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Schlagwort: Künstliche Intelligenz

Generative KI führt zu einer tiefgreifenden Transformation in der Werbebranche

Als renommierte Agentur im Bereich Online-Marketing hier in Niederbayern, setzen wir uns das Ziel, nicht nur mit den neuesten Technologien und Trends Schritt zu halten, sondern auch ein umfassendes Verständnis dieser Entwicklungen zu fördern. Ein Schlüsselelement in dieser Dynamik ist die Künstliche Intelligenz.

Künstliche Intelligenz

umfasst Technologien, die Funktionen menschlicher Intelligenz wie Lernen, Wissen, Problemlösung, Wahrnehmung, Spracherkennung und Planung in Maschinen integrieren. Diese bahnbrechende Innovation hat bereits signifikante und weitreichende Auswirkungen in verschiedenen Sektoren und Branchen.

Der Fokus dieses Beitrags liegt darauf, ein umfassendes Verständnis der Rolle Künstlicher Intelligenz in der Revolutionierung des Online-Marketings zu bieten. Die Einflüsse von KI sind weitreichend und betreffen Bereiche wie SEO-Strategien, Erstellung von Werbeinhalten, Social-Media-Marketing, personalisierte Werbung und das Management von Kundenbeziehungen.

Die Einführung von KI-Technologien

hat das Potenzial, unsere Arbeitsweise radikal zu transformieren. Sie steigert die Effizienz von Prozessen, personalisiert Kundenerfahrungen auf einer neuen Ebene und ermöglicht schnelle, präzise Reaktionen auf geschäftliche Herausforderungen.

Wie verändert künstliche Intelligenz das Webdesign?

Wir betonen, dass Künstliche Intelligenz keine Gefahr für unsere Arbeitsweise darstellt, sondern ein Instrument ist, das uns hilft, uns zu verbessern. Sie bietet neue Möglichkeiten und Ansätze, um bessere Ergebnisse zu erzielen und die Kundenzufriedenheit zu steigern – ein zentrales Ziel jeder Online-Marketing-Agentur.

Künstliche Intelligenz revolutioniert das Webdesign erheblich und bietet zahlreiche Vorteile. Sie ermöglicht es Online-Marketing-Agenturen, Designprozesse zu optimieren, unbegrenzte Anpassungsoptionen zu bieten und personalisierte Benutzererlebnisse zu schaffen, was zu einer verbesserten Kundenbindung führt.

Die Effizienzsteigerung ist ein wesentlicher Vorteil.

KI kann wesentliche Teile der Codierung und des Layouts im Webdesign übernehmen, indem sie Algorithmen nutzt, um verschiedene Designvarianten zu erstellen und zu testen. Dies führt zu einer erheblichen Zeit- und Ressourceneinsparung. Zudem kann KI Fehler in Code und Design identifizieren und korrigieren, was die Qualität der Websites steigert und den Arbeitsaufwand reduziert.

Ein weiterer Vorteil ist die Personalisierung der Benutzererfahrung.

KI kann das Benutzerverhalten analysieren und daraus lernen, um maßgeschneiderte Inhalte und Vorschläge zu präsentieren, wodurch die Benutzerbindung und Konversionsraten verbessert werden.

Darüber hinaus bieten KI-unterstützte Designlösungen beeindruckende Anpassungsmöglichkeiten. KI ermöglicht es, Designelemente so zu variieren und abzustimmen, dass sie sowohl die Marke optimal repräsentieren als auch ein konsistentes Nutzererlebnis gewährleisten.

Zukünftige Trends:

Als zukunftsorientierte Online-Marketing-Agentur beobachten wir ständig die Entwicklungen und zukünftigen Trends, besonders im Webdesign, wo KI eine zunehmend wichtige Rolle spielt.

KI hat das Potenzial, Webentwicklungsprozesse zu automatisieren und zu optimieren. Sie könnte individuelle Nutzerprofile erstellen und die User Experience (UX) auf Websites für jeden Besucher individuell anpassen, um die Interaktion effizienter und angenehmer zu gestalten.

KI könnte auch die Gestaltung von Websites vereinfachen und beschleunigen. Denkbar sind automatisierte Layouts, die auf den Besucher und seine Vorlieben zugeschnitten sind, oder KI-unterstützte Grafikdesign-Tools, die Designer bei der Erstellung benutzerfreundlicher Grafiken unterstützen.

Für Online-Marketer wäre der Einsatz von KI zur Verbesserung der Suchmaschinenoptimierung und zur Vorhersage zukünftiger Online-Trends für die Entwicklung effektiver Marketingstrategien von Vorteil.

Diese Veränderungen zielen auf die Verbesserung der User Experience und die Optimierung der Online-Marketingeffizienz ab. Die zunehmende Verwendung von KI im Webdesign erfordert fortwährende Anpassung und Flexibilität von Webdesignern und Online-Marketern. Wir freuen uns auf diese Herausforderung und sind gespannt auf die zukünftigen Innovationen, die KI im Webdesign bringen wird.

Was bedeutet Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz hat sich als zukunftsweisende Technologie etabliert und prägt zunehmend den Online-Marketing-Sektor. Aber was genau bedeutet Künstliche Intelligenz, und warum ist sie für Unternehmen im Online-Marketing so wichtig?

Grundlagen und Definition von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist definiert als die Nachbildung menschlicher Intelligenz in Maschinen, die für Lernen, logisches Verstehen und Selbstoptimierung programmiert sind. Im Wesentlichen basiert sie auf Algorithmen, die darauf abzielen, Probleme so zu lösen, wie es ein Mensch tun würde, jedoch mit der Fähigkeit, dies in größerem Umfang und oft mit größerer Genauigkeit als der Mensch zu tun.

Besonders im Online-Marketing zeigt Künstliche Intelligenz enorme Auswirkungen, indem sie fortgeschrittene Datenanalysen, Aufgabenautomatisierung, personalisierte Kundenerlebnisse und vieles mehr ermöglicht.

Wie KI funktioniert:

Maschinelles Lernen und Tiefes Lernen Ein tieferer Einblick in die Revolutionierung der Arbeitswelt im Online-Marketing durch Künstliche Intelligenz erfordert ein Verständnis von Maschinellem Lernen und Tiefem Lernen.

Maschinelles Lernen (ML) ist eine Facette der KI, die Systemen die Fähigkeit verleiht, selbstständig zu lernen und sich zu verbessern, ohne explizit programmiert zu werden. ML-Systeme sind in der Lage, Muster in Daten zu erkennen und darauf zu reagieren, was im Kontext von Datenmarketing und Kundensegmentierung von Bedeutung ist.

Tiefes Lernen hingegen nutzt künstliche neuronale Netzwerke mit mehreren Ebenen, um umfangreiche Datenmengen zu verarbeiten und Muster zu erkennen. In Bezug auf Online-Marketing kann Tiefes Lernen für die Erkennung von Kaufmustern, personalisierte Produktempfehlungen oder Kundenverhaltensvorhersagen verwendet werden.

Die Verbindung dieser Techniken ermöglicht es KI, dramatische Veränderungen in der Online-Marketing-Welt zu bewirken, mit zahlreichen Möglichkeiten für zielgerichtete Strategien und Kampagnen.

Die Evolution der Künstlichen Intelligenz im Online-Marketing

Vergangenheit:

Die Anfänge der KI im Online-Marketing In der Anfangsphase war die KI-Nutzung in diesem Bereich noch begrenzt, hauptsächlich auf Data Mining und Automatisierung ausgerichtet. Frühe Algorithmen wurden entwickelt, um Muster in großen Datenmengen zu erkennen und Marketingentscheidungen darauf zu basieren. Mit der Zeit wurden diese Systeme ausgefeilter und Künstliche Intelligenz fand Anwendung in Kundenbeziehungsmanagement und Zielgruppenansprache.

Gegenwart:

Künstlicher Intelligenz im aktuellen Online-Marketing Heute ist KI ein fester Bestandteil des Online-Marketings, eingesetzt in fast allen Bereichen, von SEO bis zu Social Media Management. Insbesondere bei der Analyse und Interpretation großer Datenmengen spielt KI eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht es, Muster zu erkennen, Kundenverhalten vorherzusagen und Strategien entsprechend anzupassen. KI übernimmt auch zunehmend Kundenkommunikation, etwa durch Chatbots oder personalisierte E-Mail-Kampagnen.

Zukunft:

Die Aussichten der KI im Online-Marketing Mit fortschreitender Entwicklung der KI-Technologie erwarten wir noch präzisere Kundenverhaltensvorhersagen und maßgeschneiderte Marketingstrategien. Möglichkeiten wie Echtzeit-Anpassungen an Werbeanzeigen oder stärkere Personalisierung von Inhalten stehen in Aussicht.

Vorteile der KI im Online-Marketing

Personalisierte Kundenerfahrung:

Künstliche Intelligenz ermöglicht die Nutzung erweiterter Algorithmen und ML-Modelle, um individuelle Kundenpräferenzen zu analysieren und präzise Produktempfehlungen abzugeben.

Predictive Analytics und datenbasierte Entscheidungsfindung:

KI extrahiert wertvolle Informationen aus großen Datenmengen und ermöglicht Vorhersagen über Kundenpräferenzen und effektive Marketingstrategien. Automatisierung routinemäßiger Aufgaben: KI automatisiert zeitaufwendige Aufgaben, von der Organisation von Kundendaten bis zum Versand personalisierter E-Mails.

Fallbeispiele für KI im Online-Marketing:

Content-Erstellung:

KI-Technologie ermöglicht die Erstellung zielgruppenspezifischer Inhalte für verschiedene Plattformen, von Social Media bis zu E-Mail-Kampagnen.

Chatbots:

KI-gesteuerte Chatbots bieten rund um die Uhr Kundenservice und sammeln wertvolle Kundendaten.

Programmatic Advertising:

KI optimiert automatisiert die Werbeschaltung und -ausrichtung in Echtzeit.

Herausforderungen und Grenzen der KI im Online-Marketing

Trotz ihres Potenzials bringt die Künstliche Intelligenz im Online-Marketing auch Herausforderungen und Grenzen mit sich:

Ethische Bedenken und Datenschutz:

Der Umgang mit persönlichen Daten und die Einhaltung von Datenschutzgesetzen sind zentrale ethische Fragen.

Implementierungs- und Integrationsherausforderungen:

Technische Hürden und Know-how-Mangel können die Einführung von KI-Systemen erschweren.

Fazit:

KI hat das Online-Marketing grundlegend verändert und wird dies weiterhin tun. Von SEO und personalisierter Werbung bis zu Content Marketing und Social Media bietet Künstliche Intelligenz effizientere, präzisere und zeitsparende Methoden. Zukünftige Trends wie Chatbots, Voice Search Optimization und automatisiertes Marketing versprechen weitere spannende Entwicklungen.“

 

Bildnachweis: Art Gallery

Marketingtrends 2022: Trends die man nicht verschlafen sollte!

Marketingtrends 2022.

Marketing ist stets im Wandel. Praktisch jedes Jahr überrascht die Welt ein neuer Marketingtrend. Ob das Metaverse, NFTs, TikTok oder Kryptowährungen – was einst als digitaler Trend gilt, kann das Fundament für die Zukunft des Marketings legen. Gepaart mit den Herausforderungen, die regelmäßig in Form von Google Updates kommen – denken wir bloß an das Ende für Cookies von Drittanbietern im Jahr 2023 – müssen Marketer stets auf dem Laufenden bleiben, um im Kampf um Aufmerksamkeit und Marktanteile nicht das Nachsehen zu haben. Die folgenden Marketingtrends für 2022 beeinflussen, wie wir mit unseren Zielgruppen heute und morgen in der digitalen Welt kommunizieren.

Trends im digitalen Marketing 2022 im Schnelldurchlauf

#1 Marketingtrends: Personalisierung

Eine Werbekampagne für alle? Oder eine Standard-E-Mail, in der nur der Name ausgetauscht wird? Das verleitet im Jahr 2022 nicht mehr viele Kundinnen und Kunden zum Durchklicken.

Heute wollen Menschen die Inhalte sehen, die sie sich wünschen. Und zwar genau dann, wenn sie es wünschen und dort, wo sie es wünschen. Das bedeutet, dass zeitgemäßes Marketing stärker auf Personalisierung setzen muss, um nicht unterzugehen. Zum einen geht es dabei, die digitale Marketingbotschaft zu personalisieren. Zum anderen ist es wichtig, diese Botschaft im richtigen Moment zu übermitteln.

Klingt kompliziert? Zum Glück ist es heute einfacher denn je, maßgeschneiderte Marketingbotschaften zu erstellen. Viele Marketing-Tools ermöglichen eine automatisierte Personalisierung, sei es Werbung mit Google Ads oder E-Mails über Mailchimp oder ähnliche Anbieter.

Beim Marketing ist es im Jahr 2022 zunehmend wichtig, die Zielgruppe in Untergruppen zu segmentieren. Erweiterte Tools erlauben es, verschiedene Pop-ups zu erstellen, die je nachdem, wer sich gerade über welchen Kanal (wie etwa mobiles oder stationäres Endgerät) auf die Seite bewegt hat, aufpoppen. Das funktioniert besser, als die Marketingbemühungen auf die gesamte Zielgruppe auszurichten. Ja, auch dann, wenn ein und dasselbe Produkt vermarktet wird!

Die Botschaften oder Botschaftensets sollten auf die jeweiligen Vorlieben zugeschnitten sein. Sodass das Interesse der Menschen an unterschiedlichen Orten, zu verschiedenen Zeiten sowie auf unterschiedliche Weise geweckt wird.

Ein Wort der Warnung in Sachen Personalisierung: Heutzutage lässt sich viel über (potenzielle) Kundinnen und Kunden herausfinden. Sind die Marketingbotschaften jedoch zu spezifisch, wirkt es auf Menschen eher einschüchternd als einladend, denn sie können sich ausspioniert oder verfolgt fühlen!

#2 Marketingtrend: selbstgedrehte Videos

Jeder Marketer kennt sicherlich die seit Jahren bestehende „Mobile First“-Philosophie. Gepaart mit dem Ausbau von 5G und immer besseren Datenplänen für mobile Endgeräte ist Video-Streaming heute einfacher denn je. Moderne Smartphones und Tablets erlauben es, Videos überall aufzunehmen und anzusehen.

Erst das hat die massive Popularität von TikTok – dem heute „wichtigsten“ Social-Media-Kanal für Gen Z – überhaupt erst ermöglicht. Und eins ist klar: Nicht nur Gen Z liebt es, Videoinhalte zu konsumieren und zu kreieren! Das sieht man beispielsweise auch an der Popularität von Instagram „Reels“ oder YouTube „Shorts“.

Menschen haben heute oftmals nicht die Zeit und nicht die Aufmerksamkeit für langatmige Videos. Sie wollen prägnanten und simplen Videocontent. Dem kommen schnelllebige, selbst gemachte Videos nach. Statt aufwendigen und professionellen Videoproduktionen sind kurze und selbstgedrehte Videos, die eine wahre Geschichte erzählen, interessant. Denn ein weiterer Trend im Marketing 2022 lautet Authentizität. Vor allem die jüngeren Zielgruppen wollen, dass Content authentischer ist. Es muss also kein Profi-Equipment sein. Ein ordentliches Smartphone reicht, um kurzen Videocontent zu produzieren.

Videomarketing wird zweifellos einer der größten digitalen Marketingtrends des Jahres 2022 sein.
Wer aktuell noch eine Marketingstrategie ganz ohne Video verfolgt, sollte unbedingt darüber nachdenken, die digitale Strategie um selbst gemachte kurze Videos zu erweitern.

#3 Marketingtrends: Authentizität

Es ist keine tollkühne Behauptung zu sagen, dass die meisten Menschen heutzutage der Werbung und den Medien nicht mehr richtig vertrauen.

Wer könnte es ihnen verübeln? In Zeiten von Fake News und Werbe-Übersättigung ist es nicht immer leicht zu entscheiden, welche Botschaften man glauben und welche besser ignorieren sollte – und vor allem: welche einen tatsächlich betreffen.

Authentische Inhalte sind deshalb ein wichtiger Trend bei visuellen Inhalten. Angrenzend übrigens an einen weiteren aktuellen Trend im Marketing, der weiter unten im Text näher beleuchtet wird: Privatsphäre, Vertrauen und Transparenz.

Aber zurück zum Trend der Authentizität. Die meisten Zielgruppen wollen keine ausgefeilten Stock-Fotos mehr sehen, auf denen Menschen zu sehen sind, die gerade einer Hochglanzzeitschrift entsprungen sein könnten. Stattdessen wollen sie ehrliche Bilder, die echte Menschen zeigen. Daran knüpft auch das Thema Diversity an.

Für die Werbung bedeutet das, dass eher echte Kundinnen oder Verbraucher mittels Storytelling in Szene gesetzt werden sollten, als nur aufzuzählen, warum die eigenen Produkte oder Dienstleistungen besser sind als die der Konkurrenz. Durch den Fokus auf echte Menschen lässt sich potenziellen Kundinnen und Kunden anschaulich vermitteln, wie ihre Bedürfnisse oder Erwartungen durch das angebotene Produkt oder die angepriesene Dienstleistung erfüllt werden. Die Werbung ähnelt dabei fast einer Bewertung.

Authentizität im Storytelling fällt ins Auge und hat auch bessere Chancen, über Social Media geteilt zu werden, was wiederum die eigene Markenpräsenz erhöht. Dadurch entsteht auch eine Verknüpfung eines bestimmten Produkts oder einer Marke mit einem konkreten Problem. Erleben Menschen dieses Problem, kommt ihnen sofort eben diese Marke oder dieses Produkt in den Sinn.

#4 Marketingtrends: Fokus auf die Zielgruppe

Das Credo, dass Werbung so viele Menschen wie möglich ansprechen sollte, ist aus der Zeit gefallen.

Vor allem nach den Pandemie-Jahren, die von Homeoffice und Lockdowns geprägt waren, und in denen der Bildschirm eine noch wichtigere Rolle im Leben vieler Menschen eingenommen hat. Oft war nur der virtuelle Kontakt möglich, und der Bildschirm sowohl in der Arbeits- wie in der Freizeit ein ständiger Begleiter.

Das bedeutet, dass viele Menschen in den Pandemie-Jahren mehr Werbung gesehen haben als jemals zuvor. Für einige waren der ständige Schwall von Werbung und anderem Content eine Last, die sie dazu trieb, werbelastigen Accounts zu entfolgen, oder gar einen längerfristigen Digital Detox einzulegen und auf Social Media zu verzichten. Für Unternehmen kann das bedeuten, dass sie Abonnenten auf ihren Social Media-Kanälen verlieren.

Deshalb sollten Firmen sich beim Marketing im Jahr 2022 auf die bestehende Zielgruppe fokussieren und wirklich überlegen, wo, wann und wie sich diese Zielgruppe am besten erreichen lässt. Die Strategie sollte sein, mit der bestehenden Zielgruppe so zu interagieren, wie diese es als positiv (etwa unterhaltsam, lehrreich, inspirierend etc.) empfindet. Ziel ist es, nicht zu einem Account zu werden, dem Abonnentinnen und Abonnenten nicht mehr folgen wollen. Gleichzeitig werden auf diese Weise genau die Menschen angelockt, die das größte Interesse an dem Produkt, der Dienstleistung oder der Marke hegen, was wiederum hilft, die eigene Datenbank aufzubauen.

#5 Marketingtrends: Privatsphäre, Vertrauen, Transparenz

Marketing ist datenbasiert. Wer will, kann sehr viele Daten über die (potenzielle) Kundschaft sammeln und diese nutzen, um Marketingbotschaften gezielt zu lancieren. Doch das kann auch negative Ausmaße annehmen. Als Negativbeispiel lässt sich etwa Facebook anführen. Die Plattform musste eine großflächige Werbekampagne schalten, in der sie erklärte, wie Userinnen und User ihre Privatsphäreeinstellungen anpassen konnten. Kurzum: Opazität in Sachen Privatsphäre und Sammeln von Daten kann die Menschen sowie die Politik misstrauischer machen.

Marketer sollten sich für 2022 und darüber hinaus deshalb auf strengeren Datenschutz einstellen. Zu erwarten sind Veränderungen, die einschränken werden, ob und gegebenenfalls wie das Online-Verhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern getrackt werden kann. Ein Beispiel sind die DSGVO-Neuerungen im Jahr 2021. Ein weiteres Beispiel ist das Ende der Cookies von Drittanbietern ab 2023. Diese Veränderung hat Google bereits vor einiger Zeit angekündigt. Aktuelle Strategien im Marketing, die auf Cookies von Dritten basieren, müssen also dringend überdacht werden.

Für Internetnutzer und Internetnutzerinnen hat damit eine neue Zeit begonnen, in der Privatsphäre eine größere Bedeutung hat. Unternehmen können sich das zunutze machen, indem sie betonen, wie wichtig ihnen die Privatsphäre ihrer Kundschaft ist, welche Daten sie sammeln, warum sie diese Daten sammeln und wie sie diese nutzen. Nutzern sollte zudem die Option gegeben werden, einfach die Verarbeitung personenbezogener Daten ablehnen zu können. Diese Transparenz baut Vertrauen auf.

#6 Marketingtrends: Content-Segmentierung

Aus Kundensicht kann E-Mail-Marketing lästig sein. Täglich eine E-Mail im Postfach empfinden nicht alle als angemessen. An dieser Stelle kommt Content-Segmentierung ins Spiel.

Das Ziel von Content-Segmentierung ist, der eigenen Zielgruppe die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Inhalte bewusst zu entscheiden oder diese abzulehnen. Dadurch können Interessenten oder Kundinnen den Content, den sie wünschen und in genau dem Umfang, der ihnen als angemessen erscheint, erhalten.

Erreichen lässt diese Content-Segmentierung durch eine durchdachte und konsistente Kennzeichnung des eigenen E-Mail-Marketing-Contents. Diese Kennzeichnung erlaubt es, der Kundschaft bestimmte Arten von Content abzuwählen, während andere Content-Arten weiterhin zugestellt werden.

Ein gelungenes Praxisbeispiel ist der Blumenhandel „Bloom and Wild„, der es seiner Kundschaft erlaubt, sich von E-Mails rund um Feiertage wie etwa dem Muttertag abzumelden. In einer heterogenen und zunehmend personalisierten Welt ist das nur logisch. Und all die Menschen, die kein Weihnachten feiern, werden sich freuen, wenn sie im Dezember etwas weniger weihnachtliches Marketing ins Postfach bekommen.

#7 Marketingtrends: Non-fungible tokens (NFTs)

Für die nächste Entwicklungsstufe des Internets – das Web 3.0 – müssen Marken überlegen, wie sie ins Metaverse passen und mehr mit der Blockchain-Technologie experimentieren.

Ein Trend der Blockchain sind „non-fungible tokens“, oder kurz NFTs genannt. „Non-fungible“ bedeutet, dass es sich nicht gegen etwas Gleichwertiges eintauschen lässt, weil es nichts Gleiches gibt. Als Gegenbeispiel lässt sich etwa eine traditionelle Währung wie der US-Dollar anführen. Ein 100-Dollar-Schein lässt sich in zehn 10-Dollar-Scheine umtauschen, ohne dass sich etwas Substanzielles ändert. Der wertvolle Ehering der Großmutter kommt einem digitalen NFT gleich, weil er nicht wirklich durch einen gleichwertigen Ring ersetzbar ist. Die familiengeschichtliche, emotionale Komponente würde bei einem solchen Tausch fehlen. Diesen Authentizitätsfaktor gibt es beim Beispiel des US-Dollar nicht.

NFTs sind die quasi digitale Entsprechung des großmütterlichen Eherings. Sie sind einzigartige Sammlerstücke, für die es nichts Gleiches gibt. Die digitalen Assets können in Form von Bildern, Animationen, GIFs, Audio- oder Videodateien oder sogar Memes vorkommen und existieren in einer Blockchain.

Viele Marken wie etwa Adidas, Coca-Cola, Campbell’s oder Charmin haben bereits NFTs herausgegeben. Unternehmen und Marken, die NFTs herausgeben, verkaufen oder verschenken, können sich damit eine Community unter ihren Kunden aufbauen.

#8 Marketingtrends: Kryptowährungen

Die Ausbreitung von Kryptowährungen wird sich im Jahr 2022 fortsetzen. Deshalb ist es sinnvoll, diesen Trend fürs Marketing im Auge zu behalten.

Besonders interessant ist Twitter. Zum einen hat Twitter Ende 2021 angekündigt, dass Nutzer und Nutzerinnen, ihren bevorzugten „Content Creators“ auf dem Kurznachrichtendienst Trinkgeld in Form von Bitcoin zukommen lassen können. Zum anderen hat Elon Musk über Twitter der Kryptowährung „Dogecoin“ zu einem Höhenflug verholfen.

Auch wenn Kryptowährungen bisher nur von einem Nischenpublikum genutzt werden, kann das Thema Kryptowährungen einer Marke dabei helfen, neue Kunden und Kundinnen zu gewinnen.

#9 Marketingtrends: Künstliche Intelligenz im digitalen Marketing

Künstliche Intelligenz (kurz: KI) hilft Marketern bereits seit Jahren, Aufgaben zu automatisieren. In Zukunft kann KI aber noch mehr: vorhersagen, was Kunden und Kundinnen als Nächstes wollen werden.

Da KI große Datensätze schneller analysieren kann als Menschen, kann KI aus dem Kundenverhalten und der Bestellhistorie ableiten, welches Angebot, Produkt oder auch personalisierte Werbebotschaft am wahrscheinlichsten ins Schwarze trifft.

Auf diese Weise können Kunden und Kundinnen Dienstleistungen oder Produkte vorgeschlagen bekommen, sobald sie diese tatsächlich benötigen. Das KI-unterstützte Targeting führt zu einer höheren Conversion Rate, ohne die Kundschaft mit übermäßiger und irrelevanter Werbung zu bombardieren. Kundinnen und Kunden haben stattdessen das Gefühl, dass die Firma oder Marke sie in ihren Bedürfnissen versteht.

 

Sie möchten weitere Informationen darüber erhalten, wie Sie bestimmte Trends in einen sinnvollen Marketing-Aktionsplan für Ihr Unternehmen umsetzen können? Dann wenden Sie sich jederzeit gerne und unverbindlich an uns!