Schlagwort: Onlineshop

Marketingunterstützung für Gentle-Chest Männerkosmetik

Durch unsere eigenen Erfahrungen im Bereich Gründung und Firmenbeteiligungen, freut es uns immer wieder besonders, wenn wir Startups unterstützen dürfen, egal ob es sich dabei um die reine Marketingberatung, bestimmte Teilbereiche der Werbung oder um das strategisch-operative rundum Sorglos-Paket handelt.

Im Falle von Gentle-Chest Männerkosmetik unterstützen wir den gelernten Barbier Ahmet Baris darin, seine hochwertigen Kosmetikprodukte nicht nur bei der direkten Wellnessbehandlung, sondern auch über das Internet an den Mann zu bringen. Dazu dient vorrangig der Onlineshop, aber auch der Direktvertrieb. Speziell für letzteren gibt es nun druckfrisch den neuen Gentle-Chest Flyer, in welchem sich potentielle Direktkunden, aber auch Barber-Shop und andere interessierte Vertriebspartner über die Produkte im Vorfeld informieren können.

Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Vielmehr Sparringspartner als Werbeagentur!

Werbeagentur

Werbeagentur eller-design in Deggendorf – was uns auszeichnet

Als Werbeagentur sind wir nicht die klassische Konstellation aus Leuten, die sich um einen Mahagoni-Tisch ranken und während sie auf einen die Wand füllenden Flachbildfernseher starren, hoffen, mit ein paar verschobenen Bildern und schmeichelnden Texten potentielle Kunden von ihrer durchschlagenden Marketingkompetenz überzeugen zu können. Um ehrlich zu sein, das ist nicht unsere Intention und auch nicht unsere Aufgabe. Ebenso nehmen wir nicht mehr an unbezahlten Ausschreibungen teil. Wir vermeiden zu viel heiße Luft, lieben die klaren Ansagen und arbeiten nach dem eher „handwerklich orientierten“ Motto von Goethe „Bilde Künstler, rede nicht“, oder anders gesagt „red´nicht so viel, tu was!“.

Wer unsere Kunden sind

Unsere Kunden sind Leute, die einen kreativen Sparringspartner suchen. Als solcher Partner ist es unsere Aufgabe dem Kunden durch die passenden, manchmal vielleicht auch unangenehmen, Fragestellungen im Bezug auf relevante Faktoren auf die richtigen Entscheidungswege zu lenken. Nennen Sie uns auch gerne den „Personal Trainer“ in Sachen Marketing. Durch dieses Vorgehen lernen wir zudem das Konzept, die Firma und die zu vertreibenden Produkte kennen und verstehen – denn nur was wir verstanden haben, können wir in den eigenen Köpfen sowie in den Köpfen anderer in Assoziationen, Bilder und Emotionen verwandeln.

Was wir unter Sparring verstehen:

Gemeinsame

  • Auseinandersetzung mit dem Thema
  • Diskussion über Lösungsansätze / Brainstorming
  • Strategie zur Umsetzung finden
  • Auswertung der Ergebnisse
  • Anpassung der Folgeschritte

zusammen mit unseren Kunden.

Im nächsten Schritt werden aus den gewonnenen Erkenntnissen Möglichkeiten und Wege abgeleitet, die Produkte und/oder Dienstleistungen des Kunden in der entsprechend definierten Zielgruppe zu positionieren. Eine passende Auswahl möglicher Kanäle, online wie auch offline, ist zudem Teil eines Marketingmix, der abhängig von Budget und Zeitraum der Vermarktung festzulegen ist.

Was für beide Seiten keinen Sinn macht, wäre die Vorgehensweise nach dem Motto „Machen Sie mal“, bei der weder ein ausreichendes Briefing zu den Produkten, Dienstleistungen und technischen Anforderungen, noch eine fortlaufende Kommunikation mit dem Auftraggeber besteht. Niemand kennt eine Marke, eine Firma oder ein Produkt besser als jener, der sie führt, entwickelt und vertreibt. Dieses Know-how muss sinnvoll mit unserem Wissen um Marketing und Werbung verknüpft werden. Dies kann nur über einen fortlaufenden und vor allem gemeinsamen Kreativ-Prozess geschehen. Alles andere erzeugt Fehler, Unmut und Enttäuschung auf beiden Seiten.

Wer nun glaubt, dass diese grundsätzlichen Herangehensweisen von Branche zu Branche unterschiedlich sind, der irrt. Egal ob wir für eine Metzgerei, die Automobilindustrie, eine Kommune oder einen Großhandel tätig werden, es gelten immer dieselben Regeln, während die Inhalte und Zielgruppen selbstverständlich variieren.

Wer uns braucht oder nicht braucht

Diese Frage können eigentlich nur unsere Kunden beantworten. Denn entweder erledigt man jegliche Anforderungen selbst oder man integriert in seinen Betrieb eine eigene Marketingabteilung, die für die interne und externe Kommunikation verantwortlich zeichnet. Treffen diese beiden Varianten nicht zu, kann eine Werbe- und Marketingagentur – wie wir es sind – beauftragt werden, um die entsprechenden Leistungen zu erbringen. Oft erleben wir die Mischform, bei welcher wir als externe Agentur den Entscheidern oder Marketingabteilungen mit Printmedien, der Entwicklung von Websites und Online-Shops oder auch mit Beratungsleistungen in Sachen Suchmaschinenoptimierung oder Social-Media-Marketing zuarbeiten.

Natürlich kommt es auch vor, dass ein Startup zu uns kommt und fürs Erste einfach „nur“ die Entwicklung eines Logos beauftragen möchte. Diese Kunden betreuen wir dann nicht selten auch in allen anderen medialen Belangen weiter, immer angepasst an deren Forschritt. Wir fühlen uns durch unser eigenes Tun, z.B. mit der Plattform StudiBlog.net – dem größten deutschen Studentenblog mit User-generated Content – in der Startupszene zuhause und betreuen darüber hinaus auch Studierende an der Technischen Hochschule in Deggendorf im Rahmen eines Lehrauftages.

Keine Angst vor einer Werbeagentur!

Es gibt einzelne, vor allem kleine Unternehmen, aber auch ganze Branchen, die „fürchten“ sich etwas vor Werbeagenturen bzw. der Inanspruchnahme ihrer Leistungen. Grund hierfür ist vor allem die Tatsache, dass man in Kauf nehmen muss, den zu erbringenden Werbeeinsatz nur schwer oder oft auch gar nicht am Umsatz messen zu können. Somit entscheidet man sich, auf Grund eines angeblich zu geringen Budgets, gegen die fachliche Unterstützung einer Werbeagentur. Hier sei klar gesagt, es gibt für fast jeden einen sinnvollen und leistbaren Weg.

Aber auch eine andere Variante ist weit verbreitet. Bei dieser sind die Auftragsbücher übervoll und genügend Budget wäre vorhanden. Dennoch stellt man sich die Frage, warum man werben sollte, wenn man sogar Gefahr laufen könnte zusätzlich eingehende Aufträge, auf Grund fehlender Kapazitäten, ablehnen zu müssen. Ein Idealzustand, der vor allem bei (guten) Handwerkern und in der Baubranche vermehrt zu beobachten ist.

Anekdote von Bauunternehmer Günther Karl

Doch wie man schon von Bauunternehmer Günther Karl lernen kann, wenn er vom Werdegang der Karl-Gruppe berichtet, sollte das Credo eines jeden vorausschauenden Unternehmers sein antizyklisch zu denken! Das bedeutet zum einen Geduld zu haben und Gelegenheiten abwarten zu können – zum anderen, nicht jedem Trend hinterher zu laufen, den die Branche vorgibt. Karl bezog sich dabei unter anderem auf ein amüsantes Beispiel einer Schafherde, deren Weide in zwei Hälften geteilt war. In der linken Hälfte waren alle Schafe gemeinsam beim Grasen, in der rechten Hälfte war nichts als unberührtes frisches Gras zu sehen. Als nun die linke Seite abgegrast war, öffnete man den Schafen den Zugang zur rechten Hälfte. Wie zu erwarten, stürzten sich alle Schafe auf das frische Gras und ließen es sich schmecken. Das erste Schaf lief los und alle anderen hinterher. Alle Schafe bis auf eines – und mit diesem Schaf zog Karl die Parallele zu sich selbst: Dieses Schaf blieb auf der abgegrasten, zertrampelten Weidefläche stehen, schaute den anderen Schafen nach und schloss dann wieder die Absperrung hinter ihnen. Nun konnte er ungestört abwarten, bis auf der abgegrasten Weide das frische Gras nachwachsen und er alles für sich alleine haben würde.

Wer hier schmunzelt, tut das zurecht, doch wenn man wie wir einmal für die Karl-Gruppe arbeiten konnte, dann weiß man, dass diese Geschichte weit mehr angewandte Wahrheit beinhaltet, als man vielleicht vermutet.

Wenn wir nun diese Anekdote auf die Werbung übertragen, dann ist auch hier vorausschauendes und antizyklisches Denken notwendig, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Heute ist der Aufbau einer Marke ein oft ebenso wichtiger Faktor wie das Schreiben von guten Umsätzen. Eine Marke darf dabei nicht mit dem „Logo“ verwechselt werden, welches lediglich das „Markenzeichen“ darstellt. Eine Marke ist vielmehr die Summe aus allem was die Firma an Produkten, Mitarbeitern, Image und Bekanntheit ausmacht. Auch die Auffindbarkeit bei Google ist heute ein wesentliches Merkmal von zeitgemäßem Marketing und dem Beherrschen der technischen Anforderungen, egal ob im Bezug auf eine Website, einen Onlineshop und egal ob als lokal agierendes oder international tätiges Unternehmen.

Anders formuliert: Wenn man erst dann an Werbung denkt, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, hat man weder die Hände noch das Budget dafür frei, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ein altes Sprichwort sagt schon: „Werbe in der Zeit, dann hast du auch Kunden in der Not“ (oder so ähnlich).

Fazit

In diesem Sinne, haben Sie keine Scheu vor einer unverbindlichen und kostenlosen Erstberatung bei Ihnen vor Ort. Gemeinsam finden wir sicher einen konstruktiven und vor allem kreativen Weg, Ihre Waren und Serviceleistungen an den Mann, die Frau und das Kind zu bringen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Digitalisierung und Onlinehandel – Fluch oder Segen?

Digitalisierung und Onlinehandel – Fluch oder Segen?

Onlineshop

Wir leben in turbulenten Zeiten, in denen ein Umbruch den anderen jagt. Was am Morgen noch up to date war, ist am Abend bereits veraltet. Noch nie standen uns mehr Wissen und auch die Möglichkeiten dieses einzusetzen, zur Verfügung. Globale Kommunikation 24/7. Trotzdem scheint es so, als wären wir mehr und mehr überfordert mit der vermeintlichen Vereinfachung unseres Alltags, der zusehends hektischer und stressiger wird. Der Zuzug in die Städte nimmt ebenso zu wie die exponentiell wachsende Weltbevölkerung, gleichzeitig sinken die sozialen Interaktionen – und wir reden hier nicht vom Chat mit den „Facebook-Freunden“, dieser nimmt zu und lässt die Welt zur Smombie-Wüste (Smombie = Smartphone-Zombie) verkommen.

Alles schlecht an der Digitalisierung? Onlineshop ja oder nein?

Wir zeichnen hier ein schwarzes Bild unserer hochtechnisierten Welt. Sicherlich ist dabei nicht alles schlecht, es ist nur die Frage, wie setze ich das Ganze ein? Welche Vorbildung ist notwendig, um neue Technologien sinn- und gewinnbringend einzusetzen? Ist unser Bildungssystem auch nur im Ansatz auf den rasanten Fortschritt und die damit einhergehende Verantwortung in Sachen digitaler Bildung unserer Kinder und Jugendlichen eingestellt? Wie hält man als Erwachsener mit den Innovationen Schritt? Sicherlich eine ebenso berechtigte Frage.

Es macht keinen Sinn, Menschen zu reinen Konsumenten zu „degradieren“. Auch wenn wir im Marketing natürlich dafür zuständig zeichnen, Menschen zum Konsum anzuregen, vertreten wir nicht die Meinung „alles, immer und zu jedem Preis“. Denn nur zufriedene Kunden sind langfristige Kunden, egal ob im B2B oder im B2C Bereich. Dies ist nur möglich durch Kommunikation auf Augenhöhe, um Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen zu können. Unsere Wirtschaft ist angezählt, eben weil sie nur auf krankhaftes und blindwütendes Wachstum baut. Dass dies nicht nur aus mathematischer Sicht zum Scheitern verurteilt ist, muss man sicherlich nicht weiter ausführen, und aus unserer Sicht sollte man darauf vorbereitet sein – der nächste Crash wird wohl in der Geschichte seines Gleichen suchen.

Welche Möglichkeiten bestehen?

Die Digitalisierung bringt aber auch durchaus in vielen Lebensbereichen Fortschritt und Erleichterung, nicht nur im Hinblick auf z.B. unsere demografische Entwicklung und den abnehmenden Aktionsradius von Senioren. Einer dieser Bereiche ist in diesem Kontext der Einkauf von alltäglichen Dingen, wie Lebensmittel und andere Verbrauchsartikel, im World Wide Web. Nun könnte man schnell sagen, Onlineshops sind das Maß aller Dinge, es gibt nichts besseres und jeder sollte sofort und für immer seine Geschäfte von zu Hause aus erledigen. Ein Boom für alle Logistikunternehmen! Jein. Unsere Wirtschaft baut auf dem Einzelhandel auf, das sollte man nicht verdrängen. Dies bedeutet, insbesondere für uns als Marketingagentur, unserer Aufgabe in Sachen Aufklärung gerecht zu werden. Onlineshops sind gut, aber nicht auf Kosten bzw. anstatt des Einzelhandels. Hier müssen sinnvolle Verknüpfungen und Synergien geschaffen werden. Auch die Wirtschaftsförderer in den Städten sollten mit dem Know-how ausgestattet sein, mit welchem sie, ähnlich einem Unternehmensberater, Mittel und Wege aufzeigen können, um den Anschluss an die Digitalisierung nicht zu versäumen.

Am Beispiel eines Schuhgeschäft-Filialisten

Angenommen wir nehmen als Beispiel einen Filialisten aus der Schuhbranche und sehen uns eine einzelne Filiale an. Was tut der Kunde, wenn das Paar Schuhe beispielsweise nicht in der gewünschten Farbe oder Größe vorrätig ist? Unter Umständen könnte man in einer anderen Filiale anfragen, ob der Schuh dort vorrätig ist und bestellen. Dies bedeutet, ein weiterer Besuch des Kunden im Laden wird notwendig. Ob dies passieren wird, ist oft fraglich. Die Onlineangebote sind vielfältig, oft günstiger und 24/7 verfügbar – die Lieferung erfolgt direkt an die Haustüre. Es wird nur dann wieder umständlicher, wenn der Schuh doch nicht den eigenen Größenverhältnissen entspricht, also nicht passt und zurückgesendet werden muss. Ein weiterer Gang wird notwendig, diesmal zur Postfiliale, um die Retoure aufzugeben. Es wird nicht einfacher.

Warum also nicht bereits in der Filiale je ein unverkäufliches Probepaar vorrätig halten (übersteigt dies die Lager- und Logistikkapazität, kann auch die elektronische Fußvermessung Abhilfe schaffen), der Kunde kann es anprobieren und bei Bedarf in seiner Wunschfarbe direkt über den hauseigenen Onlineshop bestellen. Der Onlineshop wird natürlich zentral zur Verfügung gestellt und jede Filiale ist über eine Art Affiliatesystem daran angeschlossen. Es wird also vor Ort aufgrund dessen nicht weniger Umsatz geschrieben und die Filiale verliert auch weniger Kunden an den reinen Onlinehandel. Der Kunde ist zufrieden, genießt die soziale Interaktion und den Service im Laden, kann die Schuhe anprobieren und bekommt sie, falls nicht vorrätig, passend nach Hause geliefert. Die Enttäuschung bleibt aus, die Retourenquote für den Schuhhändler wird deutlich gesenkt.

Ein weiteres emotionales Nutzererlebnis kann dadurch integriert werden, dass man den Kunden vor Ort im Laden die eigene Bestellung, über entsprechende Touchscreens, selbst auführen lässt. Ideal, um den Kunden langfristig zu binden und ihn, wohl dosiert, mit attraktiven Angeboten zu versorgen, ausgehend von seinen Nutzerdaten, die er angibt um die Bestellung online auszulösen.

Am Beispiel eines reinen Einzelhändlers

Wenn wir uns nun einen reinen Einzelhandel ansehen, dessen größter Feind mittlerweile der Filialist sein kann, dann ist es umso mehr nötig, sich entsprechend auf diese Marktsituation einzustellen. Zugegeben, dies ist nicht immer einfach und in manchen Fällen wohl auch nicht (mehr) möglich bzw. sinnvoll. Die Anpassung kann und darf dabei jedoch nicht nur über den Preis erfolgen.

Nehmen wir als Beispiel einen lokalen Schmuckhändler – zwar stellt er eine lokale Marke dar, selbst erarbeitet durch Kreativität, Qualität, hochwertige Materialien und den Faktor Zeit. Doch eben letztere spielt gegen ihn, der Druck wird größer. Die Mietpreise steigen, die Materialpreise schwanken und der Konkurrenzdruck im Web wird fast exponentiell mehr. Viele Anbieter locken mit Konfiguratoren, sogar mobil verfügbar, ebenso hochwertigen Materialien und die Preise sind, wie sollte es auch anders sein, Kampfpreise. Was tun, außer Fixkosten minimieren und sparen an allen Ecken und Enden? Da kann die Freude an der Arbeit schnell mal auf der Strecke bleiben.

Was also tun?

Regel Nr. 1

Eine moderne Webpräsenz, im Sinne einer Website, ist zwingend notwendig. Technisch auf dem Stand der Zeit, mobil verfügbar, responsive und natürlich entsprechend bei Google My Business als lokales Unternehmen eingetragen. Die Website sollte nicht nur als statische Visitenkarte im Netz vor sich hin altern, sondern sie sollte als stets aktueller Spiegel des fortlaufenden Geschäftsbetriebes dienen und dem Kunden ein Mehr an Information rund um die Produkte liefern. Die Inhalte sollten eigene, also originäre Texte sein und nicht von einem Mitbewerber oder anderen Anbietern im Netz kopiert werden. Hier spricht man von Duplicate Content und dieser ist Gift. Machen Sie sich die Arbeit und Google belohnt dies mit einer Verbesserung der Sichtbarkeit ihrer Website auf der SERP, der Search Engine Result Page (Google-Ergebnisseite). Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein, wenn DC produziert wird. Zu diesem Thema gibt es zwar noch sehr viel mehr zu sagen, aber dies zu einem anderen Zeitpunkt oder auch gerne bei einem Beratungsgespräch.

Regel Nr. 2

Ihre Webpräsenz, die sauber gepflegt, durchaus auch einen Teil Ihres Firmenwertes darstellt, ist jedoch nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um Ihre Wettbewerbsfähigkeit geht – aber sie ist die beste Ausgangsbasis. Darauf kann dann z.B. ein Webshop aufgebaut werden, der in die Website integriert oder auf einer separaten Domain etabliert wird. Hier kann nun innerhalb entsprechender fach- und produktspezifischer Artikel, die auf der Website publiziert werden, auf den Onlineshop verwiesen werden.

Kleiner Tipp – sorgen Sie bereits bei der Auswahl Ihrer Domains dafür, dass Sie die passenden Keywords (die Begriffe, die bei Google gesucht werden und am wahrscheinlichsten zum Auffinden Ihrer Seite/Produkte führen) bereits im Namen und der URL-Struktur von Website und Onlineshop vorhanden sind.

Die auf Ihrem Onlineshop angebotene Produktauswahl ist natürlich abhängig von den Vorlieben Ihrer Kunden. Da es sich in dieser handwerklich orientierten Branche überwiegend um die Produktion von exklusiven Einzelstücken handeln dürfte, werden diese auch entsprechend limitiert ausgezeichnet und nicht in hohen Stückzahlen produziert. Hier bietet sich jedoch an, auch eine überschaubare Menge an „Massenprodukten“ oder Top-Sellern anzubieten, um den „Großen“ den ein oder anderen Marktanteil abzunehmen. Hier können Sie entweder eigene Produkte in die Serienproduktion geben oder Produkte von Großhändlern mit in Ihre Angebotspalette aufnehmen. Variante 1 würden wir auf jeden Fall bevorzugen. Natürlich kann man das Angebot auch um etwaige Goldschmiedekurse, Fachseminare, Online-Gutscheine und Ähnliches erweitern. Speziell solche, nennen wir sie mal öffentlichkeitswirksame oder virale Inhalte, können dann auch wieder auf der Website in Form von wertigen Inhalten verarbeitet werden – mehr dazu unter „Regel Nr. 3“.

Diese Vorgehensweise wird unter dem großen Begriff der Wirtschaft/Industrie 4.0 als das Angebot von sogenannten Product-Services bezeichnet. Also Dienstleistungen/Services/virtuelle Produkte, die um die Produktpalette herum angeboten werden können, ohne diese selbst zu erweitern. Dies beginnt bei Beratungsleistungen rund um das Produkt, seine Herstellung, die verwendeten Materialen etc. und mündet zum Beispiel in ein buchbares Abomodell, passend zum Produkt oder in diesem Falle den Goldschmiedekurs, der u.a. auch über den Onlineshop buchbar wäre. Hier gibt es selbstverständlich bessere Anwendungsbeispiele, aber der Begriff „Product-Services“ sollte mal gefallen sein.

Regel Nr. 3

Nun haben wir schon einen groben Überblick darüber geschaffen, was zur Erweiterung des offline-Geschäftes sinnvoll und notwendig wäre. Dies erweitern wir nun um das Thema Social-Media.
Das Thema ist ebenso breit wie es Social-Media-Kanäle gibt und darf leider ebenso wenig unterschätzt werden. Hierbei gelten natürlich allem voran wieder die Fragen, welche Kanäle machen für Ihr Produkt überhaupt Sinn und in welchem Umfang kann/möchten/müssen Sie diese Kanäle pflegen und mit Inhalten befüllen? Auch die sinnvollste Verknüpfung mit Website und/oder Onlineshop sollte wohl überlegt sein.

Im erste Schritt sollten Sie sich die Zielgruppenverteilung der jeweiligen Kanäle ansehen und entscheiden, welcher Kanal der relevanteste ist. Facebook z.B. hat eine Zielgruppenverteilung von 18-34 Jahren. Die Anzahl der Personen mit Jahrgängen vor 18 Jahren und ab 35 Jahren, sind wesentlich weniger. Ab dem 35. Lebensjahr nimmt die grundsätzliche Nutzung von Social-Media-Kanälen drastisch ab. Trotz allem, in diesem Zeitraum, zwischen 18 und 35, kann man durchaus für die virale Verbreitung seiner Produkte und der Etablierung einer Marke sorgen, sofern das Konzept und die Umsetzung stimmen. Hat man z.B. die Möglichkeit wirkungsvolle Bilder sprechen zu lassen, dann sollte man mit Kanälen wie Instagram oder Pinterest arbeiten. Lebt Ihr Produkt von stündlichen Neuigkeiten, vernachlässigen Sie auf keinen Fall Twitter. Besteht die Möglichkeit und die Notwendigkeit Videoinhalte rund um Ihre Produkte zu generieren, so tun sie das und schaffen Sie Ihren eigenen YouTube-Kanal. Bewegtbild in jeder Form ist das Content-Marketing der Zukunft.

Da wir ja grundsätzlich versuchen müssen, mit unseren Web-Inhalten Google zu gefallen, empfiehlt es sich, grundsätzlich einen Google+ Account zu pflegen und regelmäßig mit Neuigkeiten (Text & Bild) zu befüllen. Ein Google+ Account wird im Grunde gleichzeitig erstellt, wenn man sich bei Google My Business anmeldet und verifiziert. Einfach die abgefragten Daten eingeben und loslegen. Die Google+-Oberfläche ähnelt dem Stil eines klassischen Online-Blogs und ist relativ einfach zu bedienen. Google belohnt natürlich den Aufwand, wenn man googleeigene Produkte pflegt, ist klar! 😉

Darüber hinaus und alles andere als zeitlich weit entfernt, sind dabei auch die Themen der virtuellen Realität und der augmented Reality. Hierbei haben Ihre Kunden die Möglichkeit, Ihre Produkte im virtuellen Raum zu erleben.

Regel Nr. 4

Scheuen Sie sich nicht vor Mehrarbeit und möglichen Investitionen – hier geht es um Ihre Zukunft und den Fortbestand Ihres Geschäftes.
Klar, das oben genannte bedeutet ein Mehr an Arbeitseinsatz, womöglich auch finanzielle und personelle Vorleistungen. Leider kann man die Notwendigkeit nicht mehr wegdiskutieren oder klein reden. Tun Sie nicht was nötig ist, werden es die anderen tun und die Marktbereinigung könnte Sie treffen. Die aktuellen Entwicklungen sind alles andere als gesund, aber man kann sich davor schützen, indem man die Trends erkennt ihnen in einem sinnvollen Maße folgt und für sich nutzt. Dabei helfen wir Ihnen gerne.

In diesem Sinne hoffen wir, wir konnten Ihnen eine kleinen Einblick in die aktuellen Herausforderungen zum Thema Digitaliserung und Onlinehandel geben. Die Lösungsansätze sind vielschichtig, aber letztlich nicht kompliziert – lassen Sie uns darüber sprechen.

Verpackungsdesign und Marketing für EDEKA Ernst

Verpackungsdesign und Marketing für EDEKA Ernst

Edeka

Wir begrüßen Fa. EDEKA-Ernst aus Reisbach in unserem Kundenportfolio und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit im Bereich der Produktenwicklung/Verpackung und Vermarktung an mehreren Standorten sowie online und auf entsprechenden Social-Media-Kanälen.

EDEKA ist ja grundsätzlich eine Marke, die mehr und mehr für Qualität und Kundenservice steht. Nachahmenswerte Werbekampagnen, geschmackvolle und hochwertige Präsentationen der angebotenen Produkte und stets ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Kunden zu haben, zeichnen die Einkaufsmärkte aus – ganz nach dem bekannten Motto: „Wir lieben Lebensmittel“.

EDEKA-Ernst, mit fünf Märken in Bayern und dem Hauptsitz in Reisbach bei Dingolfing, lebt dieses Motto nicht nur als reiner Händler, sondern auch als Entwickler von eigenen Produkten. Hierbei soll durch die hauseigene Verarabeitung von Lebensmitteln eine neuen Marke geschaffen werden. Neben der Überlegung den gastronomischen Bedarf vor Ort mit frischer Küche zu decken, geht man hier noch einen Schritt weiter. „Koch in der Box“ nennt sich das neue Konzept, welches frisch Gekochtes, als Fertiggericht(e) an den Mann und die Frau bringen soll. Dabei hat man zum einen jenes Klientel im Auge, dass eine zu kurze Mittagspause hat und trotzdem gerne eine warme Mahlzeit zu sich nehmen würde und zum anderen auch Studentinnen und Studenten, die genug vom ständigen Mensaessen haben.

Da man hier keine halben Sachen macht, wurde eine eigene Industrieküche aufgebaut, die es ermöglicht, rund 4500 Gericht pro Tag zu produzieren. Bei einer problemlosen Haltbarkeit von rund 10 Tagen, entstehen hier auch keine Versorgungsengpässe. Auch der Vertrieb über weitere Märkte sowie über einen Onlineshop ist in Planung und wir freuen uns darauf, diesen Prozess aktiv unterstützen zu dürfen!