing

Mailing findet im Gegensatz zum E-Mailing (E-Mail-Marketing) offline und analog statt und ist ein bewährtes Mittel des Direktmarketings. Mit Mailing bezeichnet man drei Sorten von Werbung auf dem Postweg. Adressierte Werbung richtete sich an Bestandskunden, deren vollständige Adressen beim Werbetreibenden hinterlegt sind oder an Personen, deren Adressen bei Adressbrokern eingekauft wurden. Eine weitere Möglichkeit stellen die teiladressierten Postwurfsendungen dar, Großteils mit der typischen Anrede „An die Bewohner des Hauses“ mit Straße und Postleitzahl. Wurfsendungen sind unadressiert und gehen entweder an alle Haushalte, oder an alle Haushalte mit Tagespost.

Massenmedien

Massenmedien ist ein Begriff, der auch in der Alltagssprache Verwendung findet. Mit Massenmedien werden alle Arten von Medien bezeichnet, mit denen eine große Anzahl Menschen, die „breite Masse“ erreicht werden kann. Dazu zählen Fernsehen und Radio, CD und DVD, Webseiten im Internet, Printmedien wie Tagespresse oder Flyer.

Messenger Marketing

Messenger Marketing ist Werbung, die über Messeging Apps wie zum Beispiel Facebook Massenger, Twitter oder WhatsApp. Durch die stetige Zunahme der Masseging Apps und deren immer noch wachsende Beliebtheit, ist Messenger Marketing auf dem aufsteigenden Ast. Messenger Marketing ist schnell, einfach, kostengünstig und praktisch. Die Kommunikation mit den (potentiellen) Kunden verläuft entweder per Chat mit einer realen Person oder automatisiert über Chatbots. Die eigene Zielgruppe kann anhand im System hinterlegter Daten gut ermittelt und zielgenau erreicht werden. Messenger Marketing ist am Zahn der Zeit und spricht die Zielgruppe dort an, wo sie sich sowieso am liebsten aufhält.

Metadaten

Metadaten, auch Metainformationen genannt, sind strukturierte Informationen, die die Ressourcen des Unternehmens so beschreiben, dass sie automatisiert und maschinell zielgenau gefunden werden können. Unternehmen, die ein Dokumentenmanagementsystem verwenden, benutzen oftmals selbst definierte Metadaten, die sich aus der Art der Dokumente und den Prozessen ergeben (Modell – Seriennummer – Bauteilnummer oder Autor – Keyword – Titel).

Im Online-Bereich bezieht sich der Begriff Metadaten auf Befehle in der HTML-Programmierung, die Informationen für Server, Browser oder automatisierte Programme darstellen. Suchmaschinen nutzen Metadaten, um die Seiten inhaltlich richtig zuzuordnen und zu bewerten. Für eine SEO-optimierte Website sind Metadaten also unverzichtbar.

Metadaten befinden sich im Backend einer Webseite und sind für den Nutzer unsichtbar. Sie beschreiben den Inhalt der Website in Schlagworten. Darüber hinaus kann als Meta-Beschreibung jener Text eingegeben werden, der dem Nutzer bei der Schlagwortsuche über eine Suchmaschine als Snippet angezeigt wird.

Metasuchmaschine

Eine Metasuchmaschine ist eine “übergeordnete Suchmaschine”. Sie verfügt über keinen eigenen Datenbestand, sondern greift auf die Ergebnislisten mehrerer Suchmaschinen zurück. Dadurch entsteht ein breiteres Spektrum an Ergebnissen, da jede Suchmaschine leicht unterschiedliche Kriterien für die Trefferauswahl und das Page Ranking anwendet. Weitere Pluspunkte der Metasuchmaschinen sind, dass es für bestimmte Branchen spezialisierte Metasuchmaschinen gibt und dass diese keine Daten über ihre Nutzer sammeln und auswerten. Die Tatsache, dass Google mit 90%-95% der Suchanfragen absolut marktdominierend ist, schmälert den Nutzen der Metasuchmaschinen, da häufig die Ergebnisse direkt aus den Google Trefferlisten übernommen werden.

Millennials

Menschen, die in etwa zwischen 1980 und 1995 geboren wurden, werden zu den Millennials gezählt. Eine andere Bezeichnung für Millennials ist Generation Y oder kurz Gen Y. Millennials sind zum Beispiel für die Marktforschung oder das Content-Marketing in mehrerlei Hinsicht eine interessante Zielgruppe: es sind die Berufseinsteiger und Start Up-Gründer von heute und morgen. Es sind die aktuellen und zukünftigen Entscheidungsträger und Meinungsmacher. Viele sind Digital Natives, nahezu alle sind kompetent im Umgang mit Digitalen Medien und zeichnen sich durch einen technikaffinen Lebensstil aus. Millennials stellen die Haupt-Zielgruppe der verschiedenen Arten des Online-Marketings dar.

Mobile Optimierung

Da die Onlinesuche häufig von mobilen Endgeräten aus gestartet wird, ist es für Betreiber von Websites enorm wichtig, die Seiten auch danach auszurichten und professionelle Mobile-Optimierung zu betreiben. Nicht optimierte Seiten sind für den Nutzer oft schwer zu lesen, die Schrift ist zu klein, Links liegen zu nahe beieinander oder die Website ist breiter als der Bildschirm und wird nicht vollständig abgebildet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine bestehende Webseite für mobile Endgeräte zu optimieren. Am häufigsten genutzt wird das von Google empfohlene Responsive Webdesign, das die Inhalte der Seite an die Größe des Endgerätes anpasst. Die Befehle zur Mobile-Optimierung werden als Metadaten im HTML-Code eingegeben.

Mobiles Internet

Wer zum Beispiel mit Smartphone, Tablet oder Surve-Stick im Handynetz online surft, befindet sich im mobilen Internet. Man braucht dazu eine SIM-Karte und einen Tarif, ein Kontingent oder eine Flat, um Daten aus dem mobilen Internet zu nutzen. Wie gut das mobile Internet funktioniert, liegt hauptsächlich daran, wie gut das Handynetz am jeweiligen Ort ist und ob LTE (Long Term Evolution, steht für die 4. Handynetz-Generation) genutzt werden kann. Neben mobilem Internet nutzen mobile Endgeräte auch den Internetzugang über WLAN.

Monetarisierung

Wer den Begriff Moneten als Synonym für Geld kennt, versteht auch schon im Groben, worum es bei Monetarisierung geht: Etwas zu Geld machen. Es kann dabei von etwas Materiellem (einer Ware), genauso die Rede sein, wie von etwas Immateriellem (einer Idee, einem Video, einem Artikel, oder ähnliches). Im Internet gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um Geld zu verdienen: In Online-Shops werden reale Waren zu den selben rechtlichen Bedingungen monetarisiert, wie im stationären Handel. Schwieriger ist es bei der Monetarisierung von Ideen, da die rechtliche Situation erheblich undurchsichtiger und vielschichtiger ist. Betreiber von Webseiten können als Host oder Affiliate Werbeflächen für Unternehmen zur Verfügung stellen. Führt die dort veröffentlichte Werbung zur vereinbarten Nutzerreaktion, erhält der Host oder Affiliate Geld vom werbetreibenden Unternehmen. Gängige Möglichkeiten sind auch die Monetarisierung von YouTube-Videos indem Werbung in den eigenen YouTube-Kanal eingebunden wird. Vor allem bereits erfolgreichen YouTubern und Influencern steht diese Möglichkeit offen. Besonders Magazine, Informationspages oder fachspezifische Websites nutzen die Möglichkeit des Paid Content. Bei allen Formen der Monetarisierung gilt es, zahlreiche rechtliche Vorgaben hinsichtlich Urheberrecht, Kennzeichnungspflicht, “Schleichwerbung” und einiges mehr zu beachten.

Monitoring

Monitoring bedeutet Dauerüberwachung und wird in den verschiedensten Bereichen angewendet. Im medizinischen Bereich bedeutet Monitoring die Dauerüberwachung eines Patienten am Monitor. In der Computertechnik wird der Begriff verwendet, wenn Server dauerüberwacht werden, um Ausfälle oder technische Probleme schnellstmöglich zu identifizieren. Im Marketingbereich spricht man von Monitoring bei der Überwachung relevanter Kundendaten, auch Besuchermonitoring genannt. Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist Google Analytics. Aus den so gewonnen Nutzerdaten können Rückschlüsse für erfolgreiche Marketingstrategien gezogen werden.

Multivariabler Test

Ein multivariabler Test, auch Multivariate-Tests genannt, funktioniert im Grundsatz wie ein A/B-Test. Verschiedene Varianten einer Website werden verschiedenen Nutzergruppen präsentiert. Die Auswertung erfolgt hinsichtlich der unterschiedlichen Nutzung der beiden Varianten, um so die effektivere Version zu identifizieren. Beim klassischen, möglichst einfach gehaltenen A/B-Test, wird dabei lediglich eine einzelne Variable an einer der Versionen verändert, zwei Nutzergruppen werden an diese zwei Versionen der Webseite weitergeleitet. Beim multivariablen Test werden mehrere Variable verändert und die Besucher auf mehrere Seiten mit unterschiedlichen Kombinationen der veränderten Variablen geleitet. Dies führt zu einem höheren Datengewinn aber auch zu einer komplizierteren Auswertung als beim A/B-Test.

Native Advertising

Native Advertising ist Werbung, die für den Nutzer nicht sofort als solche erkennbar ist. Sie stammt nicht vom Betreiber der Webseite selbst, passt sich im Erscheinungsbild aber dem an, was auf der jeweiligen Webseite üblich ist. Native Advertising ist meist Teil des Content-Marketings eines Unternehmens, das sich dafür Werbeflächen bei Betreibern von zielgruppenrelevanten Websites einkauft. Der größte Vorteil an Native Advertising ist, dass sie den Konsumenten nicht stört. Selbst wenn er beim Lesen erkennt, dass es sich um bezahlte Werbung handelt, überwiegt das Interesse am redaktionellen, contentrelevanten Inhalt. Trotzdem ergaben Studien, dass Native Advertisement das Kaufverhalten beeinflusst, und zwar mehr als offensichtliche Werbung, die mit Problemen wie Overload und Banner Blindness zu kämpfen hat. Native Advertisement erscheint oft in Form von empfohlenen Artikeln oder sehr gut platzierten Treffern in den Suchmaschinen. Der Grad zur Schleichwerbung ist schmal. Auch Native Advertising muss immer als Werbung gekennzeichnet werden.

Netiquette

Das Kofferwort Netiquette besteht aus dem englischen Begriff für net = Netz, Internet und dem französischen Begriff ettiquette = Umgsangsformen, Benimmregeln. Es beschreibt die Summe aller üblichen Verhaltensregeln im Internet. Die meisten Grundsätze der Netiquette haben keine rechtliche Relevanz. Was im jeweiligen Netzwerk, Forum oder Social Media zur Netiquette gehört kann von unterschiedlichen Anbietern unterschiedlich definiert werden.

Netiquette wird eingedeutscht auch in der Schreibweise Netikette verwendet.

Networking

Networking wird eigentlich mit “Vernetzung” übersetzt, inzwischen etablierte sich auch der aus dem englischen entlehnte Begriff “Netzwerken”. Netzwerken beschreibt das Knüpfen von beruflich relevanten Kontakten. In diesen geknüpften Netzwerken profitiert im Idealfall ein jeder vom anderen. Netzwerken dient in erster Linie dem Zweck, durch gezieltes Knüpfen von Kontakten den eigenen beruflichen Erfolg voranzubringen.

Newsjacking

Newsjacking bezieht sich auf das Wort Hijacking, das wörtlich übersetzt Entführung, Raub oder gewaltsame Übernahme bedeutet. Newsjacking bedeutete dabei, dass Werbetreibende sich die Aufmerksamkeit rauben, die ein besonderes Ereignis gerade auf sich zieht und seine Werbeinhalte zeitnah mit diesem Ereignis in Verbindung bringt (auch wenn diese Verbindung faktisch nicht besteht). Der Begriff Newsjacking wird für zweierlei Methoden verwendet.

Werbekampagnen können auf bevorstehende Großereignisse ausgerichtet werden und im Zuge des allgemeinen Hypes “mitschwimmen”. Beispiele sind sportliche Großereignisse (WM, EM, Olympia) und zeitlich planbare politische Ereignisse wie die Bundestagswahl. Newsjacking im weiteren Wortsinn ist nicht planbar, das Unternehmen muss seine Werbekampagnen auf gerade aktuelle Themen anpassen. Aktuelle Themen erhalten gesteigerte Aufmerksamkeit, so erhalten auch Werbemaßnahmen, die sich auf aktuelle Themen beziehen innerhalb einer begrenzten Zeitspanne eine höhere Aufmerksamkeit als “zeitlosere” Werbung. Ein konsequentes Monitoring und der gute Kontakt zu Journalisten und Nachrichtenagenturen sind Pluspunkte auf dem Weg zum erfolgreichen Newsjacking.

Newsletter

Ein Newsletter gehört zu den etablierten Elementen des E-Mail-Marketings und ist eine schnelle, direkte und kostengünstige Werbemaßnahme, um Bestandskunden und Interessierte fortlaufend über eigene Angebote zu informieren. Newsletter werden in der Regel per E-Mail versendet. Alle Empfänger erhalten exakt dieselben Informationen, eine individuelle Anpassung ist im Newsletter nicht vorgesehen. Der Empfänger muss per Opt-in dem Erhalt des Newsletters vorab zugestimmt haben. Eine weiterentwickelte Variante des klassischen Newsletters ist ein RSS-Feed, bei dem die News nicht per E-Mail empfangen werden, sondern im eigens installierten RSS-Reader am Endgerät angezeigt werden.

Offpage-SEO

Unter Offpage-SEO sind alle Techniken zusammengefasst, die eine Website im Page Ranking nach vorne bringen, ohne direkt auf der eigenen Unternehmens-Website stattzufinden. Im Gegensatz dazu beschreibt das Onpage-SEO alle Maßnahmen, die direkt auf der zu optimierenden Website durchgeführt werden. Die wichtigste Maßnahme im Offpage-SEO ist das Link-Building, bei dem Betreiber anderer Websites auf die zu optimierende Unternehmensseite verlinken und so deren Page Impressions steigern. Desweiteren ist es vorteilhaft, Inhalte zu generieren, die gut teilbar sind und sich leicht in Sozialen Netzwerken weiterverbreiten lassen. Über Gastbeiträge in anderen Foren kann das Unternehmen einen Backlink (Verlinken mit LINK) auf die eigene Webseite setzen und sich ggf. nach und nach einen Expertenstatus erarbeiten, um noch größere Aufmerksamkeit durch fremde Webseiten zu erreichen.

Die größte Schwierigkeit beim Offpage-SEO ist es, dabei auf andere Anbieter angewiesen zu sein.

Optimierung

Optimierung bedeutet, die bestmögliche Lösung für ein Problem zu finden oder die größtmögliche Ausbeute zu erzielen. Im SEO-Kontext steht Optimierung für alle Maßnahmen, die einer Website im Google Page Ranking auf einen guten Platz verhelfen. Einige dieser möglichen Maßnahmen sind in diesem Lexikon unter den folgenden Schlagworten näher erklärt, zum Beispiel: Datamining, Google Ads, Grey-Hat-SEO, Keyword, Linkbuilding, Metadaten, Targeting,…

Online-Marketing

Alle Maßnahmen im Internet, die dem Marketing eines Unternehmens dienen, fallen unter den Begriff Online-Marketing. In der Regel nutzen Unternehmen verschiedenste Maßnahmen des Online-Marketings, die allesamt zum Ziel haben, den Traffic auf der Website zu steigern und die Conversion Rate zu verbessern. Verschiedene Bereiche werden dem Online-Marketing zugerechnet, zum Beispiel:

Online-Werbung wie Display-Werbung, Interstitials, Layer-Ads oder Pop Ups. E-Mail-Marketing wie Newsletter, RSS-Feeds oder individualisierte E-Mails. Affiliate-Marketing, Social-Media-Marketing, Influencer-Marketing, etc..

Onpage-SEO

Unter Onpage-SEO sind alle Techniken zusammengefasst, die eine Website im Page Ranking und in der Bewertung durch die Besucher nach vorne bringen, und direkt auf der eigenen Unternehmens-Website stattfinden. Synonym verwendete Begriffe sind Onpage Optimierung oder Onsite-SEO.

Im Gegensatz dazu beschreibt das Offpage-SEO alle Maßnahmen, die auf anderen Websites zugunsten der eigenen Site stattfinden (z.B. Backlinks). Onpage SEO umfasst in erster Linie alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierng, die der Betreiber einer Website innerhalb seiner Page eigenständig verwirklichen kann.

Open Source

Ist bei einer Software oder einem Programm der Quellcode öffentlich für andere Nutzer einsehbar, spricht man von Open Source, von offener Quelle. Die Nutzung erfordert keine weiteren Bedingungen, sie unterliegt keinerlei Lizenzierung.

Die Open Search Foundation

Damit Suchmaschinen Ergebnisse liefern können, ist das gesamte Internet nach bestimmten Kriterien geordnet. Diese Ordnung stellt die Infrastruktur des Internets dar. Google stellt als unangefochtener Marktführer diese Infrastruktur auf. Andere Suchmaschinen greifen in der Regel darauf zurück. Sie sind somit auf die Auswahl- und Rankingkriterien von Google angewiesen und festigen seine Monopolstellung. Die Open Search Foundation e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, eine eigene, Google-unabhängige Infrastruktur zu etablieren und dadurch die Meinungsvielfalt im Internet zu gewährleisten.

Opt-In/Opt-Out

Adressierte oder personalisierte Werbung bedarf in Deutschland der ausdrücklichen Zustimmung durch den Empfänger. Opt-In kommt vom englischen Begriff “to opt for something” = sich für etwas entscheiden. Ein Beispiel für Opt-in Werbung ist der Newsletter, der vom Nutzer aktiv per Klick auf den entsprechenden Button abonniert werden muss. Da der einfache Opt-in durch Angabe falscher Adressdaten oft missbraucht wurde, verwenden inzwischen viele Anbieter das Confirmed-Opt-in oder das Double-Opt-in, bei dem eine Bestätigungsmail an die angegebene Adresse geschickt wird und erst dann das Einverständnis als Solches gewertet werden kann. Marketing, das sich Opt-In Strategien bedient, wird auch als Permission-Marketing (permission = Erlaubnis) bezeichnet, da die Zustellung der Werbung vom Empfänger erlaubt werden muss.

Das Gegenteil dazu ist Opt-out. Der Werbetreibende geht solange davon aus, dass seine Werbung vom Kunden gewünscht ist, solange dieser nicht aktiv widerspricht. Im digitalen Bereich befindet sich Opt-out oftmals in einer rechtlichen Grauzone oder im illegalen Bereich, im Mailing, also im Postversand, ist Opt-out Standard.

Outbound Marketing

Outbound Marketing ist die ursprüngliche Form des Online Marketing. Unternehmen schalten die verschiedenen Werbeanzeigen, um potentielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Durch die massive Zunahme von Werbung im Internet verloren traditionelle Werbestrategien an Effizienz. Eine moderne Marketingstrategie besteht aus einem Mix aus Outbound- und Inbound Marketing. Outbound Marketing ist der Weg von Unternehmen zum Kunden, das Unternehmen versucht aktiv durch verschiedenste Möglichkeiten den Kunden anzusprechen und für sich zu gewinnen. Inbound Marketing dagegen ist der (vermeintliche) Weg vom Kunden zum Unternehmen. Inbound Marketing ist so unauffällig gestaltet, dass der Kunde das Gefühl hat, das Unternehmen selbständig gefunden zu haben.

Owned Media

Man unterscheidet zwischen drei Medientypen, über die Werbetreibende ihre Zielgruppen erreichen können: Paid Media, Owned Media und Earned Media.

Als Owned Media werden alle Werbemöglichkeiten bezeichnet, die dem Unternehmen über eigenen Kanäle zur Verfügung stehen. Das können unter anderem sein: die Homepage des Unternehmens, ein Profil auf Social-Media-Kanälen, Newsletter oder ein Blog. Ziel dieser Owned Media Kanäle ist immer, eine hohe Reichweite und ein guter Platz im Google Page-Ranking, damit diese für das Unternehmen kostengünstige Werbeform möglichst effektiv verbreitet wird und möglichst weit gestreut wird.

Page Impressions

Werden Page Impressions gezählt, so werden die einfachen Seitenaufrufe einer Website gezählt. Page Impressions sind eine sehr unspezifische Messgröße, es handelt sich um eine rein quantitative Erfassung der Klick-Häufigkeit. Der selbe Nutzer kann bei wiederholtem Seitenaufruf mehrere Page Impressions verursachen. Genauso kann es sein, dass er die Webseite umgehend wieder verlässt und trotzdem eine zählbare Page Impression verursacht hat. Page Impressions werden häufig als Grundlage verschiedener Bezahlmodelle für Display-Werbung verwendet.

Page Ranking

Das Page Ranking ist die wichtigste Größe, die über allen SEO-Aktivitäten eines Unternehmens steht. Wird ein Suchbegriff in der Suchmaschine eingegeben, legt Google anhand bestimmter Kriterien und Algorithmen fest, welche Websites wo in der Tefferliste (SERP) erscheint. Wird der Website von Google eine große Relevanz bezüglich des eingegebenen Keywords zugemessen, erscheint die Seite weiter oben im Page Ranking. Je weiter oben die Seite erscheint, desto öfter wird die Seite vom Nutzer gesehen und angeklickt. Die optimalen Plätze im Page Ranking sind „above the fold“. Das sind diejenigen Plätze, die in der SERP ohne zu scrollen sichtbar sind.

Paid Content

Beim Paid Content geht die Monetarisierung in zwei Richtungen. Betreiber von Websites bezahlen im Rahmen des Content-Marketing Autoren für das Verfassen zielgruppenrelevanter Artikel. Die Autoren werden für die Erschaffung von Content bezahlt.

Andererseits nutzen vor allem Magazine und Fachliteratur die Möglichkeit, den Nutzern nur eine Basisversion ihrer Seite kostenlos zur Verfügung zu stellen und damit Aufmerksamkeit und Interesse zu erlangen. Für weiterführende Informationen muss der Kunde an den Betreiber der Webseite bezahlen, da sich diese hinter einer Paywall befinden.

Paywall

Was in Printmedien selbstverständlich ist, nimmt mit den Paywalls im Bereich des digitalen Contents seinen Anfang. Verlage und Betreiber von Websites verstecken ihre Artikel hinter einer Paywall, einer “Bezahlwand”, einer Bezahlschranke. Webseiten, die sich nicht ausschließlich über Werbeeinnahmen finanzieren können oder wollen, nutzen Paywalls zur Monetariesierung ihrer Inhalte. Nutzer können entweder über ein Abonnement oder über Einzelbeiträge Zugriff auf die Inhalte der Webseite erhalten.

Persona Based Marketing

Die Zielgruppe eines Unternehmens ist nie homogen, sie setzt sich immer aus unterschiedlichen Personengruppen zusammen, die in der Zielgruppenanalyse eruiert werden. Im Persona Based Marketing stellt das Unternehmen diese Personengruppen als einzelne Charaktere dar, die Personas genannt werden. Den Personas können dann die unterschiedlichen Eigenschaften, Bedürfnisse und Erwartungen der jeweiligen Personengruppen zugeordnet werden. Die Personas veranschaulichen die unterschiedlichen Personengruppen und dienen dem besseren Verständnis. Der Unterschied zum Targeting ist, dass nicht nur die tatsächlich messbaren Faktoren der Zielgruppenorientierung dienen, sondern auch die vermutete Persönlichkeit der Personas und die daraus resultierenden Konsequenzen für ihr Handeln, in Marketing-Prozesse einbezogen wird.

Pixel

Grafiken, Bilder und digitale Fotos werden mit Hilfe von Pixeln dargestellt. Der Begriff Pixel ist vergleichsweise gut in der Alltagssprache etabliert, nur selten wird er in

„Bildpunkt“ übersetzt. Die Bezeichnung Pixel setzt sich aus den Wörtern „picture“ und „element“ zusammen und bezeichnet einen einzelnen, quadratischen Farbpunkt, aus dem digitale Medien alle Arten von Bildern zusammensetzen können. Bilder in einer hohen Auflösung weisen eine große Dichte an Pixeln auf, sie haben dadurch eine bessere Qualität.

Pixelgrafik

Eine Pixelgrafik setzt sich aus vielen einzelnen Pixeln zusammen. Aufgrund der quadratischen Form der Pixel werden sie auch Rastergrafiken oder Rasterdateien genannt. Werden Pixelgrafiken zu stark vergrößert, entstehen die typischen unschönen “Stufen” an den Rändern. Deswegen bevorzugen Druckereien Vektorgrafiken, da diese bei professionellen Druckern Qualitätsvorteile bieten.

Pop Up

Grundsätzlich ist alles, was sich in einem neuen Browserfenster öffnet ein Pop Up. Pop up heißt “plötzliches Erscheinen” oder “aufpoppen” Es gibt gewünschte und unerwünschte Pop Ups. Erscheint ein Pop Up auf einen gezielten Klick hin, beispielsweise um sich irgendwo anzumelden, spricht man von einem gewünschten Pop Up. Erscheint ein Pop Up ohne Zutun des Nutzers, so ist es meist ein Pop Up mit werbendem Inhalt, man spricht dabei von einem unerwünschten Pop Up. Pop Ups werden vom Nutzer häufig als störend empfunden, verschiedene Browser blockieren Pop Ups deshalb sandardmäßig.

Post-Conversion Marketing

Alle Marketing-Strategien, die sich auf den Zeitraum nach einer erfolgreichen Conversion beziehen, werden als Post-Conversion Marketing bezeichnet. Diese Marketingform richtet sich ausschließlich an Kunden, die das Unternehmen bzw. das Produkt schon kennen. Der Kunde erhält gezielt weiterführende Informationen, Rabattangebote oder ähnliches, mit dem Ziel, die Kundenbindung zu stärken.

Product Listing Ads (PLA)

PLA sind bezahlte Werbeanzeigen, die auf der Google SERP veröffentlicht werden. PLAs sind konkrete Kaufangebote, die zu den unterschiedlichen Online-Shops der Werbetreibenden weiterleiten. Ein Produktfeed mit allen relevanten Informationen zum Produkt wird dafür bei Google hochgeladen. Gibt ein Nutzer die festgelegten Keywords in der Suchmaschine ein, werden ihm die PLAs ganz oben in der SERP angeziegt, noch vor den Textanzeigen. Sie erreichen eine hohe Ad Impression und erregen durch das eingefügte Bild eine höhere Aufmerksamkeit als bloßer Text. Im Gegensatz zu Google Ads kann der Werbetreibende zwar nicht auf einzelne Keywords bieten und hat generell weniger Einfluss darauf, wann seine Werbung geschaltet wird, dafür haben die PLAs beim Nutzer eine hohe Akzeptanz und werden im Vergleich zu bloßen Textanzeigen bevorzugt angeklickt.

Public Relations (PR)

Public Relations (PR) beschreibt die Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. PR ist keine kurzfristige Werbemaßnahme, sondern eine langfristige Strategie, um Vertrauen in das Unternehmen und ein positives emotionales Umfeld zu schaffen. Dadurch soll ein hoher Bekanntheitsgrad, die ständige Aquise von Neukunden und eine stabile Kundenbindung der Bestandskunden erreicht werden. Die Ziele der PR werden durch konsequentes Content Marketing umgesetzt. Ein gutes Image in der Öffentlichkeit fördert den Verkaufserfolg des Unternehmens. PR regelt dabei die Kommunikationswege und -mittel des Unternehmens mit der Zielgruppe.

Push-Pull-Marketing

Zwei Deutungsvarianten sind für das Push-Pull-Marketing im Umlauf:

  1. Push-Marketing und Pull-Marketing sind beides Strategien, um neue Produkte auf den Markt zu bringen. Eine optimale Marketing-Strategie kombiniert beide Varianten. Beim Push-Marketing zielen die Werbestrategien auf die (Groß-)Händler ab. Sind die Händler von dem Produkt überzeugt, kaufen diese große Mengen auf, wenn der Produzent beispielsweise Mengenrabatte gewährt. Die Händler ihrerseits werden versuchen, das Produkt im Einzelhandel an den Kunden zu bringen und ggf. eigene Werbemaßnahmen ergreifen. Beim Pull-Marketing provoziert der Hersteller, dass der Endkunde das Produkt durch seine Nachfrage auf den Markt “zieht”. Werbestrategien des Herstellers richten sich direkt an den Endkunden und funktionieren nach AIDA (Attention, Interest, Desire, Action). Im digitalen Kontext werden Maßnahmen der Pull-Strategie zugerechnet, die mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) gleichzusetzen sind. Durch einen besseren Platz im Page Ranking “ziehen” sich mehr Kunden die Informationen über das Produkt aus dem Internet, der Bekanntheitsgrad des Produktes steigt.
  2. Standortbezogene Dienste (Location Based Services) nutzen Push- und Pull-Marketing. Ein Nutzer kann sich aktiv die gewünschten Informationen aus dem Netz ziehen (pull), zum Beispiel bei der Navigation oder der Restaurantsuche. Pull-Dienste werden auch reaktive Dienste genannt, weil der Anbieter auf die Nachfrage des Kunden reagieren muss. Push-Dienste sind proaktive Dienste. Ohne Zutun des Nutzers erhält er Informationen des Anbieters auf seinem Endgerät, sobald er bestimmte Voraussetzungen erfüllt, zum Beispiel sich im festgelegten Radius rund um das werbetreibende Unternehmen befindet.

QR-Code

Ein QR-Code bildet Informationen verschlüsselt als zweidimensionale wirre Muster ab. Im Gegensatz zum eindimensionalen Strichcode oder Barcode, den wir von Supermarktkassen kennen, bietet der QR-Code eine nahezu unendliche Vielzahl an Variationen. Die Funktionsweise ist dabei dieselbe, Informationen werden so abgespeichert, dass sie schnell und unkompliziert abgerufen werden können. Daher der Name QR = Quick Response = schnelle Antwort. Mittels Smart-Phone-App (QR-Scanner oder QR-Decoder) werden die im QR-Code verborgenen Informationen entschlüsselt, der Nutzer wird auf die dahinterliegenden Informationen automatisch weitergeleitet.

Quellcode

Jede Webseite hat einen Quellcode, der in einer Programmiersprache verfasst wird. Ein Quellcode ist eine lange Aneinanderreihung von Befehlen, die dann vom PC übersetzt werden, so dass am Ende eine für den Nutzer lesbare Datei oder ein anwendbares Programm ausgegeben werden kann. Ein gewöhnlicher Editor ist dazu geeignet, einen Quellcode zu erstellen. Nutzer können den Quellcode einer Seite einsehen, um etwa den Direktlink zu verwendeten Bildern zu finden. Der Quellcode ist eine wichtige Größe in der SEO-Optimierung, denn er ist es, der von den Suchmaschinen gefunden und grundlegend zur thematischen Einordung der Seite herangezogen wird.

Real-Time-Bidding

Real-Time-Bidding ist ein Auktionsverfahren und vermutlich die schnellste Form der Werbung. Vorhandene Werbeflächen werden an den Höchtsbietenden versteigert und in Echtzeit (Real-Time) mit den Werbebannern des Höchstbietenden bestückt. Dem Nutzer einer Webseite wird die Werbung direkt und ohne Zeitverzug angezeigt. Eine ähnliche Werbeform ist das Header-Bidding, bei dem die Werbetreibenden in Echtzeit auf mehrere Werbeflächen bieten können, die dann zeitversetzt mit deren Werbetexten bestückt und angezeigt werden.

Reichweite

Die Reichweite einer Website gibt an, wie viel Nutzer die Seite oder ein bestimmter Bereich davon hat, eben wie viele Personen erreicht werden. Gezählt wird zum Beispiel, wie viele Page Impressions ein Artikel innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bei der Zielgruppe erreicht. Es wir dabei unterschieden in Bruttoreichweite und Nettoreichweite. Die Bruttoreichweite gibt jeden Kontakt an, der die Webseite besucht, auch wenn derselbe Nutzer die Webseite mehrfach besucht. Die Nettoreichweite ist um diese mehrfachen Seitenaufrufe bereinigt, es wird also die tatsächliche Personenzahl ermittelt.

Responsive Webdesign

Reaktionsschnell, empfänglich, ansprechbar – die wörtliche Übersetzung des Begriffs responsive beschreibt sehr genau, wozu das Responsive Webdesign oder verkürzt Responsive Design, in der Lage ist. Es kann auf unterschiedliche Endgeräte reagieren und dient deren Mobile-Optimierung. Responsive Webdesign ist die von Google empfohlene und am häufigsten genutzte Variante an unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten. Der Vorteil an Responsive Design gegenüber alternativen Möglichkeiten ist, dass weder die URL noch der HTML-Code geändert werden, was in der Suchmaschinenoptimierung einen Vorteil darstellt. Dass auch das Design wird nicht verändert, die Websites werden lediglich auf die tatsächliche Größe des jeweils genutzten Endgerätes und bezüglich der Nutzerfreundlichkeit minimal angepasst.

Relaunch

Ein Relaunch ist die Wiedereinführung einer bereits bestehenden Website, eines Produktes oder einer Marke. Im Rahmen des Online-Marketings zielt Relaunch immer darauf ab, mit einer Neuauflage die Benutzerfreundlichkeit, die technische Modernisierung und ganz allgemein den Traffic auf der eigenen Website voranzubringen. Ein Relaunch pushed ein bestehendes Produkt/eine bestehende Website. Ein Relaunch bezieht sich dabei nicht nur auf das Facelifting, also die optische Anpassung, sondern bezieht auch technische Neuerungen und Optimierung bezüglich der eigenen Auffindbarkeit von Suchmaschinen mit ein. Vor Veröffentlichung des Relaunches empfiehlt es sich, mit multivariablen Tests die beabsichtigte Wirkung der Neuerung im Praxistest zu überprüfen.

Retention Rate

Retention Rate, zu Deutsch Rückhalterate, ist die Messgröße für die Qualität und Quantität der Kundenbindung eines Unternehmens. Sie gibt in Prozent an, wie viele Stammkunden das Unternehmen in einer bestimmten Zeit halten konnte. Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Retention Rate ist ein guter Kundenservice und die daraus resultierende Kundenzufriedenheit. Das negative Gegenstück zur Retention Rate ist die Churn Rate, die Absprung- oder Abwanderungsrate.

RGB-System

Das Farbmodell RGB basiert auf den drei Grundfarben Rot (R), Gelb (G) und Blau (B). Es kommt vor allem bei der Farbdarstellung auf Displays von elektronischen Geräten zum Einsatz. Die drei Grundfarben werden dabei als Lichtpunkte dargestellt. Bei der Farbe Weiß leuchten alle drei Farben in derselben Stärke, bei Schwarz leuchten sie gar nicht. Bei allen Farbtönen zwischen diesen Polen werden die Lichtpunkte für jedes Pixel individuell gemischt. RGB kann rund 16 Millionen Farben darstellen. Für den Printbereich ist CMYK das bevorzugte Farbsystem.

Return on Investment (ROI)

Return on Investment (ROI), übersetzt Kapitalrendite, ist eine etablierte wissenschaftliche Größe, die die Rendite eines Unternehmens bemisst. ROI gibt die Relation zwischen Investition und Gewinn wieder. Interessant ist die Berechnung des ROI immer dann, wenn sich die Investition im Laufe ihrer Lebensdauer aller Wahrscheinlichkeit nach amortisieren wird. Die mathematische Berechnungsformel lautet: ROI = Umsatzrendite x Kapitalrentabilität.

RSS-Feed

Der RSS-Feed (Rich Site Summary) ist die Weiterentwicklung des klassischen Newsletters. RSS-Feeds von Websites, Nachrichtendiensten oder Blogs werden wie Newsletter abonniert, jedoch nicht per e-Mail empfangen sondern im RSS-Reader gesammelt. RSS-Reader verschaffen dem Nutzer einen schnellen Überblick über alle Neuigkeiten unter seinen Abonnements, ohne dass er die Seiten einzeln aufrufen muss. Sie ermöglichen es dem Nutzer so, auch bei einer größeren Anzahl an abonnierten Quellen den Überblick zu behalten. Per Klick auf eine Schlagzeile im RSS-Feed wird der Nutzer automatisch auf den entsprechenden Beitrag weitergeleitet.

Als weitere gängige Deutung der Initialen RSS wird Really Simple Syndication = sehr einfache Verbreitung angegeben. Dabei handelt es sich allerdings um ein Backronym, das heißt, diese Bedeutung der Initialbuchstaben RSS wurde erst im Nachhinein festgelegt.

Schleichwerbung

Laut UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) muss Werbung immer eindeutig als solche erkenntlich sein oder als solche gekennzeichnet werden. Ist dies nicht der Fall und wird dem Verbraucher Sachliche Information suggeriert, so spricht man von Schleichwerbung. Im Bereich des Content-Marketings kann dies möglich sein, indem für die Zielgruppe sachdienliche Artikel nicht gekennzeichnete Links  zu bezahlenden Drittanbietern enthalten. Besonders im Bereich des Native Advertisement ist die Gefahr, unbemerkt Schleichwerbung zu konsumieren, sehr groß. Auch das Inbound Marketing bewegt sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Information und Werbung. Auch Influencer und YouTuber bedienen sich mitunter der Schleichwerbung. Im Gegensatz zu neutralen Produkttests, erhalten die Protagonisten dabei Geld oder eine anderweitige Aufwandsentschädigung, um das entsprechende Produkt im Test gut positiv zu präsentieren.

Die Grenzen zwischen reiner Information, erlaubter Werbung und Schleichwerbung sind so fließend, dass im Streitfall häufig gerichtliche Urteile Klarheit schaffen müssen

SERP

SERP steht für Search Engine Result Page und ist diejenige Seite, die die Tefferliste einer Suchmaschine abbildet. Die angebotene Reihenfolge der Treffer, genannt Page Ranking, ermittelt die Suchmaschine nach Relevanz der Seite anhand bestimmter Algorithmen. Ziel eines jeden Unternehmens ist es, durch SEO-Optimierte Websites einen möglichst guten Platz auf der SERP zu erreichen. Die begehrtesten Plätze sind dabei Above the fold, also diejenigen Plätze, die dem Nutzer auf der SERP angezeigt werden, ohne das er dafür nach unten scrollen muss.

Server

Wörtlich übersetzt ist ein Server ein Diener, ein Bediensteter. Der Server ist die zentrale Basis, auf der Software und Daten gespeichert sind. Am Server werden unterschiedlich viele Rechner via Netzwerk angeschlossen. Der Server dient den angeschlossenen Computern, indem er Daten speichert und für alle angeschlossenen Rechner abrufbar und nutzbar macht. Sollten den Nutzern der angeschlossenen Rechner nicht grundsätzlich alle gespeicherten Daten auf dem Server zur Verfügung stehen, ist es möglich, die einzelnen Bereiche mit Zugangsdaten und Passwörtern zu sichern. Ein Zeit- und Kostenvorteil für das Unternehmen ist, dass alle angeschlossenen Rechner zentral über den Server gewartet und upgedatet werden können. Ein Nachteil der Server zeigt sich, wenn der Server oder das Netzwerk nicht funktioniert, denn dann können ganze Unternehmen „lahmgelegt“ werden. Ein zuverlässiges Sicherheitskonzept und ein gutes Backup-Programm sind dringend zu empfehlen, um große Datenmengen zu schützen.

Shitstorm

Ein bewusst vulgäres Wort „Scheiße-Sturm“ kann auch mit Sturm der Entrüstung übersetzt werden, also eine Flut an negativen Reaktionen anderer Nutzer. Ein Shitstorm bricht über jemanden herein, der bewusst oder unbewusst einen beleidigenden, abwertenden oder anders unpassenden Post oder Kommentar im Internet abgegeben hat. Oder aber, jemand zieht aus anderen Gründen den Unmut vieler Nutzer auf sich. Oft reicht es, eine unliebsame Entscheidung getroffen zu haben um einen Shitstorm loszutreten. Oder auch nur eine Banalität wie ein modischer Fauxpas oder im persönlichen Bereich die Wahl des vermeintlich „falschen“ neuen Lebenspartners.

Besonders häufig treten Shitstorms in den Sozialen Netzwerken auf. 2011 wurde der Begriff Shitstorm zum Anglizismus des Jahres gewählt, was bemerkenswert ist, da das Wort im Englischen gar nicht existiert.

Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeitsindex ist eine von vielen Größen, die ausgewertet werden, wenn es darum geht, den Wert und die Relevanz einer Website zu ermitteln. Der Sichtbarkeitsindex berechnet sich auf Grundlage eines sehr großen Keyword-Pools, der aus aussagekräftigen Schlagwörtern aus allen erdenklichen Bereichen gespeist wird. Unterschiedliche SEO-Tools berechnen diesen Wert, allerdings auf Grundlage leicht unterschiedlicher Ausgangsfaktoren. Sollen also zwei Seiten miteinander verglichen werden, kann dies nur innerhalb desselben SEO-Tools geschehen. Für kleine, thematisch hochspezialisierte Seiten, deren Keywords nicht im Keyword-Pool enthalten sind, ist der Sichtbarkeitsindex folglich nicht zu berechnen.

Sitemap

Eine Sitemap gehört grundsätzlich zu einer guten SEO-Arbeit. Sitemaps sind eine strukturierte Auflistung des gesamten Inhalts einer Website. Es gilt, zwei Arten von Sitemaps zu unterscheiden. Meistens sind mit dem Begriff Sitemaps die XML-Sitemaps gemeint. Sie werden vom Betreiber der Website bei Google eingereicht, um sicherzustellen, dass der gesamte Inhalt der Website über die Suchmaschine gefunden werden kann. Wird eine neue Website eingerichtet, ist eine Sitemap ein effektives Mittel, um Google auf den Inhalt der Seite aufmerksam zu machen. Nur wenn Google die Seite erkannt hat, kann diese über Suchmaschinen gefunden werden. Auch für unübersichtliche Seiten mit vielen Unterseiten oder vielen einzelnen Beiträgen ist eine Sitemap zu empfehlen.

Seltener beschreibt der Begriff Sitemaps auch die HTML-Sitemap. Sie befindet sich als eigene Unterseite direkt auf der Website. Sie ist als Inhaltsverzeichnis für den Nutzer gedacht, der anhand von verlinkten Schlagworten schnell zum gesuchten Teil der Website gelangen kann.

Snippet

Snippet, also Schnipsel wird der kurze Text bezeichnet, der in der SERP, der Tefferliste der Suchmaschinen unterhalb des Titels erscheint. Das Snippet umreißt in groben Zügen den Inhalt der Webseite. Hauptsächlich anhand des Snippets entscheidet sich der Nutzer, welchen der angebotenen Treffer er nutzen, welche dahinterliegende Website er besuchen möchte. Suchmaschinen nehmen für das Snippet in der Regel den Text, der in den Metadaten als Metatitle und Metadescription festgelegt wurde. Der Betreiber der Webseite kann dort festlegen, wie seine Website im Snippet beschrieben werden soll. Werden keine Metadaten festgelegt, so setzt die Suchmaschine aus den gefundenen Keywords eigenständig ein Snippet zusammen. Je interessanter und aussagekräftiger das Snippet, desto höher die Klickrate auf die Website.

Social Media

Social Media beschriebt eine Vielzahl digitaler Medien, die der Vernetzung, der Kommunikation, der Zusammenarbeit, dem Austausch und der Kontaktaufnahme der Nutzer untereinander dienen.

Verschiedene Anbieter sind auf dem Markt, darunter Facebook, Twitter, Instagramm, Pinterest, Snapchat, XING, Linkedln und viele andere. Die Nutzer können auf den Plattformen miteinander interagieren und können die Inhalte der Plattform aktiv mitgestalten. Durch diese Mitgestaltungsmöglichkeit der Nutzer unterscheiden sich Social Media grundlegend von Printmedien, Filmen, Radio- und Fernehsendungen. Für Unternehmen ist ein zielgruppengerechtes Marketing auf den Social Media Kanälen unverzichtbar für ein erfolgreiches Content-Marketing.

Social Media Guidelines

(Ethische) Richtlinen für die Nutzung sozialer Medien im Unternehmen, das ist es, was Social Media Guidelines meint. Diese Guidelines gehen über die allgemeine Netiquette hinaus und sind speziell auf das eigene Unternehmen abgestimmt. Soziale Medien werden immer intensiver von Unternehmen als Werbeträger genutzt. Auch dessen Mitarbeitern kommunizieren immer mehr darin. Daher ist es ratsam, Social Media Guidelines als allgemein verbindlichen Standard gut im Unternehmen zu etablieren. Social Media Guidelines geben eine klare Richtlinie vor, wie und was das Unternehmen und dessen Vertreter in Sozialen Netzwerken kommunizieren. Sie dienen aber auch der Orientierung, wie sich Mitarbeiter im privaten Bereich in den Social Medias über die Firma äußern können und was zu unterlassen ist.

Social Proof

Unternehmen können Social Proof nutzen, um ihre Conversion Rate zu steigern. Social Proof bedeutet Sozialer Beweis und steht für das Phänomen, dass Menschen häufig das machen, was andere auch tun, was andere Nutzer empfehlen. Die Menschen orientieren sich gerne an dem, was andere machen, sie folgen dabei dem “Herdentrieb”. Eine häufig gehörte/gelesene Bewertung eines Produktes ist vertrauenserweckend für potentielle Kunden.

Diesen Effekt machen sich Unternehmen zunutze und beziehen Kundenbewertungen, Expertentipps, Umfrageergebnisse und Ähnliches häufig in Form von Testimonials (=Zeugnis, Empfehlung) bewusst in ihre Marketing Strategie mit ein, um dadurch Vertrauen in das Produkt zu schaffen und den Verkaufserfolg zu steigern.

Spam

Spam (genau wie sein Synonym Junk) bedeutet Müll. Spam werden massenhaft auf elektronischem Wege verschickt. Sie sind eine lästige Form der Werbung, die dem Empfänger ungefragt per Mail oder in den Privatchats der Social Media Kanäle zugestellt werden. Spam müssen nicht zwingend werbende Inhalte haben, auch Massenversand mit volksverhetzendem oder missionierendem Inhalt wird als Spam bezeichnet. Das größte Problem an Spam ist, neben der Tatsache dass sie nerven, dass Postfächer der Nutzer wortwörtlich „zugemüllt“ und dadurch unerreichbar gemacht werden. Eine relativ zuverlässige Methode, sich vor Spam zu schützen, sind die Spamfilter. Die gängigen E-Mailprogramme haben Spamfilter automatisch integriert. Spam sind in der Regel sehr schwer zurück zu verfolgen, wodurch die Absender selten belangt werden können, auch wenn der Spamversand illegal ist.

Sponsored Links

Sponsored Links sind Links, für deren Erscheinen ein Unternehmen Geld bezahlt. Sponsored Links tauchen zum einen im SERP, der Trefferliste einer Suchmaschine auf. Ein Unternehmen bezahlt dafür, dass der Link auf die eigene Seite einen guten Platz im Page Ranking erreicht und dadurch häufiger angesehen wird als Webseiten auf den hinteren Rankingplätzen. Sponsored Links werden aber auch in Webseites mit hoher Reichweite eingebaut. Unternehmen können in diesen Websites gegen Bezahlung ihre Links als Backlinks in contentbezogenen Texten einbauen lassen. Wird dieser Vorgang nicht als Werbung gekennzeichnet, spricht man von Schleichwerbung. Das Unternehmen nutzt so die Reichweite der fremden Website, um das eigene Produkt bekannter zu machen, neue Interessenten anzusprechen und neue Kunden zu gewinnen.

Start Up

Junge Unternehmen mit kreativen, erfolgversprechenden Ideen, die noch nicht am Markt etabliert sind, nennt man Start Ups. In der Regel spricht man in den ersten drei Lebensjahren eines Unternehmens von einem Start Up. Um am Markt Fuß zu fassen, stehen den Start Up-Gründern Unterstützungsmöglichkeiten in Form von Acceleratoren und Inkubatoren als „Wachstumsbeschleuniger“ zur Verfügung. Da Start Ups meist über ein geringes Startkapital verfügen, sind eine durchdachte Konzeption, eine wirtschaftliche Produktion und eine optimale Vermarktung erforderlich.

Stylesheet

In speziellen Beschreibungssprachen erstellt, ist das Stylesheet eine Formatvorlage für die Gestaltung von Websites. HTML- oder CSS-Befehle werden in Stylesheets eingebunden. Sie legen so im unsichtbaren Backend einer Website den Inhalt und das optische Erscheinungsbild der Seite im sichtbaren Frontend fest.

Surface Link/Startseitenlink

Links leiten den Nutzer zu anderen Websites oder auf andere Bereiche der eigenen Website weiter. Wie es der Name schon sagt, leitet der Startseitenlink den Nutzer auf die Startseite einer anderen Website weiter. Startseitenlinks = Surface Links werden auch Oberflächenverknüpfung genannt, da der Nutzer zuerst die Oberfläche einer verlinkten Website zu sehen bekommt und sich dann selbständig auf dieser „in die Tiefe“ klicken muss. Neben den Starseitenlinks gibt es die Deep Links, die direkt auf tieferliegende Seiten, Unterseiten oder einzelne Beiträge der Zielwebsite weiterleiten.

Suchmaschinenoptimierung

Unter Suchmaschinenoptimierung werden alle Methoden verstanden, bei denen Beiträge und Artikel auf Websites so bearbeitet werden, dass sie für Suchmaschinen optimal gestaltet sind. Die geläufige Kurzform SEO kommt vom Englischen search engine optimization. Elemente der Suchmaschinenoptimierung sind zum Beispiel Metadaten, Keywords, URL, Longtail- und Shorttail-Strategien, mit denen Websites optimiert werden. Ziel all dieser Bemühungen eines Unternehmens ist, einen guten Platz im Google Page Ranking zu erreichen. Die vorderen Plätze auf der SERP erzielen beim Nutzer höhere Zugriffsraten als Websites, die weiter hinten gelistet werden.

Targeting

Targeting ist vergleichbar mit der Zielgruppenorientierung (targe = Ziel). Die Werbestrategie richtet sich speziell auf ein bestimmtens, gezielt ausgewähltes Marktsegment oder einzelne Kundenprofile aus. Ziel ist es, die Nutzer nur mit relevanter Werbung zu versorgen, um Streuverluste möglichst gering zu halten. Die Grundlage für das Targeting bietet oftmals die Analyse, welche Suchbegriffe (Keywords) der Nutzer in Suchmaschinen eingab. Man spricht deswegen auch von Keyword Targeting.

Mit Retargeting wird bezeichnet, wenn Kunden bereits früher einmal die beworbene Seite besucht haben und nun erneut auf diese weitergeleitet werden sollen.

New Audience Targeting wiederum meint, dass Neukunden erstmalig auf die zu bewerbende Seite gelockt werden sollen.

Testimonial

Testimonials (= Zeugnisse, Empfehlungen, Beurteilungen) sind reale oder auch fiktive Kundenbewertungen, die gezielt für das Marketing verwendet werden. Die Unternehmen machen sich dabei Social Proof zunutze. Social Proof besagt, dass sich Menschen leicht von den Bewertungen anderer Kunden oder Experten beeinflussen lassen, da diese als glaubwürdig eingeschätzt werden. Testimonials werden dem Nutzer ansprechend präsentiert, oft als Aussage einer konkreten Person, ggf. mit Foto oder Namensnennung. Auch die Angabe der Fachgebiete des Experten oder die Kennzeichnung der Aussage als wörtliches Zitat, werden angewendet, um die Glaubwürdigkeit des Testimonials weiter zu steigen.

Tracking

Den meisten ist der Begriff Tracking wohl im Zusammenhang mit der Nachverfolgbarkeit von Paketen bekannt. Im Marketingbereich spricht man von Tracking, wenn das Nutzerverhalten der Besucher protokolliert wird, mit dem Ziel, dadurch Rückschlüsse auf Gewohnheiten und Interessen der Zielgruppe ziehen zu können. Das Unternehmen versucht so, die Webseite noch kundenfreundlicher zu gestalten und Werbestrategien noch besser auf die Zielgruppe abzustimmen. Beim Tracking können zum Beispiel die Bewegungen mit der Maus oder die Bewegungsrichtung der Augen registriert und ausgewertet werden. Tacking funktioniert zum Beispiel mithilfe von HTTP-Headern, JavaScript oder Cookies. Die Auswertung der gesammelten Daten erfolgt über ein Tracking-Tool.

Tracking-Tool

Das Tracking-Tool, das am häufigsten genutzt wird, ist Google Analytics. Tracking-Tools gibt es als kostenlose Basisversionen und als kostenpflichtige Profiversionen mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Betreiber von Websiten geben spezielle Tracking-Codes in den Quellcode ein und ermöglichen so dem Tracking-Tool, auf die Seite zuzugreifen und die Nutzerdaten auszuwerten. Es liegt im Verantwortungsbereich des Betreibers der Website, nur Daten auszuwerten, die mit der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) vereinbar sind.

Traffic

Mit Traffic wird das „Verkehrsaufkommen“, die Besucherfrequenz auf einer Website bezeichnet. Je höher der Traffic, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Conversion, also einer „Umwandlung“ vom bloßen Besucher zum Kunden. Werbetreibende nutzen fremde Websites bevorzugt mit hohem Traffic, um darauf zum Beispiel über Affiliate-Programme eigene Werbung zu schalten.

Trigger E-Mail

Trigger E-Mail sind anlassbezogene E-Mails, die bei Eintreffen eines bestimmten Anlasses automatisch an Kunden versendet werden. Sie sind eine spezielle Form des E-Mail Marketings. Im Gegensatz zum Newsletter erfolgt der Versand nicht periodisch sondern auf einen bestimmten Auslöser hin und kann personalisiert werden. Beispiele sind automatisierte Glückwünsche zum Geburtstag oder Begrüßungsmails bei Anmeldung auf einer Website. Kunden werden per Trigger E-Mail nach Abschluss eines Einkaufs in regelmäßigen Abständen automatisch auf Zubehörteile hingewiesen oder an den Nachkauf von Verbrauchsmaterial wie Druckerpatronen erinnert.

Typografie

Typografie, auch in der Schreibweise Typographie geläufig, bezeichnet ursprünglich die Lehre von der Form und Gestaltung der Schriftzeichen. Typografie bezeichnet aber auch die Zusammensetzung des Textes bezüglich Schriftarten, Schriftgrößen und Zeilenabständen. Im Redaktionellen Kontext sollen die Möglichkeiten der Typografie immer der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit eines Artikels dienen. In der Entwurfphase einer Arbeit wird anhand von Layouts und Blindtexten die spätere Typografie des Artikels festgelegt. Mitunter bezeichnet der Begriff Typografie alles Gedruckte in Abgrenzung zu handschriftlich verfassten Texten.

Unique Content

Ziel einer jeden Internetpräsenz muss es sein, Unique Content zu generieren, um für die Nutzer interessant und lesenswert zu sein. Unique Content bedeutet einzigartiger Inhalt, der nur ein einziges Mal in dieser Form im Internet auffindbar ist. Eine Website, die Unique Content aufweist, wird mit einem besseren Platz auf der Ergebnisliste der Suchmaschine (SERP) belohnt, als eine Seite, die Duplicate Content beinhaltet.

Unique Selling Proposition (USP)

Unique Selling Proposition wird im deutschen Sprachgebrauch mit dem Begriff Alleistellungsmerkmal gleichgesetzt. Das Produkt verspricht eine einzigartige Eigenschaft, mit der es sich von allen anderen Produkten im selben Segment unterscheidet und abhebt. Besitzt ein Produkt keine Unique Selling Propotition, erscheint es für den Kunden austauschbar in der Fülle der ähnlich gearteten Angebote. Je deutlicher sich das Produkt von anderen abhebt, desto größer der Nutzen für das Marketing. Je nützlicher und gewinnbringender der Unterschied für den Kunden ist, desto größer der Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Für Marketingstrategien bedeutet das, den Vorteil der Unterschiede deutlich herauszuarbeiten und dem potentiellen Kunden klar darzulegen.

Unternehmenslogo

Ein Unternehmenslogo oder auch Firmenlogo genannt, ist ein wichtiges graphisches Element des Corporate Design. Ein hoher Wiedererkennungswert, die Darstellbarkeit in unterschiedlichen digitalen Medien und Printmedien und die Verwendbarkeit in verschiedenen Größen sind entscheidende Kriterien bei der Erstellung einen Unternehmenslogos. Das Logo ist eines der wichtigsten Möglichkeiten, das Unternehmen schnell und einfach in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Je bekannter das Unternehmenslogo ist, desto leichter kann es als eigenständiges Werbemittel für das Unternehmen eingesetzt werden.

Urheberrecht

Ansprüche und Auswirkungen des Urheberrechtes sind im Urheberrechtsgesetz (UrhG) (LINK: https://www.urheberrecht.de/) aus dem Jahre 1965 geregelt. Das Urheberrecht schützt „Werke“. Das heißt, es schützt das geistige Eigentum des Erschaffers in den Bereichen Literatur, Wissenschaft und Kunst vor der ungerechtfertigten Verwendung und/oder Veröffentlichung durch andere Personen. Das Internet ist die größte Urheberrechts-Falle der Welt. Die Bestimmungen des Urheberrechtes gelten sowohl für die Betreiber von Websites, Blogs, Social-Media und anderen Onlineportalen als auch für deren Nutzer, die darauf Artikel, Posts und Kommentare veröffentlichen können.

URL

URL steht für Uniform Resource Locator. Mit Hilfe der URL kann eine Webseite oder eine einzelne Datei im Internet exakt lokalisiert und aufgerufen werden. Die URL ist nach einem festgelegten Schema aufgebaut.

In der Regel beginnt sie mit http:// oder https://. Dieses Kürzel legt fest, nach welchen Regeln die Daten übertragen werden.

Danach folgt die Subdomain www. für world wide web.

Dann die Second Level Domain, die meist aus dem Namen des Unternehmens besteht: eller-design.

Dann folgt die Top Level Domain, das .de für Deutschland.

Am Ende der URL steht der Pfad, der Auskunft darüber gibt, wo genau auf dem Server die Datei zu finden ist.

Je exakter die URL den Inhalt der Website oder des Artikels anhand von klug gewählten Keywords abbildet, desto zielsicherer kann sie von der Suchmaschine gefunden werden. Wird eine URL im Laufe der Zeit verändert, so verliert sie ihren bis dato erreichten Wert im Page Ranking der Suchmaschinen.

User Expectations

User Expectations sind Erwartungen, die Nutzer an ein Produkt, eine Dienstleistung oder an ein digitales Angebot haben. Die User Expectation beeinflusst in hohem Maße die User Experience, das Nutzungserlebnis. Es ist ein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, bereits vor Einführung eines neuen Produktes bzw. vor Beginn einer neuen Werbekampagne, die User Expectations etwa mit Hilfe der Ergebnisse der Marktforschung zu analysieren und im Prozess zu berücksichtigen.

User Experience (UX)

Wörtlich übersetzt bedeutet User Experience, kurz UX, Nutzererfahrung. Wird der Begriff ins Deutsche übersetzt, spricht man aber meist von Nutzungserlebnis. Das UX setzt sich aus drei Kernbereichen zusammen:

Die Zugänglichkeit sagt aus, wie gut die Website bezüglich Ladezeit, Erreichbarkeit oder Nutzbarkeit auf verschiedenen Endgeräten zugänglich ist.

Die Optik der Website wird nach dem Ästhetikempfinden der Nutzer beurteilt, sie entscheiden subjektiv über gefallen und nicht gefallen.

Die Benutzerfreundlichkeit sagt aus, wie leicht verstänglich und praktisch nutzbar die Webseite ist.

Diese drei Kategorien ergeben zusammen die Unser Experience. Sie ist immer subjektiv und stark von der User Expectation, der Erwartungshaltung des Nutzers, geprägt.

Vektorgrafik

Geometrische Formen können immer mittels Vektorgrafik oder Pixelgrafik abgebildet werden. Für normale Bürodrucker spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Professionelle Druckereien bevorzugen die Vektorgrafiken, um Druckergebnisse zu erzielen, die an den Außenrändern nicht stufig wirken. Vektorgrafiken sind Formen, die aus Punkten, Linien, Kreisen und Kurven zusammengesetzt sind. Es können damit alle zweidimensionalen Formen als Umrisse dargestellt werden. Diese Umrisse werden anhand gespeicherter Befehle mit Pixeln gefüllt, und zwar immer in der höchstmöglichen Auflösung des Druckers, also je besser der Drucker, desto besser das Ergebnis. Wird die Vektorgrafik vergrößert, erhöht sich automatisch die Zahl der Pixel, mit denen sie gefüllt wird. So sind Druckereien mit professionellen Druckern immer in der Lage, auch professionelle und einwandfreie Ergebnisse zu erzeugen. Pixelgrafiken geben der Druckerei eine bestimmte Anzahl von Pixeln vor. Wird eine Grafik vergrößert, vergrößert sich das einzelne Pixel, die Ränder werden stufig.

Video-Advertising

Videoportale und Video-Streamingdienste gewinnen immer mehr an Bedeutung im Internet. Als logische Konsequenz daraus wird auch das Online-Marketing immer aktiver im Bereich des Video Advertising, der Werbung per Videos. Unternehmen, die kostenlose Videos zur Verfügung stellen, nutzen die Einnahmen aus dem Video Advertising, um einen Teil ihrer Ausgaben zu refinanzieren. Werbevideos werden häufig den Videos vorgeschaltet, die der User eigentlich sehen möchte. Sie können auch während oder nach dem eigentlichen Video eingeblendet werden. Um die Akzeptanz der Werbevideos beim Kunden zu erhöhen, ist es wichtig, dass die Videos zielgruppenrelevant sind und eine kurze Lade- wie auch Abspielzeit zu haben. In-Banner-Videos nutzen einen Teilbereich des Bildschirmes und laufen paralell zum eigentlich gewünschten Video ab. Eine weitere Möglichkeit des Video Advertisings ist es, Werbevideos als Native Advertiseing im Rahmen eines redaktionellen Videos in den Content einzubauen. Dabei ist besonders darauf zu achten, keine unerlaubte Schleichwerbung zu betreiben. Eine weitere umstrittene Methode sind die Video-Interstitials, die den eigentlich gewünschten Inhalt überdecken und die Aufmerksamkeit des Nutzers erzwingen.

Viewable Impressions

Viewable Impressions, also sichtbare Impressionen stellen die genauere Zählweise gegenüber den Ad Impressions dar. Ad Impressions zählen alle Klicks auf die Seite, auf denen die Werbung geschaltet ist. Werden Viewable Impressions gezählt, dann ist das Ergebnis um einige Ungenauigkeiten gegenüder den Ad Impressions bereinigt. So werden etwa diejenigen Nutzer nicht mitgezählt, die die Seite nach weniger als einer Sekunde wieder verlassen. Auch Nutzer, die nicht weit genug nach unten scrollen, um die Werbung überhaupt sehen zu können, werden nicht gezählt. Auch Nutzer, deren Endgerät aus verschiedenen Gründen gar nicht in der Lage ist, die Werbung anzuzeigen, werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.

Um die Zahl der Viewable Impressions zu erhöhen, ist es erst einmal wichtig, den allgemeinen Traffic und die Ad Impressions auf der Seite zu erhöhen. Desweiteren lohnt es sich immer, die Werbung above the fold zu platzieren, so dass der Nutzer gar nicht erst scrollen muss, um die Anzeige zu sehen. Um die voraussichtliche Effizienz geplanter Maßnahmen zur Steigerung der Viewable Impressions zu überprüfen, werden A/B-Test oder Multivariable Tests angewendet.

Virales Marketing

Virales Marketing, Viral Marketing oder Viralmarketing bezeichnet die schnelle Verbreitung einer kurzen Nachricht, eines Ausschnittes, einer Meme oder ähnliches. Virales Marketing geht davon aus, dass sich die Nachricht schnell wie ein Virus von Mensch zu Mensch verbreitet. Beim Viralen Marketing steht nicht die Werbebotschaft im Vordergrund, sondern das Ziel, eine große Masse an Usern zu erreichen und mit einer witzigen, lustigen, humorvollen Idee im Gedächtnis zu bleiben. Virales Marketing ist nur bedingt planbar. Das Unternehmen kann die Idee in den entsprechenden Medien präsentieren, die virale Verbreitung müssen die User übernehmen. Besonders zuverlässig funtioniert Virales Marketing aber über Social Media und Messanger-Dienste, da sie schnell und direkt auf Neues reagieren und für die virale Verbreitung kurzer Nachrichten bestens geeignet sind.

Virtuelle Welt (VR)

Eine virtuelle Welt (Virtual Realitiy) ist eine Welt, die komplett vom Computer erschaffen wurde und außerhalb der realen Welt liegt. Virtuelle Welten werden vor allem in Computerspielen und Filmen eingesetzt, um den Nutzer in eine andere Welt eintauchen zu lassen und ein intensiveres Spiel- bzw. Filmerlebnis zu genießen. Durch die fortschreitenden technischen Möglichkeiten bezieht sich der Begriff virtuelle Welt zunehmend auf “echte” 3D-Welten, in denen sich der Nutzer mittels VR-Brille physisch bewegen kann.

Wasserfallprinzip

Das Wasserfallprinzip beschreibt ein lineares Vorgehen, bei dem jede Handlungsstufe einzeln nacheinander erfolgt und mit einem genauen Anfangs- und Endzeitpunkt festgelegt ist. Das Prinzip hat seinen Namen daher, weil in grafischen Darstellungen die einzelnen Handlungsschritte oft als Kaskade, als stufenförmiger Wasserfall, dargestellt werden. Im Online-Marketing spricht man im Zusammenhang mit der Versteigerung von Werbeplätzen vom Wasserfallprinzip, wenn das Inventar, also die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden freien Werbeplätze den Bietern zeitversetzt nacheinander angeboten wird. Konkurrierend zum Wasserfallprinzip wird das Header Bidding eingesetzt, bei dem mehrere Bieter zeitgleich auf das Inventar bieten können. Header Bidding funktioniert schneller und direkter als das Wasserfallprinzip, erfordert aber höhere technische Kenntnisse und die Möglichkeit, sehr große Datenmengen schnell verarbeiten zu können.

Web 2.0

Das Web 2.0 ist keine grundsätzliche neue Technologie oder Anwendung, es beschreibt vielmehr ein geändertes Nutzungsverhalten bezüglich der bestehenden Möglichkeiten im Internet. Diese werden konsequent weiterentwickelt und an die User Expectations angepasst. Standen beim Web 1.0 noch hauptsächlich Inhalte und Verkaufsstrategien im Vordergrund, so sind es im Web 2.0 die Möglichkeiten der aktiven Beteiligung der User. Das Web 2.0 wird als allgemein nutzbare Plattform verstanden, deren Datenbestände durch das kollektive Wissen der Nutzer immer weiter entwickelt werden. Im Web 2.0 übernehmen Websitebetreiber hauptsächlich die Funktion, eine interaktive Plattform zur Verfügung zu stellen und sie administrativ zu betreuen.

Website

Eine Website ist eine Seite, ein virtueller Platz im Internet, auf dem der Betreiber seine Inhalte veröffentlichen und den Nutzern zugänglich machen kann. Häufig sind mehrere unterschiedliche Websites auf einem Server gebündelt. Eine Website kann über ihre Domain, ihre Internet-Adresse oder über eine Suchmaschine im Netz gefunden und aufgerufen werden. Für eine Website sind unzählige synonym verwendete Begriffe im Umlauf: Webseite, Internetseite, Webauftritt, Internetauftritt, Onlineauftritt, Internetpräsenz, Webpräsenz, Onlinepräsenz, Webangebot, Internetangebot, Homepage, Netzplatz, Netzseite, …

XML

Durch die erweiterbare Auszeichnungssprache XML (Extensible Markup Language) sind hierarchisch strukturierte Dateien als Textdatei darstellbar. XML-Daten bestehen wie HTML aus Tags zwischen spitzen Klammern, sie bieten aber mehr Gestaltungsvarianten als HTML. Die Tags enthalten Befehle, wie die Dateien vom PC dargestellt werden sollen. XML kann in einem Editor geöffnet und bearbeitet werden. XML ist weit verbreitet, es erfordert einen geringen Lernaufwand und ist leicht von Menschen und Maschinen zu lesen. Es wird unter anderem für den Datenaustausch im Internet verwendet.

Yield Optimization

Yield Optimization bedeutet Ertragsoptimierung (yield = Ausbeute) und umfasst alle Maßnahmen eines Betreibers einer Website, möglichst hohe Werbeumsätze aus seiner Onlinepräsenz zu ziehen. Voraussetzungen dafür sind eine technisch einwandfreie, moderne, ansprechende Website und eine gute Marketingstrategie. Der Erfolg einer Marketingstrategie beruht auf einer guten Zielgruppen- und Datenanalyse. Dabei kommen Methoden wie Targeting oder Data Mining zum Einsatz. Wichtige Daten können über Google Analytics strukturiet ausgewertet und die Ergebnisse für die Yield Optimization genutzt werden.

Zielgruppenanaylse

Um Erkenntnisse über spezifische Eigenschaften, Vorlieben, Erwartungen oder Bedürfnisse der Zielgruppe eines Unternehmens zu erhalten, bedarf es einer genauen Zielgruppenanaylse. Eine Zielgruppe ist immer ein bestimmter Ausschnitt der Gesamtbevölkerung, der für das Unternehmen und dessen Produkte relevant ist. Erkenntnisse, die aus der Zielgruppenanalyse gezogen werden, können zum Beispiel im Content Marketing oder im Targeting gewinnbringend angewendet werden.

Unabhängig davon, welche Werbemittel das Unternehmen für sein Marketing wählt, die Gestaltung muss sich immer an der Sprache, den Interessen, der Präsenz in bestimmten Social Media-Plattformen und den User Expectations, sprich den Erwartungen der Zielgruppe orientieren.